Freitag, 17. Dezember 2010

Or is this burning- an eternal flame
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Wunderschöne Nacht ihr Liebe.

Ausnahmsweise ist das mal eine wirklich helle Nacht, denn es schneit und das Licht der Straßenlaternen wird vom Schnee zurück geworfen.
Aber elektrisches Licht ist nichts im Vergleich zu einer Kerze, die in einem Fenster steht.
Ich kann an keinem so erleuchteten Fenster vorbei gehen, ohne ein Blick in den Raum dahinter zu werfen, denn dieses Licht zieht mich magisch an.

Im Schein einer einzigen Kerze verändert sich die Welt. Sie schrumpft zusammen auf den Lichtkegel, die die Flamme wirft und erhellt. Dinge bekommen eine ganz andere Dimension.

Kerzenlicht ist wunderschön und macht staunend, vermittelt Behaglichkeit und Geborgenheit.
Kurz gesagt, die schäbigste Rumpelkammer wird im sanften Licht einer Kerze zu einem richtigen Zuhause.

Wahrscheinlich verkauft IKEA daher so viele Teelichte.

Wohnst du schon? Nö, aber ich hab Kerzen.
Suuuper


Feuer ist eine wirkliche Kulturleistung. Bedeutet es doch, dass unsere Vorfahren ihre Angst bezwingen musste, um den Umgang mit ihrem größten Feind zu lernen. Aber das war es wert, wenn wir mal ehrlich sind. Schon allein wegen der Zubereitung von Speisen. Ich hab's nicht so mit rohem Fleisch oder Rohkost im Allgemeinen. Und über geröstete Marshmallow geht ja mal gar nix.

Auch im alltäglichen Sprachgebrauch hat sich das Feuer nachhaltig niedergeschlagen.
Beweise gefällig?

Mit dem Feuer spielen.
Es brennt mir unter den Nägeln.
Feuer und Flamme für etwas sein.
Wie ein Lauffeuer umgehen
Über glühende Kohlen laufen.


Und wenn gar nix mehr geht, ist man ausgebrannt.

HA! Punkt und Sternchen für Tante Tinks Argumentationskette.

Wären wir Menschen überhaupt soweit gekommen ohne den Umgang mit der freundlichen Hitzequelle? Bestümmt nüschd.
Wobei freundlich, ja so ne Sache ist.
Selbst im Rahmen des romantischsten Candlelight Dinners kann so ein vermeintlich gezähmtes Feuerchen ganz schnell zu einem unkontrollierbaren Großbrand werden. Das ist nämlich der einzige Unterschied zwischen einem offenen Feuer und einem Brand.
Beim Brand muss man die Feuerwehr rufen. *gg*
Ja, das war jetzt nötig. Ich hab Feuerwehrleute in der Familie, die Geschichten erzählen können. Daher Brandmelder retten Leben!

Ich maaaaaag Feuer und nicht nur weil ich ne alte Zündlerin bin. Es beflügelt meine Phantasie und jaaaa, auch meine Lust am zündeln. Ich gehöre zu den Leuten, die es nicht lassen können irgendwas in offene Flammen zu halten, oder mit den Finger durch das Feuer zu gleiten. Ich knibbel auch ständig am Wachsrand von Kerzen rum, bis alles eingesaut ist, denn ich bin dem Bann des Feuers seit meiner Kindheit verfallen. Ich glaube mein Vater hatte oft Alpträume, wegen meiner angezündeten Kerzen.

Ich kann Pyromanen verstehen, was ihren Drang angeht Brände zu legen. Große Flammen haben eine ganz eigene Schönheit, ungeachtet ihrer Zerstörungswut.
Aber auch kleine, harmlose Flammen haben diese Schönheit.
Und Besonders zu Weihnachten gehört der warme Glanz von Kerzen einfach dazu.

Folgten doch auch die drei Könige einem himmlischen Feuer um ein auserwähltes Kind zu finden. Und hat dieses Kind dann nicht den größten religiösen Flächenbrand losgetreten, den die Geschichte kennt.

Und noch mal HAAAAAAAA! Extrasternchen, dafür, dass ich jetzt noch die Kurve zur Weihnachtgeschichte bekommen habe.
DEBÄM
Um mir das unvergleiche Wort von Curls auszuleihen.

Ich bin nicht gläubig und gehöre keiner Konfession an, aber allein wegen den Lichtern mag ich Kirchen zur Adventszeit. Sie vermitteln ein Gefühl von tiefem Wohlbehagen und Offenherzigkeit.

Und auch auf die Gefahr, dass ich mal wieder wie ein drittklassiger Wanderprediger klinge, wie meine Mutter so bissig bemerkte.
Wo Licht ist, sind Menschen, die zusammenkommen um sich zu wärmen und zu kommunizieren.

In dem Sinne, stelle ich für euch alle ein Licht ins Fenster, natürlich brandsicher und wünsche euch einen wundervollen Schlaf.

Eure Tinks.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Stories are Gifts – share


Wunderschönen guten Abend meine lieben Schneeelfen.

Verzeiht mir, dass ich mich erst jetzt wieder melde.
Aber ich hatte das Gefühl, dass ich nichts mehr zu erzählen habe, außer Dingen, die nicht mal ich lesen wollen würde. Immerhin ist das hier eure Zeit, die ich vergeude und da will ich euch nicht irgendeinen Müll hinklatschen, denn ich weiß es zu würdigen, dass ihr hier regelmäßig reinschaut.

*tränen der Rührung aus den feuchten Augen blinzelt*

Wie auch immer.

Ich hoffe es geht euch gut an diesem späten Sonntagabend. Ihr sitzt warm eingemummelt auf eurem Lieblingsplatz, liegt im Bett oder wo immer ihr online geht.

Da ist es schon wieder dahin, ein wunderschönes Wochenende.
Aber was für ein Wochenende das war. Ich hatte sehr viel Spaß und nicht, weil ich Powershoppen war.
Um es mit den Worten der RTL News zu sagen, war ich, was Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr angeht, bisher ein Shopping Low Performer; und ich werde mich auch nicht mehr in das Gewimmel stürzen, also nicht um nur einzukaufen. Weihnachtsgeschenke sind bei uns sowieso abgeschafft worden, aber ich glaub das hab ich schon mal geschrieben.
*kopf kratz*
Irgendwo.
*nach unten aufs Archiv deutet*

Nein, ich hatte ein tolles völlig stressfreies Wochenende, wirklich.
Ich war auf meinem liebsten Weihnachtsmark, hatte da jede menge warmen Alkohol (Kater am Sonntagmorgen inklusive), war im Kino, bekam meine Haare geschnitten und hab viel gelacht.
Nach dem Kino hab ich mir sogar noch bei meiner liebsten, völligüberhypten Kaffekette einen Vanilla Latte geholt. Ja, die drei Euro neunzig, war ich mir heute wert. Egal, man lebt nur einmal.

Auf den diesweihnachtlichen Cofe-to-go Bechern sind wieder mal schöne Motive zu sehen und ein Sinnspruch. Und da hat mich der Gedanke für heute angesprungen. Mein Wort zum Montag, gewissermaßen…

Stories are Gifts – share

Ich mag Menschen, die spannende oder ergreifende Geschichten erzählen können.
Deren Stimmen mich fesseln, weil sie eine besondere Klangfarbe oder ein Klangbild haben.
Vielleicht hör ich deshalb so gerne Hörbücher.
Das Hören hat eine ganz eigene Dimension.

Aber es bedarf auch Menschen, die zuhören wollen, um Geschichten zu verschenken.
Man muss als Zuhörer Zeit aufbringen, die man jemandem einräumt, damit dieser seine Geschichte erzählen kann.
Ich bin oft viel zu ungnädig, was das zuhören angeht. Ich bilde mir ein, dass meine Zeit zu wertvoll ist, um sie mit dem Lauschen auf banales Geschwätz zu vergeuden.
Aber nur weil es mir nichts bedeutet, muss es für mein Gegenüber ja nicht so sein.
Es hat seinen Grund, warum er oder sie es mir erzählen will.

Wow, wohin mich ein Pappbecher gedanklich bringen kann.

Falls ihr euch ne kleine Task wünscht, dann geb ich euch die mit:

Lasst jemandem seine Geschichte erzählen.
Oder fragt ganz bewusst nach ob er/sie euch etwas von erzählen will.
Vielleicht von früher als ihr noch klein wart,
oder sie oder er noch klein war.


Ich weiß schon, wen ich bei einer Tasse Tee zu seiner Kindheit befragen werden Und ich nehme mir für diese Woche vor, geduldig zuzuhören.

Stories are Gifts – so listen

Meine lieben, in dem Sinne wünsch ich euch offene Ohren für den morgigen Tag. Und damit ihr noch was auf die Ohren bekommt .. schaut euch das Video an.





Irgendwie kann man die Amis auch mögen.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern

Die Macht der Worte



Meine kleinen Frostbeulchen,

ich hab den gestrigen Tag im verschlafen. Das mein ich nicht nur im übertragenen Sinne.
Als ich am Nachmittag nach Hause kam, hat es mich fast augenblicklich auf dem Sofa in einen Tiefschlaf gezogen und ich hab vergessen für euch einen Post zu schreiben. Schande über mich alte Mimose.

Wie auch immer dafür hol ich es nach.

Damit könnt ihr euren Spieltrieb ausleben. 
Ich muss zugeben, ich hab mir den Link aus einem Forum geliehen, wo sich das Team auch jeden Tag eine Riesenmühe macht einen Adventskalender zu erstellen.
Großes Lob an die Mädels vom AML

Für euren unausgelebten Spieltrieb


Wieso ich heute auf die Macht der Worte komme, mögt ihr euch fragen. Nun ja.
Seit ein paar Tagen geht mir die Geschichte vom Mädchen mit den Schwefelhölzern nicht aus dem Kopf. Ich glaub es war der Montag, als ich sie morgens im Sinn hatte.
Einfach so.

Ich weiss nicht wieso, denn es ist eigentlich eines der traurigsten Märchen, die ich kenne.
Aber witzigerweise hab ich mich gar nicht an die Geschichte selbst erinnert, sondern eher an den Film, den das Lesen des Märchens in meinem Kopf erzeugt hat. Bestimmt bin ich nicht alleine damit, aber oft bringe ich Erinnerungen an Filme und Bücher durcheinander, und ich brauch dann eine Weile zu entscheiden, was es denn nun war. Wenn ich Lesen entstehen unweigerlich Bilder in meinem Kopf.

Und je besser die Geschichte ist, desto stärker wird mein visuelles Empfinden.
Ich weiss, dass ich nach der Verfilmung Der unendlichen Geschichte von Michael Ende das Buch nie wieder in die Hand genommen habe. Die Filmversion von Fuchur dem Glücksdrachen hat meine Phantasie für Fantasien zerstört. Mein zarter, fragiler Drache hatte so gar keine Ähnlichkeit mit diesem Flokkati-Dackel-Apfelstrudel-Ding, welches da über die Leinwand flog.
Es gibt Geschichten, die kann man nicht in Bildern umsetzten, oder sollte es nicht,
weil dann die Magie der Worte verloren geht.
Ich glaube daran scheitern auch viele Verfilmungen; sie werden den starken Bildern, die beim Lesen entstehen einfach nicht gerecht.

Daher hab ich mir "mein Märchen" noch mal zu Gemüte geführt und gar nicht erst nach einer Verfilmung gesucht. Falls ihr es noch nicht kennt, dann bringt euch in Märchenstimmung.


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Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern,
von Hans Christian Andersen

Es war ganz grausam kalt; es schneite und es begann dunkler Abend zu werden; es war auch der letzte Abend im Jahre, Silvesterabend. In dieser Kälte und in diesem Dunkel ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen mit bloßem Kopf und nackten Füßen. Ja, sie hatte ja freilich Pantoffeln angehabt, als sie von zu Hause wegging, aber was konnte das helfen! Es waren sehr große Pantoffeln, ihre Mutter hatte sie zuletzt benützt, so groß waren sie, und die verlor die Kleine, als sie über die Straße eilte, weil zwei Wagen so schrecklich schnell vorbeifuhren. Der eine Pantoffel war nicht zu finden, und mit dem andern lief ein Junge davon; er sagte, daß er ihn als Wiege benützen könne, wenn er selbst Kinder bekomme.

Da ging nun das kleine Mädchen auf den kleinen, nackten Füßen, die rot und blau vor Kälte waren; in einer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer, und mit einem Bund in der Hand ging sie dahin. Keiner hatte ihr während des ganzen Tages etwas abgekauft, keiner ihr einen kleinen Schilling gegeben; hungrig und verfroren ging sie dahin und sah so verschüchtert aus, das arme kleine Wurm! Die Schneeflocken fielen in ihre langen, blonden Haare, die sich so schön um den Nacken lockten; - aber an die Pracht dachte sie freilich nicht. Aus allen Fenstern leuchteten Lichte, und dann roch es da in der Straße so herrlich nach Gänsebraten; es war ja Neujahrsabend, - ja, daran dachte sie.

Hinten in einer Ecke zwischen zwei Häusern, das eine sprang ein wenig mehr in die Straße vor als das andere, da setzte sie sich hin und kauerte sich zusammen. Die kleinen Beine hatte sie hinaufgezogen unter sich, aber sie fror noch mehr und heimgehen durfte sie nicht, sie hatte ja keine Schwefelhölzer verkauft, keinen einzigen Schilling bekommen, ihr Vater würde sie schlagen. Und kalt war es auch daheim, sie hatten nur grade das Dach über sich, und da pfiff der Wind herein, obschon Stroh und Lumpen in die größten Spalten gestopft waren.

Ihre kleinen Hände waren beinahe ganz tot vor Kälte. Ach, ein kleines Schwefelholz konnte gut tun! Hätte sie nur gewagt, eines aus dem Bund zu ziehen, es an der Wand anzustreichen und die Finger daran zu wärmen! Sie zog eines heraus. "Ritsch!" wie das sprühte, wie es brannte! Es war eine warme klare Flamme wie eine kleine Kerze, als sie die Hand darum hielt; es war ein wunderbares Licht! Dem kleinen Mädchen schien es, als säße sie vor einem großen Eisenofen mit blanken Messingkugeln und Messingtrommel; das Feuer brannte so herrlich, wärmte so gut; nein, was war das! - Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen, - da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand, sie saß mit einem kleinen Stumpf eines abgebrannten Schwefelholzes in der Hand.

Ein neues wurde angesteckt, es brannte, es leuchtete, und wie der Schein auf die Mauer fiel, wurde sie durchsichtig wie ein Schleier; sie sah ganz bis in die Stube hinein, wo der Tisch mit einem schimmernden weißen Tuch gedeckt stand mit seinem Porzellan, und herrlich dampfte die gebratene Gans, die mit Pflaumen und Äpfeln gefüllt war; und was noch prächtiger war, die Gans sprang von der Schüssel, wackelte über den Boden mit Gabel und Messer im Rücken, ganz hin zu dem armen Mädchen kam sie; da erlosch das Schwefelholz, und es war nur die dicke, kalte Mauer zu sehen.

Sie zündete ein neues an. Da saß sie unter dem herrlichsten Weihnachtsbaum, der war noch größer und noch mehr geputzt als der, den sie am letzten Weihnachtsabend durch die Glastüre bei dem reichen Kaufmann gesehen hatte. Tausend Lichte brannten an den grünen Zweigen, und bunte Bilder wie die, die die Ladenfenster schmückten, sahen auf sie herab. Die Kleine streckte beide Hände hoch, - da erlosch das Schwefelholz. Die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher, sie sah, es waren nur die klaren Sterne, einer von ihnen fiel und bildete einen langen Feuerstreifen am Himmel.
"Nun stirbt da jemand!" sagte die Kleine, denn die alte Großmutter, die die Einzige war, die gut zu ihr gewesen, aber jetzt tot war, hatte gesagt: Wenn ein Stern fällt, steigt eine Seele empor zu Gott!

Sie strich wieder ein Schwefelholz an die Mauer, es leuchtete im Umkreis, und in dem Glanz stand die alte Großmutter, so hell, so leuchtend, so mild und gesegnet.
"Großmutter!" rief die Kleine, "oh, nimm mich mit! Ich weiß, du bist fort, wenn das Schwefelholz ausgeht, fort, wie der warme Ofen, der herrliche Gänsebraten und der große, prachtvolle Weihnachtsbaum!" - Und sie strich in Eile den ganzen Rest Schwefelhölzer an, die im Bund waren, sie wollte die Großmutter recht festhalten; und die Schwefelhölzer leuchteten mit einem solchen Glanz, daß es heller war als am lichten Tag. Großmutter war früher niemals so schön gewesen, so groß; sie hob das kleine Mädchen auf ihren Arm, und sie flogen in Glanz und Freude so hoch, so hoch! Und da war keine Kälte, kein Hunger, keine Angst - sie waren bei Gott!

Aber in der Ecke beim Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit einem Lächeln um den Mund - tot, erfroren am letzten Abend des alten Jahres. Der Neujahrsmorgen ging auf über der kleinen Leiche, die mit Schwefelhölzern dasaß, von denen ein Bund fast abgebrannt war. Sie hat sich wärmen wollen, sagte man; niemand wußte, was sie Schönes gesehen, in welchem Glanz sie mit der alten Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war!

Quelle: Märchen von Hans Christian Andersen, Berlin 1910


*sich lautstark die Nase putzt*
So schööön und sooo traurig. Und ich glaube es hat nichts von seiner Thematik eingebüßt in den hundert Jahren, da es diese Geschichte schon gibt.

Irgendwie ist es auch auffällig, dass Weihnachten (ja, in dem Fall ist es Neujahr) in den Geschichten für Kindern stärker vorkommt, als in den Geschichten für Erwachsene.

Kennt ihr einen Roman, der Weihnachten thematisiert und kein Kinderbuch ist?
Mir fällt so spontan nichts ein.

Was ist eure liebste Weihnachtsgeschichte? Oder in welchem Roman wird Weihnachten für auch am schönsten beschrieben? Gibt es ein Buch, dass ihr über Weihnachten lesen werdet oder das ihr euch wünscht?
Entschuldigt das ich so neugierig bin.

Ich für meinen Teil, liebe ja die Weihnachtsdarstellung in Harry Potter Der Orden des Phönix. Man erfährt, dass auch magische Familienfeste üble Folgen haben können, denn ein Patient hat eine Satsuma ins Nasenloch gehext bekommen Ein anderer hat von seinem Bruder verfluchte Schuhe bekommen, die dessen Füße auffressen.


Ich wünsch euch noch einen geruhsamen Abend
Eure Tinks <3

Dienstag, 7. Dezember 2010

THE TASTE OF - a new day




Guten Abend meine Lieben,

Wirklich jeder Tag birgt in sich einen Neubeginn, eine Vielzahl von neuen Dingen ist mö …

“Ähm Tinks, halt doch heute einfach mal die Fresse und nerv deine Umwelt nicht schon wieder mit deinen altklugen, heuchlerischen, Harmonie schleimigen Glückskeksweisheiten. Sag den Leuten einfach, dass das Leben auch mal stinken kann, lass es gut sein und geh schlafen.“

*schluck*
Da ist sie wieder, meine innere Stimme. *sich verlegen umshaut* Aber manchmal hat sie recht.

Es gibt Tage, die das Ego ungemein streicheln können. Warum und Wieso? Egal, denn es fühlt sich gut an. Verteufelt gut und man möchte glatt im Kreis grinsen.
Leider gibt es aber auch Tage, die das genaue Gegenteil davon sind. Schon kurz nach dem Aufstehen ist mir in solchen Momenten klar:

Das wird heut nix … den Tag kannste knicken.
Da hilft kein Schöndenken oder mentales Ablenken. Der noch jungfräuliche Tag hat seine Unschuld verloren und stinkt.
Entschuldigt, dass ich es so offen sage. Es ist ein Bad-day und weil das Schicksal eine grausam Schlampe ist, meist auch ein Bad-Hair-day

Dabei ist es unerheblich ob das meine Umwelt genau so sieht, wie ich.
Ich habe das Gefühl von allen Seiten angestarrt zu werden. Her mit der Papiertüte, die ich mir für die verbleibenden Stunden über die Rübe ziehen will. Denn so ein schlechter Haartag kann mich und mein Selbstvertrauen nachhaltiger erschüttern, als es alles andere vermag.

Manchmal beschleicht mich der Verdacht, dass solche Augenblicke für einen kleinen, elitären Kreis aufgezeichnet werden um sie auf Großbildleinwänden zu zeigen, wenn sonst nichts Besseres im Fernsehen kommt. Meine eigene Truman-Show.

Der Gedanke hat auch wieder was Nettes.
*muhaaa*
*Papiertüte wieder abnimmt*

Ich muss dringend zu Frisör. Das werde ich mir vor Weihnachten noch mal geben.

So, ich schätze mal, dass ihr kleinen Füchse längst erraten habt, was für einen Tag ich heute hatte. XD

Naja, wie auch immer. Ich hätte auf meine innere Stimme hören und einfach ins Bett gehen sollen. Oder ihr hättet auf sie hören und euch diesen Schwachsinn gar nicht erst durchlesen sollen.

Wünschen wir und alle für morgen einen guten Tag, der uns im Kreis grinsen lässt, weil uns die Welt zu Füßen liegt.


Eure Tinks

Montag, 6. Dezember 2010

Don´t wake me up - oh bitte lasst mich schlafen




Naaaaaa ihr Lieben …

Und was hat euch der Nikolaus Schönes gebracht?
Das Richtige hoff ich mal und wenn nicht, dann habt ihr nächstes Jahr eine neue Chance.

Ich hab mich heute selbst belohnt und mir einen Lindt Schokoladenmann geschenkt. Als Traumprinzen-Ersatz gewissermaßen.
Ausnahmsweise mal nicht nur wegen der Schokolade, sondern vor allem wegen dem Glöckchen. Ich steh auf diese kleinen Glöckchen, die es nur an den Weihnachstmänner und Osterhasen dieser Marke gibt.
Seit Jahren sammle ich sie, flechte sie auf ein Band und trag sie alle als Anhänger an meiner Tasche mit mir herum.
Ich bin selten zu überhören, weil ich wie eine Kuh beim Almabtrieb klingele. *gnihiiii* Und zu übersehen bin ich ja sowieso nicht.

*Beherzt in die Schokolade beißt und wonnig grunzt*
Das tut gut. Vor allem nach der letzten Nacht.
Seelische Unausgewogenheit schreit geradezu nach den Glückshormonen aus der Kakaobohne.

Vielleicht habt ihr bemerkt (Kezza hats definitiv bemerkt XD), dass ich gestern total neben der Spur lief, nachdem ich Gerry anschmachten durfte.

Mannomann, aber das war NIIIIIIIIIICHTS im Vergleich zu meiner Nacht.
Ich habe einen absoluten Rotz geträumt und immer wenn ich einschlafen wollte, schrie mich der noch wache Teil meines Unterbewusstseins an, dass ich dann doch alles vergessen würde. Na danke.
Jetzt weiß ich also wie es aussehen würde, wenn ich mit Gerry Butler in einem New Yorker Vorgarten Tulpenzwiebeln einpflanze.
Verdammt, wir sahen gut zusammen aus *gg*

Nun ja, falls ihr es noch nicht gewusst habt, .. ja, ich BIN besessen. 
Irgendwo ein Exorzist in der Nähe? Ein Psychiater? Nein?
Dann weiter im Text.

Wobei soviel hab ich heute gar nicht mehr zu erzählen. Denn der Tag ist ja schon fast rum, wenn wir mal ehrlich sind. Ich werd ziemlich bald ins Bett fallen und hoffentlich traumlos schlafen.

Ach ja ..*sich die Hände reibt* ne Aufgabe für euch brauchts noch. *muhiiii*

Wie wäre es, wenn ihr jemandem in euerem Freundes- und Bekanntenkreis mal wieder lobt. Einfach so, für etwas, das er oder sie gut gemacht hat. Ohne Ja aber oder andere Einschränkungen. *gnihihihi* Ich weiß schon zu wem ich es sagen werde.

Und ich habe noch Grüße in die Welt zu schicken.
Here they are …

Erst mal an meine Mutter, die hin und wieder hier reinschaut. Wenn du es bis hier hin geschafft haben solltest, dann bin ich sehr sehr stolz auf dich.

Sie meint nämlich immer, ich schreibe zu viel. *grins*

Ein Grüßchen und ein Küsschen an die liebe Kezza.
Danke für deinen Brief, mein Schokkobär! Vor allem, dass du ihn von Hand geschrieben hast, weiß ich sehr zu schätzen. Es sind unsere kleinen und großen Macken, die uns zu dem machen, was wir sind. *Glückskeks zerbröselt*

Dann grüß ich, auch wenn sie es wohl kaum lesen wird, mein heiliges Lorchen. Schatz, du weißt gar nicht was für ein wundervoller Mensch du bist, gerade weil du so einzigartig bist.

Dich, liebe Kath, grüße ich an dieser Stelle, weil du ein so großes Herz hast. Nicht nur für mich, sondern für alle Sünder auf der Welt. Wir mögen zwar nicht immer die gleiche Sprache sprechen, aber verstehen tun wir uns trotzdem. *knutsch*
Tschakka rock da house in Potsdamm, babe.

Und auch dich, liebe Charly grüß ich hier mal direkt.
Von dir hab ich gelernt, dass man Musen gut behandeln muss, damit sie einen mit Inspiration beglücken.

So und bevor ich hier noch eine Konferenz für den Weltfrieden eröffne und das Gruppenflauschen als menschliches Grundrecht ausrufe,
(Nur fürs Protokoll … liegt alles am Zuckerflash *gg*)
Geh ich schlafen.
Morgen ist auch noch ein Tag und für den Wünsch ich euch jede Menge Power.

Eure Tinks <3

Sonntag, 5. Dezember 2010




I am so sorry - ein völlig unmotivierter Beitrag


Ihr Lieben.

Ich bin gestern Nacht erst spät – oder eher heute morgen früh, ins Bett gekommen. Um genau zu sein, war es kurz vor drei als ich mein Licht ausgemacht hab. Das waren nur fünf Stunden Schlaf bis mein Handywecker wieder Hells Bells erschallen ließ; daher bin ich heute ein bisschen trantütig, also verzeiht mir die fehlende Inspiration für diesen zweiten Adventpost.
Dafür pack ich ganz viel vorweihachtliches Gefühl heute mit rein. Für die Stimmung.





Das schöne und spannende an dieser Jahreszeit ist, dass man morgens nie weiß was einen erwartet, wenn der Rollladen hochgeht. Sonnenschein, Schnieselwetter, eine Mischung aus Schnee und Regen oder eben flauschigem Schneegeflocke. Nichts von all dem war heut morgen der Fall. Es hat heute Nacht geschneit und lag da einfach nur so draußen rum. Und ich habe es natürlich nicht geschafft hinaus in den Schnee zu rennen um Schneeflocken zu küssen. Daher hab ich zum Ausgleich einen tinkitypischen Schneemann gebaut und geküsst. Und auch dieser hat, wie zu erwarten, nicht nach irgendwas anderem als kaltem Schnee geschmeckt.
HA! Wahrscheinlich bin ich in diesem Punkt einfach viel zu rationalistisch. *grübel* gibt es das Wort rationalistisch überhaupt? Neee, das heißt rational. Ach ich bin zu müde um es zu googeln.



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Meine Schneetussi <3 ein bisschen computertechnisch nachmanipuliert


Aber das wirklich Tolle an der verschneiten Umgebung ist diese Stille. Nie wieder im Jahr ist es auf dieses Weise so wattig ruhig. Alles ist sanfter, die vertrauten Geräusche, die Formen der Dinge und auch die Luft selber. Und ich liebe das Knirschen von frischem Schnee unter meinen Füßen. Wie ein Schnurpsen .. ach einfach unvergleichlich. *hach* Und wenn noch Licht auf diese jungfräuliche Schneelandschaft fällt ist das auch wunderschön. Naja, ich hör schon auf rumzuschwafeln. XD Und lass es Joseph von Eichendorff mit seinem Gedicht sagen.



Weihnachten
Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen buntes spielzeug fromm geschmückt
Tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern! Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen, aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen - O du gnadenreiche Zeit!
Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)


Falls ihr wissen wollt, welcher Film dann gestern doch in meinem DVD Player lag? Ich hab mich dann doch für Audrey Hepburn entschieden und mit ihr einen netten Abend verbracht. Ihr habt heute noch die Chance euren Film zu schauen, denn ich werde euch erst morgen wieder eine Aufgabe geben.

Ach ja ... morgen ist ja schon Nikolaus. Vergesst nicht eure geputzten Schuhe vor die Tür zu stellen. Bei uns in Hessen kommt der Gute Niko nämlich schon in der Nacht und befüllt die Stiefel vom 5. auf den 6. Dezember. Ich muss meine Schuhe gar nicht rausstellen, da ich nicht brav war. No way.

Und damit mach ich für heute Schluss.

Eure schnarchnasige Tinks.

Samstag, 4. Dezember 2010



Outside the weather is frightful - let´s watch a movie delightful


Ihr Lieben …

nur noch 20 Tage und es ist überstanden.
Der Weihnachtswahn und meine Hyperaktivität auf diesem Blog.
Wobei ich es auch spannend finde, jeden Tag etwas schreiben zu müssen. Also eher zu wollen, als zu müssen.
Und *muhaaaaa* ich habe es geschafft die liebe Curls zu beeinflussen auch mal wieder in die Tasten zu hauen.
Den Link zu ihrem Blog findet ihr seit heute ganz oben links.
*hindeutet* Lesen lohnt immer.

Und wegen ihr, werde ich mich morgen in den Schneesturm stellen und versuchen Schneeflocken mit der Zunge zu fange. Ich schwöre es. Auch, wenn ich weiß, dass sie niemals nach Bananenmus oder Erdbeereis schmecken werden. *mit den schultern zuckt* Frau will ja keine Erfahrung ungemacht lassen.

Zurück in meinem Konzept.

Je mehr ich über diese besondere Zeit des Jahres nachzudenken gezwungen bin, desto klarer wird mir, dass die Advents- und Vorweihnachtszeit, den kleinen und großen Ritualen gehört. Egal ob man sie besonders gläubig oder unbefangener gestaltet.
Plätzchen backen, Kerzen anzünden, Türchen öffnen, Freunde besuchen, Baum schmücken und noch so vieles mehr.

Aber es gibt auch Rituale, die ganz privater Natur sind und die sich im Laufe vieler Jahre entwickelt haben.
Bei uns ist es Trivial Pursuit das wir an jedem Heiligabend spielen. Die Fragenkarten stammen noch original aus den Achtzigern und irgendwann kennen wir bestimmt jede Frage auswendig und spielen es telepatisch.

„Wer war von 1981 bis …“
„Ronald Reagen.“
„Richtig, verdammt!“


Aber für mich gehören auch Filme zu dieser Vorweihnachtszeit einfach dazu.

Ja, ne … ich sag jetzt nicht Sissi, 3 Nüsse für Aschenbrödel oder Der kleine Lord.
Biiiiitteeee, so klischeehaft und durchschaubar bin ich dann doch nicht. Hoff ich mal.

Für mich ist es Tatsächlich Liebe den ich mit Weihnachten assoziiere.
Ein wundervoller Film, den man unbedingt kennen sollte, wenn man auf britische Filme steht.
Es ist so rührend, wie die Geschichten verschiedener Menschen, sich immer wieder treffen und beeinflussen.
Es geht um Liebe in den verschiedensten Formen und das persönliche Glück, das auch schmerzhaft erkauft sein kann, weil man es loslassen muss um sich zu schützen. Aber vor allem ist es ein sehr amüsanter Film, der mir jedes Mal ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

Daher, hat meine heutige Tag - (zu deutsch Aufgabe) für euch auch etwas mit Filmen zu tun.

Aufpassen, hier kommt es:
Nehmt euch an diesem Samstag, wenn ihr es könnte mal wieder Zeit für einen Film, den ihr schon lange mal wieder anschauen wolltet. Egal wie kitschig oder wie trashig er auch sein mag. Einfach mal wieder anschauen und sich dabei gut fühlen, auf dem Sofa rumzuhängen und irgendwas Ungesundes in sich hineinzustopfen.

Ich selbst schwanke noch zwischen Frühstück bei Tiffany oder James Bond – Ein Quantum Trost. . Audrey Hepburn feine Elleganz gegen Daniel Craigs entschlossene Rache.
Ihr dürft mir gerne helfen, und mir gerne auch verraten für welchen Film ihr euch entschieden habt.

Ich wünsch euch auf jeden Fall schon mal viel Spaß.

Eure Tinks <3

Freitag, 3. Dezember 2010

Ein Herz für den Gringe - oder kann man Weihnachtswahn exorzieren?



Ihr Lieben.

Eigentlich wollte ich dieses Jahr ja Weihnachten boykottieren. Wollte zum Gringe werden und auf all die Weihnachtsirren mit Verachtung hinabblicken, denn seien wir mal ehrlich Weihnachten ist doof.
Echt jetzt!!!

Es geht doch scheinbar nur noch um die Geschenke, das „Wen besuchen wir wann“ und andere Oberflächlichkeiten. Das Shoppen an Verkaufsoffenen Sonntagen. Das heuchlerische Spenden für den guten Zweck. Das Planen des Menüs und das Einkaufen als würde eine siebenjährige Hungersnot vor der Tür stehen.
Dann gibt man sich an Weihnachten nur noch die Kante um die Sippe zu ertragen und die Harmoniesoße zu überleben.

Weihnachten ist doof und nein, da spricht nicht die verbitterte Singlefrau um die *hüstel hüstel* dreißig aus mir, die immer noch auf den Anruf von Gerry Butler wartet.
Ich bin ein nachhaltig gebranntes Kind was Weihnachten angeht. Die schlimmsten Weihnachtsfeiern waren immer die im Kreis meiner Familie. Zu hohen Erwartungen, gepaart mit zuviel Ego auf zu wenig Raum. Und schwupps ist so ein ganzer Abend im Eimer, unwiederbringlich für die Biotonne geeignet.

Weihnachten nur um des hohen Festes Willens ist doof.
Daher ist der heilig Abend für mich ein entspannter Abend an dem ich nur mache worauf ich grade Lust hab und was mich nicht stresst, ganz ohne Perfektionsdruck.

Aber wenn dann abends die Landschaft im Schneeglanz erstrahlt.
*seufz* Das Licht aus den hell erleuchteten Fenstern in die kalte Welt scheint, oder die Lichterketten auf den Weihnachtsmärkten einem freundlich zuzwinkern … verdammt, dann hat er dich erwischt. Der Geist der Weihnacht und du bist verloren, für dieses Jahr.

Ja ich hab meinen Boykott aufgegeben und nehm es nur noch wie es kommt.
Ich hab sogar schon Plätzchen gebacken *rumfiept* und es war eine großartige Sache.
Danke, danke, danke an die Person, die dabei war.

So und hier kommt mein allerliebstes und allerschnellstes Plätzchen Rezept, das eine typische Frankfurter Spezialität ist.

Hier nachzulesen wieso *g* -> http://de.wikipedia.org/wiki/Bethm%C3%A4nnchen

Zurück zu meinen BETHMÄNNCHEN .. aber vorsicht, die gehen auf die Hüfte.


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Man nehme:

250 g Marzipan Rohmasse
65 g geriebene Mandeln (abegezogene, die mit Schale machen das Marzipan zu grau.
80g Puderzucker
1 Eiweiß
Rosenwasser, wenn man so was hat.
Und ganze Mandeln für die Verzierung.

und mache damit:
Das Marzipan mit den geriebenen Mandeln, dem Puderzucker und dem Eiweiß verkneten (mit dem Pürierstab) und dann kühl stellen. Mit den Händen kleine Kugeln formen und je drei ganze abgezogene Mandeln an die Seiten drücken. Das ganze sollte für 40 Stück ausreichen. Dann mit einem Eigelb und einem Löffel Wasser vermischt bestreichen.
Bei 150°C ca. 15-20 Minuten backen.




Viel Spaß beim Nachbacken oder einfach nur ansabbern.

Das wars für heute.

Noch ein weises Wort für diesen Tag?

*kurz nachdenkt*
Bei Einbruch der Nacht ist mit Dunkelheit zu rechnen und legt euch ne Decke ins Auto, wenn ihr im Winter unterwegs seid.

Ich wünsch euch nen tollen dritten Dezember und holt euch keine Frostbeulchen.
Eure Tinks <3

Donnerstag, 2. Dezember 2010



LOOKINg OUT THE WINDOW - and shiver


Mahlzeit Lieben!

Heut ist also der zweite Dezember ... und draußen ist es arschkalt.
Ich war nur kurz draußen um den Müll zu entsorgen und fühl meine Hände nicht mehr.
Jemand der ohne Mütze, Schal und Handschuhe da unterwegs ist, ist entweder zu bemitleiden, oder völlig hirnlos.

(Ja, ich hätte mir auch was anziehen können, aber es waren doch nur wenige Meter)

Und wie in jedem Jahr fallen mir da die Obdachlosen ein, die diesen Witterungen schutzlos ausgesetzt sind. Die sich mit Alkohol und Drogen warm halten müssen, um nicht zu erfrieren.
Wenn ich in der Stadt an ihnen vorbei gehe, erwische ich mich oft dabei wie ich sie abschätzig betrachte. 
So als wäre ich besser als sie, nur weil ich mehr Glück hatte und noch nie aus dem sozialen Netz gefallen bin.
Meistens bringt mich mein schlechtes Gewissen dazu dem ein oder anderen dann doch einen Euro zu geben.
Früher haben sie mich auch in den Bahnhöfen gestört, wenn sie im Winter ihre Lagerstätten dort aufbauen, weil es einfach nur warm ist.

Mittlerweile denk ich auch anders.
Sie gehören zu unserer Gesellschaft, deren Verlierer sie sind verschuldet oder unverschuldet.
Sie sind Teil davon, 
ebenso wie die Gewinner, die mit ihrem Geld nicht wissen wohin. Und heutzutage kann es jedem so ergehen. Job verloren, Krank geworden und der Teufelskreis nach unten beginnt.
Natürlich landet nicht jeder auf der Straße, aber die Möglichkeit ist immer da. In der heutigen Zeit vielleicht noch mehr als früher.
Daher versuche ich mir mein Mitleid abzugewöhnen und stattdessen gegen Mitgefühl einzutauschen, denn man verliert nicht seine Würde, nur weil man nicht krankenversichert ist. Ach .. ihr wisst was ich damit sagen will.

Sooo .. damit mein Geschwafel heute nicht zu deprimierend bleibt, geb ich euch noch einen Rat mit in den heutigen Tag. *höhöhö*
Tante Tinks wird besserwisserisch.

Kinners zieht euch warm an, sonst werdet ihr krank !!!

Eure Tinks.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

On the first day of christmas ...




Meine Lieben,
erinnert ihr euch noch an eure Kindheiten oder die Schulzeit, wo man sich ab dem 1. Dezember mit Freunden und Klassenkameraden über den Inhalt seines jeweiligen Adventskalendertürchens ausgetauscht hat?

„Ich hatte einen Marienkäfer drin...“
„... und ich ein Hufeisen aus Schokolade“


Natürlich waren damit diese flachen, massenhaft in Supermärkten angebotenen Adventskalender gemeint, deren Füllungen wahrscheinlich aus eingeschmolzenen Osterhasen gemacht wird, oder noch Üblerem. Man will es gar nicht so genau wissen.

Richtig cool hingegen waren die Glücklichen, deren Mütter eigens für sie, einen Bastelmarathon hinter sich gebracht hatten um einen einzigartigen, individuellen Kalender zu fertigen. Ich selbst hatte auch so eine Mutter XD
Gut, nicht jedes Jahresende wurde in meiner Knirpszeit so exzessiv eingeläutet .. aber doch schon einige Male.
Daher finde ich Adventskalender toll und knüpfe daran schöne Erinnerungen und nicht nur, weil ich extrem verfressen bin und sich die Schokolade potiviv in meine Hirnwindungen gegraben hat.

Wie auch immer.
In diesem Jahr werde ich meinen virtuellen Adventskalender online stellen. Völlig kalorienfrei und unverbindlich. Für euch, für mich, für jeden der mitlesen mag.

Und damit es nicht nur ein banales Bla…bla… bla bleibt, gebe ich euch für heute noch eine kleine Aufgabe mit!!! Ich tagge euch, wie man so schön neudeutsch dazu sagt *muhaaa*

... SAGT JEMANDEM IN EUREM UMFELD; DASS ES SCHÖN IST SIE/IHN ZU KENNEN ...

Wenn ihr möchtet, dürft ihr mir gerne verraten, wem und warum ihr es gesagt habt.

So bis morgen ihr Lieben .. und genießt eure Vorweihnachtszeit.

Eure treulose Tinks, die unbedingt viel viel öfter blogen sollte.

Mittwoch, 15. September 2010

BAD NEWS - on a good day


Hallöchen meine Lieben!

Ich muss euch warnen, ich bin heute seltsam drauf und dass schlägt sich auf meine Gedanken nieder. Also wer etwas Heiteres erwartet, sollte besser auf den nächsten Beitrag warten. Heute muss ich etwas Ordnung in meine kruden Gedanken bringen.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass wir zunehmend in einer Kultur der schlechten Nachrichten und der Angst leben?
Wenn man Zeitungen aufschlägt oder die Nachrichten einschaltet, dann dominieren die Krisen, die Katastrophen, die Tragödien und der Atomkonsenz.

Und die Verschwörungstheorien blühen auf und finden ihren Weg sogar in die Kinos.

Ja, klar. Ich weiß auch, dass sich damit am leichtesten die Aufmerksamkeit der Menschen gewinnen lässt. Das erzeugt aber auch eine Schieflage in der Wahrnehmung unserer Wirklichkeit.

Früher war alles besser?

Sicherlich nicht; oder zumindest nur in einem gewissen Maß.
Man bekam früher einfach weniger davon mit. Nachrichten verbreiteten sich nicht in Windeseile, noch gab es eine so hohe Vielzahl von Bilddokumenten der jeweiligen Begebenheiten, die den Eindruck erzeugten, das Ende der Welt sei gekommen.

Man schaue sich nur mal die Bilderflut um den 11. September an, die Tsunami-Katastrophe oder bei der Loveparade vor kurzem. Immer sind es die schlechten Dinge, die wir für besonders beachtenswert halten und die deshalb so lange in Erinnerung bleiben.

Warum muss man die guten Nachrichten, die Meldungen die anrühren oder einen zum Schmunzeln bringen immer hinten suchen oder erst am Ende mitbekommen?

Ich mag es wenn Feuerwehrmänner Autobahnen sperren damit Entenküken sicher von einer Seite auf die andere kommen können, wenn alte Damen ihre Handtaschendiebe mit der selbigen vermöbeln bis die Polizei kommt, oder wenn bei einer weltbedeutsamen Konferenz alles glatt lief und wirklich Entschlüsse gefasst wurden.

Vielleicht ist das Langweilig, aber das Leben besteht nicht nur aus Tragödie. Es besteht auch als kleinen Gesten der Mitmenschlichkeit, der Nächstenliebe und der stillen Aufopferung. Einem Lächeln das Mut macht oder einer Umarmung in ausweglosen Situationen.
Wenn, und ich glaube fest daran, alles in einer kosmischen Harmonie sich ausgleicht, dann steht jedem Übel das gleiche Maß an Schönem gegenüber.

Bin ich wirklich die Einzige, die sich darüber freuen würde, wenn die Tagesschau mal so beginnt:

„Guten Abend meine Damen und Herren.
In Wanne-Eikel ist heute Nichts passiert. Auch in Poppenbüttel verlief der Tag ereignislos.“


Das wäre grooooooooooooooßartig.

Ist das vermeintlich Bedeutsame denn wirklich soviel gewichtiger als das Banale?
Und warum hab ich immer so ein leises, schlechtes Gewissen, wenn ich meine Klatschmagazine lese?
Ich meine, selbst wenn ich mich über die Verflechtungen von Politik und Wirtschaft auf dem neuesten Stand halte. Wenn ich weiß welcher Politiker eigentlich Lobbyist für diesen oder jenen Konzern ist. Wenn ich den Wahrheitsgehalt der gängigen Verschwörungstheorien kenne, was nützt es mir; Außer vielleicht dass ich Magengeschwüre habe?

Die Welt betrifft mich unmittelbar und nicht theoretisch.

Ich gehe lieber zu einer Typisierungsaktion in meiner Stadt für ein leukämiekrankes Kind, als dass ich für Delphinwaisen in der Südsee spende.
Ich will mich nicht für mein kleines, unbedeutsame Leben schämen, denn ich bin glücklich darin. Es hat mich lange Zeit gekostet mich und meinen Platz zu finden. Ich bringe Menschen zum Lachen, höre ihnen zu, oder gehe ihnen solange auf den Sack, bis sie mich Arschtörtchen nennen.
Gut, das wird niemals in irgendwelchen Medien seinen Niederschlag finden, aber das ist für mich genau so real, wie die Probleme im Nahen Osten.

Ich bin gerne ein kleines Rädchen im Getriebe; gehe zur Wahl und versuche mich an die Gesetzte zu halten. 
Ich will aber auch nichts anders sein.
Ich bin keine Rebellin, die alles niederbrennen möchte um aus der Asche Neues zu schaffen.

So wie es ist, ist Vieles gut. Zeit dass wir es nur wieder erkennen.
Bieten wir der Resignation und der Angst die Stirn und suchen nach der Hoffnung in dieser Welt, egal wie winzig und unscheinbar sie auch scheinen mag.

Good news for a better day

So ihr Lieben.
Ich hoffe ich hab euch nicht zu sehr genervt aber das musste raus.
Jetzt geht’s wieder. *durchatmet*
Ich wünsche euch eine erfreuliche, hoffnungsvolle Restwoche.

Eure Tinks.

Montag, 13. September 2010

OHRWÜRMER - gibts da nicht was von Ratiopharm?


Alooooohaaaaa ihr Lieben,
*sich die Augen reibt* meine Fresse, ist das wirklich schon wieder einen Monat her?

[Rhetorische Frage, ich kann es ja am Datum erkennen :( ]

Kein Wunder, dass mich einige von euch darauf hingewiesen haben, dass ich es schleifen lasse; aber wo ihr Recht habt, habt ihr Recht.
Und noch viel schleifiger wird es, da ich diesen Blogbeitrag sogar schon vor einer Weile, von Hand vorgeschrieben hatte und einfach nur zu faul für den Feinschliff war.
Aber jetzt wo die Tage wieder länger werden, komm ich bestimmt wieder häufiger zum Tippen. Jawollja!!!!!


Gestern Nacht wurden die MTV VMA´s; zu deutsch Video Music Awards verliehen und große Siegerin war Lady Gaga, die mit acht Trophäen nach Hause stöckelte.
Diese Monsterschuhe von Alexander McQueen waren wirklich beeindruckend *g* und ich bin ja immer noch der Meinung, die Lady ist ein Kerl … aber anyway. Darum geht es mir gar nicht.
Sondern um ihre Musik.
Poker Face, Bad Romane, Disco Stick und Co.

Einige Songs der Dame haben mir in letzter Zeit so manchen Tag nachhaltig vermiest, weil sie mich als Ohrwurm begleiteten. Und nein nicht etwa die halbwegs sinnvollen Passagen dieser musikalischen Splitterbomben, sondern ihre noch viel beknackteren Refrains.

Argh, es geht schon wieder los. Ich hab grade Alejandro im Ohr.


Don't call my name, don't call my name Alejandro


*Kopf gegen die Wand wummert*

Warum müssen es immer die üblen, die richtig richtig üblen Songs sein, die mir im Ohr bleiben? Die Sorte von Lied, das sich in meinen akustischen Hirnwindungen festkrallte und den ganzen Tag per Dauerschleife in meinem Kopf Kreise dreht, bis ich kurz vorm Amoklauf stehe?

Okay, dazu gehört bei mir nicht viel. Aber trotzdem?

>> Übrigens ist Amoklaufen laut Hildegart Kneef, eine gute Möglichkeit um sich fit zu halten. Kommt im realen Leben nur ein bisschen aggressiv-psychotisch rüber.

Muss ein Musikstück wirklich schlecht sein um mir in Erinnerung zu bleiben?
Sagt das gar etwas über meinen Musikgeschmack aus, meine Toleranzschwelle oder meine leichte Beeinflussbarkeit gegenüber dem Mainstream?
Warum mach ich mir überhaupt darüber Gedanken, ich könnte auch einfach den Sender umschalten, wenn so ein potentiell bedrohlicher Song kommt?

Aber Senderwechsel hätte keinen Sinn. Glaubt es mir.
Es gibt Lieder, die warten nur darauf, dass ich sie höre. Bestenfalls noch früh am Morgen.
Das gilt für jedes ABBA Stück, das jemals auf Tonträger gebannt wurde.
Meine allgemeine Morgenmuffeligkeit vor dem ersten Kaffee und dann die fröhlich, psychedelischen Klänge von Dancing Queen im Ohr ist keine gute Kombination um mir über den Weg zu laufen.

An Tagen, die zu solchen Morgen gehören, bräuchte ich also ein Anti-Ohrwurm Mittel. Ein Gegengift, das mich wieder in den gelassenen Menschen verwandelt, der ich bin.

Vielleicht sollte ich für solche Notfälle immer einen separaten MP3 Player bei mir tragen auf dem nur Modern Talking Hits zu finden sind? Also wirklich nur für den allerschlimmsten Notfall, denn Machwerke von Dieter Bohlen erreichen eine ganz eigene Qualität der Grausamkeit und sind mit Vorsicht zu genießen. Beim ersten Mal findet man sie nur rotzig, nach dem fünften Mal vielleicht annehmbar und irgendwann erwischt man sich dabei, wie man die Melody mitsummt.


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Habt ihr Strategien gegen nervige Ohrwürmer?
Notfalltipps oder alte, geheime Hausmittelchen, die man schnell und effizient anwenden kann? Ich bin für jede Anregung dankbar. Wirklich!

Lust auf einen kleinen Selbstversuch?

Zu Risiken und Nebenwirkungen, stopfen sie sich die Packungsbeilage in die Ohren und schreien sie ihren Ohrenarzt oder Hörgeräthersteller an.
So und damit lass ich euch heute alleine. Geteiltes Leid ist doppelte Freude, oder so.




Eure Tinks.

P.S: Ich grüße ein paar ganz besondere Menschen, mit denen ich diesen Monat so viel Spass hatte. Danke dafür, dass ihr so seid wie ihr seid. Und das es euch gibt.

Dann bedanke ich mich für die tollen Komentare zu meinem letzten Post.
Das ist mein Anspruch hier nichts Halbherziges einzustellen. Verzeiht, wenn es doch mal vorkommen sollte.

Ach ja und ich grüße alle Glückskekse, denn heute ist der Welttag des Glückskekses - ohne Scheiß.

Donnerstag, 12. August 2010

BACK IN THOSE DAYS - things last forever


Halli Hallo Hallöchen meine Lieben,

*waaaah* schon wieder August. Und ja, ich weiß, hier passiert viel zu selten etwas.

Ich hätte gerne eine gute Fee, die zu mir kommt um mir drei Wünsche zu erfüllen. Mehr Zeit, würde ganz oben stehen.
Dabei hab ich genug Zeit, sie wird nur schlecht von mir genutzt.
Naja, vielleicht wünsch ich mir von der Fee, doch eher ein Seminar in Zeitmanagement.
Und was ich mit den beiden anderen Wünschen mache, ätsch bätsch - verrat ich nicht.

Doch die Fee wird nicht kommen, weil es sie nicht gibt.
*seufzt*
Wirklich an Feen zu glauben, ist nur Kindern vorbehalten.
Wir Großen wissen einfach, dass einem NICHTS geschenkt wird.
Was eigentlich schade ist?

Wenn man klein ist, dann lebt man in der absoluten Gewissheit, dass man wirklich ALLES tun, lassen und werden kann, was man will. Der kindlichen Phantasie stehen alle Türen offen.
Man kann hemmungslos davon träumen Prinzessin, Seeräuber, Astronaut oder Kuchenbäcker zu werden.
Man kann noch ungestraft davon schwärmen den eigenen Vater zu heiraten, weil kein Mann, je besser zu einem passen wird als er.

Aber >PENG< solche Kindheitsträume zerplatzen wenn man älter wird, im Angesicht der realen Möglichkeiten, schneller als ein Luftballon in einem Kaktusfeld.
Was im Fall des Wunsches den eigenen Vater zu heiraten, nicht unbedingt das Schlechteste ist.

Und was wird aus den anderen Träumen, die man als naiver Knirps hatte? Was wird aus den Hoffnungen, die damit verbunden waren und die einen selig Grinsen ließen?

Wenn ich mal groß bin, dann …

Träume sind Gedanken, Gedanken sind Energie und Energie geht ja laut dem Physikunterricht nicht verloren.
Gibt es also irgendwo ein Fundbüro der verlorenen Träume, wo ein missmutiger Buchhalter Gnom akribisch Buch über die Neuzugänge führt? Wo die schillernsten von ihnen, in Gläsern verpackt und beschriftet langsam vor sich hin stauben?
Was für ein trauriger Gedanke.

Wenn man erwachsen geworden ist, erfordert träumen sehr viel mehr Mut oder ein dickeres Fell, denn die Umwelt reagiert meist skeptisch auf zuviel Idealismus.
Ich träume davon mal eine Kreuzfahrt auf einem Luxusliner zu machen, irgendwann noch mal davon einen Hubschrauber zu fliegen und davon mal ein Buch zu schreiben.

Was sagt meine Umwelt als erstes, wenn ich damit ankomme.
„Tinks, du wirst nie genug Geld für die Kreuzfahrt haben, um zu Fliegen sollten man mehr mathematisches Verständnis als ein Gänseblümchen haben und dein Buch will bestimmt keiner lesen.“

Ey, na und?!
Es ist mir doch egal, dass ich es vielleicht nie schaffen werde, aber ich darf doch davon träumen. Wo steht denn geschrieben, dass man diese Luftschlösser wirklich bauen muss?
Nirgends.

Es geht um das Gefühl glücklich zu sein, wie in Kindertagen, dann darf man auch gerne etwas rumspinnen.

Ein südamerikanischer Indianerstamm lebt nach dem Motto: Wer nicht richtig träumen kann, krieg Probleme mit der Wirklichkeit.
Also nehmen wir und vor, wieder mehr zu träumen und glücklich zu sein. Ganz ohne den Anspruch der Verwirklichung.

Und für den Fall, dass ihr auch Lebensträume habt, die es wert sind geschützt zu werden, schickt sie mir. Ich pack sie zu meinen und gemeinsam lassen wir sie reifen, bis ihre Zeit gekommen ist.
Denn wer weiß, vielleicht wird das ja mit dem einen oder anderen ja doch noch was. Um da vielleicht noch ein bisschen nachzuhelfen, könnt ihr heute noch mal Sternschnuppen-gucken und immer brav dabei was wünschen.

Meine Lieben, genießt euren Leben und ich wünsche euch noch einen geruhsamen Abend
Eure Tinks


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Montag, 26. Juli 2010

FEELINGS ARE LIKE A ROLLERCOASTER - an allem ist nur das Wetter Schuld


Hallo meine Lieben,

ich hoffe die lange Wartezeit hat euch nicht vergrault. Aber mir hat die Energie gefehlt mich aufzuraffen und meine kruden Gedanken zu ordnen.
Ja, ich weiß es ist keine Entschuldigung. Ihr dürft mich auch zur Strafe mit Wattenbällchen bewerfen und mir schmutzige Tiernamen geben.
Hrrrrrrrrr

Passend zum Luftholen des Sommers hat auch mein mentales Sommer Ding kurz Pause gemacht.
Eine Achterbahn der Gefühle.
Sätze wie: „Eigentlich geht es mir doch gut“ und „Eigentlich kann ich mich nicht beklagen“ haben sich seltsam hohl angehört, wenn ich sie mir selbst vorgehalten habe.

Zu dumm nur, dass Eigentlich nicht wirklich befriedigend klingt in solchen Momenten.

Aber so bin ich.

Immer wenn es mir zu gut geht, dann fange ich an schwarz zusehen und rumzunölen.
Ich erwarte geradezu den Tritt in die Kniekehlen, der mich auf das rechte Maß zusammen stutzt. Immer ist da, ein leises Hinterfragen und der Neid auf das vermeintliche Glück der anderen.
Bei anderen ist das Gras immer grüner; alles Besser, Toller und Überhaupt.
Ich beneide Bekannte und ehemalige Schulkameraden um Haus, Hund, Kind und Kombi.
Dabei will ich nicht mal eigene Kinder und Kombis find ich hässlich.
Es ist die Möglichkeit dieses Leben haben zu können.

Keine Bange, auch wenn es jetzt vielleicht so klingt, ich werde nicht zum heulenden, Weltschmerz verbreitenden Emo-Wrack. Dafür ist mir meine Zeit zu wertvoll und ich bin auch schon zu alt für diese Attitüden, die man mit Mittezwanzig abgelegt haben sollte.
Und für die Midlifecrisis bin ich noch zu jung.

*zu Kezza schaut* Wehe ich höre das was anderes von dir *knuddel*

Meine Oma hätte meine Stimmungsschwankungen rigoros auf das Wetter geschoben, mir wissend die Hand getätschelt und erst mal einen Pudding gekocht.
Großartige Frau, die noch dazu jeden Scheiß mitgemacht hat. *grins*


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An ihrer einfachen, lebensklugen Herzlichkeit, ihrer umwerfenden Wärme und der Gott vertrauenden Zuversicht konnte man sich immer orientieren und aufrichten. Denn egal wie schwer ihr Leben war, sie hat nie gejammert oder hat sich davon unterkriegen lassen.
Verglichen mit ihren Sorgen, sind meine kleinen Nöte Vogelfürzchen – schnell verflogen.

Denn ganz ohne Eigentlich geht es mir gut.
Ich habe Freunde und Familie, die mich warum auch immer mögen. Ich lebe in einem Land, in dem ich als Frau Privilegien genießen kann, die andernorts auf der Welt paradiesisch anmuten und ich lebe sicher.

Eigentlich kann ich mich auch selbst beneiden und das werd ich jetzt mit einem Pudding feiern gehen.

Eure Tinks

Ach ich muss noch ein paar Grüße loswerden.
*räusper*

An meine liebe Kezza, die mich vor kurzem besucht hat. Süße ich hatte richtig Spaß mit dir. <3 Fühl dich geknuddelt und geknutscht.

An Curls und Hannah, die beide zusammen fast nicht zu überbieten sind. Euer Lachen ist ansteckend, Mädels. Ach ja Curls, London is calling. Damite bescheid weißt ^^

An Anna, die ich irgendwann mal live erleben will und ich hoffe ich bekomm dann einen Heidelbeermuffin von dir <3

An meinen Blutsgeschwister Rob aka Calli. Ein Vögelchen hat mir gezwitschert, dass du hier den Geschlechterdurchschnitt meiner Leserschaft veränderst, in dem du hin und wieder reinschaust.

Und zuletzt noch die liebe Samira, die mich seeeeeeeeeeehr glücklich gemacht hat, weil wir zusammen shoppen gehen werden. *Spasti-Tanz vollführt*

So und das war´s jetzt wirklich.

Montag, 12. Juli 2010

WER IST EIGENTLICH PAUL - und warum mich Fernsehen so sehr geprägt hat?




Hallöchen meine Sommerschönheiten,

verzeiht, dass ich mich erst jetzt wieder aufraffen kann was Neues zu schreiben. Aber diese Hitze hat mir das Hirn weggeschmort und mich ausgelaugt.
Ich könnte nur noch schlafen … aber dann doch nicht, weil es zu warm ist.
GNAMPF (<- mein allumfassendes Wort für OCH NÖÖÖÖ)

Es ist ... hot Pictures, Images and Photos

Wie kann man sich nur jenseits der 30 Grad Celsius wohlfühlen?
Nein ehrlich. Ich frage mich das jedes Jahr und nicht nur weil ich Sonnenallergikerin bin.
Soviel Sonne kann nicht gesund sein. Wo kommt die her, wer hat das so gewollt.
Komm schon Orakelkrake, darauf hätte ich gerne eine Antwort.

Sollte ich jemals auswandern, dann nah an den Polarkreis oder gemäßigterere Klimazonen.
Aber solange ich noch keine zündende Idee hab, wie ich dort meine erste Million machen kann, muss ich hier weiter schmelzen.

Das einzige was mich zur Zeit aufrecht hält ist die Aussicht auf die neuen Folgen von EUREKA, Grey´s Anatomie und Private Practise auf Pro 7.

Ja, ich bin ein Serienjunkie und durch leide heftige Entzüge, immer wenn eine Staffel ihr kleines-großes Finale findet. Ja, und ich heule auch jedes Mal wenn es hyper-manipulative Drehbuchschreiber von mir fordern. Schuldig im Sinne der Anklage.

Bonanza war meine Einstiegsdroge und ich bin dem Stoff immer treu geblieben. *grins*
Serien gliedern für mich die Jahrzehnte.
Da waren die späten Siebziger meiner Kindheit, die ich eben mit Bonanza verbinde.

Dann kam en die späten 80er mit Star Treck – Next Generation,
(verschweigen wir mal dezent die Phase, in der ich Knight Rider toll fand *hüstel*)
Akte X in den 90ern und eben anderen Serien, die noch heute laufen.

Solche Tage sind mir dann heilig. Ich will von niemandem angerufen werden oder reden. Sollte ich doch den Fernsehsessel gegen einen anderen Ort eintauschen, dann muss es einen sehr guten Grund haben.

Was haben Serien an sich, dass man sich so leicht in sie hineinsehen kann?
Bestimmt liegt es am Gefühl der Sicherheit.
Man kennt die Guten und die Bösen, erlebt ihre Abenteuer und emotionalen Bande. Man reift mit ihnen, weint wenn sie sterben und lacht wenn sie Erfolg haben. Man kann sie sogar anschmachten und für sein Kopfkino missbrauchen.

Beweis gefällig?



*rumsabber und noch mehr schwitz*
Kurz um, sie sind einmal wöchentlich Freunde ohne dass sie mir auf den Geist gehen können. Wobei Mc Steamy dürfte mir jederzeit auf den Geist gehen ^^

Ich glaube ich hab jetzt den Faden verloren, wie ich diesen Beitrag zu Ende bringen wollte. *Seufz*
Ja, ja, das Alter.

Anyway ...
Ich mach jetzt Schluss, denn ich schau mir noch Supernatural an.
Gott segne Pro 7 dafür, oder verfluche mich, weil ich so einen Müll gerne schauen.


Ich grüße meine allerliebste Curls, die mindestens ebenso sehnsüchtig auf den neuen Stoff wartet ^^ … Die liebe Kezza, die ich diese Woche noch live sehen kann. Und die mich im Kino ertragen darf, wenn ich Edward Cullen anschmachte. …

Und alle anderen die hier reinschauen und mir sagen, dass ich schon wieder viel zu faul bin.

Ich hab euch sehr gern.
Eure Tinks

Mittwoch, 30. Juni 2010

THIS AIN´T NOTHING BUT A SUMMER JAM


Meine Lieben,

ich hoffe ihr habt ein schattiges Plätzchen ergattert oder eure Füße in einer Wanne mit Eiswasser oder am besten gleich beides.
Denn es ist heiß, wirklich heiß.
*schweiß von der Stirn tupft*
Bei solchen Temperaturen wünsche ich mir jedes Jahr ein Nilpferd oder ein Manati zu sein, um den ganzen Tag faul in warmes Wasser rumzudümpeln.

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Okay, das hätte zwar ständig schrumpelige Finger und Fußzehen zur Folge, aber man muss auch bereit sein Opfer zu bringen für die Schattenseiten *ha ha ha* des Sommers.

Schminken ist im Moment auch absolut und definitiv überflüssig, wenn man es mag, dass Lippenstift und Lidstrich da bleiben wo sie hingehören. Ansonsten ist Waschbär-Look echt angesagt.

Wem´s steht?! Ich verzichte derzeit gänzlich auf Foundation und Co.
Nicht das ich deswegen morgens weniger Stress hab pünktlich aus dem Haus zu kommen, denn bei der Hitze verpenne ich auch regelmäßig und es bedarf derweil vier Wecker um mich aus den Federn zu holen.

Aber darüber wollte ich altes Plappermaul heute eigentlich gar nicht schreiben, denn ich hab mein Sommerprojekt 2010 gefunden.

Yeeeeaaaaaaah … sinnloser Feizeit einen sinnentleerten Sinn geben.
Öhm, das muss jetzt nicht logisch klingen.
Etwas, dass ich auch bequem vor mich hindösend auf meinem [ … ja er ist immer noch schmutzig… ] Balkon durchziehen kann.

Um ehrlich zu sein, haben mich zwei sehr liebe Mädels darauf gebracht, nachdem sie nicht mehr über mich lachen mussten. Wozu abendliche MSN Messenger Konferenzen nicht alles gut sein können. Spiel, Spaß und Inspiration.

Mein Sommerprojekt 2010 ist es mal wieder all meine CD´s laufen zu lassen.
Und was für vergessene Schätzchen dabei sind.

Sicher auch ein paar Alben, für die ich heute keinen Cent mehr ausgeben würde, die aber unabdingbar zu meiner musikalischen Prägung gehören und daher ihre Daseinsberechtigung haben.
Ich sag nur Captain Jack und Rondo Veneziano.

Wenn die musikalischen Vorlieben etwas über einen Menschen aussagen, dann beweist meine Liedersammlung, dass ich Mut zu Extremen habe.

Von Klassik, über Heavymetal, Pop, Jazz, Musicals, zu bulgarischen Hirtengesängen ist alles bei mir zu finden. Und wenn ich dann in der jeweiligen Stimmung bin, will ich soviel wie möglich davon hören. Ich weiß noch wie ich eine üble Irish-Folkphase hatte, die von einer indischen Bollywoodmusik Ära abgelöst wurde.

Tschakkkkkkaaaaa .... Und all das werd ich mir in den nächsten Wochen und Monaten wieder anhören und in Erinnerungen schwelgen, bis die Ohren bluten oder mich gnadenvoll ein Gehörsturz erlöst.


Aber einen Musik-Tipp hab ich schon. Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ sind bei diesen Temperaturen echt grandios.

Probiert es mal aus.
Und damit widme ich mich wieder meinem Sommerprojekt und drehe SEEED lauter.

Schönen Abend noch ihr Süßen.


LIebe Grüße eure Tinks.

Donnerstag, 24. Juni 2010

JEDER TAG EIN MASKENBALL - oder wer bin ich und für wen?





Hallöchen meine Lieben,
der Sommer ist da und es ist heiß geworden.
Die Fussball WM geht weiter, da unsere Jungs es in das Achtelfinale geschafft haben.
Überall steigt einem der Duft von Grillfeuern in die Nase und die Menschen entledigen sich ausgelassen ihrer überflüssigen Kleidung.

Aber es gibt Dinge, die kann man nicht so leicht abstreifen wie ein T-shirt oder eine Kette.

Sorry, aber ich werd jetzt ein bisschen tiefgründig.
Da müsst ihr durch. Oder ihr hört genau jetzt auf zu lesen.

KURZE BEDENKZEIT?

Immer noch da? Ich hab euch gewarnt.

Wir alle tragen neben unsere Kleidung und all den anderen Dingen, die wir mitschleppen, auch Alltagsmasken. Scheinpersönlichkeiten, hinter denen wir uns verstecken und die uns teilweise schützen.
Dabei bin ich mir nicht mal sicher ob man diese Masken bewusst aufsetzt oder ob es instinktiv passiert.

Für den Fall, dass ihr solche Masken nicht habt oder braucht, dann beneide ich euch wirklich.

Ich habe jede Menge davon. Eine Maske für Freunde und die Familie, eine Maske für meine Arbeit und die alltäglichen Erledigungen. Und noch so einige mehr. Jeweils eine Art Avatar, der nur einen Teilaspekt meiner Persönlichkeit preisgibt. Ich entscheide wie viel und wem ich was von mir zeige.

Verwirrend?
Wahrscheinlich ein bisschen.
Willkommen im meinem Leben.

Bestimmt hab ich sogar Masken für mich selber.
Denn auf die Frage, ob ich weiß wer Tinks wirklich ist, gibt’s ein definitives NEIN!!!
Ich muss mich erst noch endgültig kennen lernen. Vielleicht erklimme ich mal den Himalaya um mich selber in mir zu finden. Oder pfeif mir Drogen rein, die das Bewusstsein erweitern. Nein das war ein Witz.

Wie ich ausgerechnet heute darauf komme?

Als ich heute früh vorm Spiegel stand um mir die Zähne zu putzen, hatte ich ein Gefühl der grenzenlosen Fremdheit und Skurrilität. Ich sah mich selber und fragte mich „wer zum Geier ist das“. Es hätte genau so gut eine vertraute Romanfigur oder eine gute Bekannte sein können, die ich da anstarrte, jedenfalls nicht mich.

Nein, es lag nicht daran, dass ich nicht geschminkt und ungekämmt war; bevor hier jemand rum klugscheissern will. Mir war klar, dass ich es bin, aber das Gefühl war trotzdem seltsam.

Vielleicht muss ich das Ganze mit einen Psychoanalytiker ausdiskutieren.
Ob man sich je ganz kennen wird, oder ob das Gehirn seine Geheimnisse hat. Und wenn ja, wie kommuniziere ich mit meinem Gehirn?
„Hallo Hirn“ ..
„Ja, Tinks!“
Der Gedanke hat was und wird mich bestimmt noch den ganzen Abend beschäftigen.

Meine Lieben,
ich wünsche euch einen gelassenen, in-euch-ruhenden Abend.
Eure Tinks

Donnerstag, 17. Juni 2010

Alltagsmonsterchen

CARPE DIEM - oder was vom Tage übrig ist


Ich grüße euch meine Lieben,
an diesem verregneten Tag.

Wir nähern und wieder dem Wochenende und regelmäßig fange ich jeden Donnerstagnachmittag damit an, meine angefallenen Wochenarbeiten zu planen.

Der Hausputz, saugen, die Wäsche, weg- und aufräumen und … und … und.

Die Liste ist lang und genau um diese Liste geht es.

Ich schreibe hingebungsvoll gerne To-Do Listen, die mich erstens vollkommen demotivieren, weil sie so lang und umfassend sind, dass ich schon müde vom Schreiben bin. Und zweitens so zeitintensiv, dass wenn ich sie erstellt habe, kaum noch genug Tag übrig ist um sie abzuarbeiten in der verbleibenden Zeit.

Warum schreibe ich sie dann?
Na, weil ich eben gerne schreibe.


Ich bestelle auch Bücher und lese sie monatelang nicht.
Ich kaufe Unmengen von karierten Blöcken bei Discountern nur weil sie im Angebot sind und brauche sie eigentlich nicht.

Inkonsequent? Ja, aber bitteschön.
Faul? Könnte man drüber reden.

Es hat mich über dreißig Jahre gekostet so zu werden.

Aber vielleicht kann ich gar nichts dafür, dass alles so ist, wie es ist. Möglicherweise bin ich unschuldig und bei mir hat sich einfach nur ein Parasit eingenistet.
Ein Tempus happihappicus vulgaris - Zu Deutsch; das gemeine Zeitfresserchen.



[Solange ich noch kein Foto von ihm geschossen habe, muss diese Phantomzeichnung genügen]
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Jene hinterhältig, fiese, pelzige Kreatur, die heimlich und unbemerkt von meiner Zeit Stück um Stück abknabbert um sie gierig zu verschlingen und zu verdauen.
Kein Wunder, dass so zwischen meinem Aufstehen am Morgen und schlafen gehen am Abend kaum noch Raum für Leben ist.
Das Zeitfresserchen war´s. Somit wäre auch klar woher all der Staub und die Wollmäuse in meinem Ecken kommen. Zeitfresserchenkacke.

Ob mir da ein Schädlingsbekämpfer helfen kann?
Oder werde ich nach dem Anruf gleich in die nächste geschlossene Psychatrie eingewiesen?

Wie auch immer. Ich werd euch auf dem Laufenden halten, was meinen kleinen Untermieter angeht.

Meine Lieben, ich wünsch euch eine schöne Restwoche und genießt eure Zeit, solange ihr sie noch habt, denn vermutlich ist auch schon längst ein Zeitfresserchen bei euch eingezogen.

Eure Tinks.

Dienstag, 15. Juni 2010

KOMM LASS UNS BRENNEN - bis nur noch Asche übrig ist


Meine Lieben,
ich grüße euch an diesem sonnigen Junitag, der schon eher ein Abend ist.

Mich haben einige Leute darauf hingewiesen, dass mein Blog einschlafen würde. Ganz unrecht haben sie damit ja nicht. Aber ich gelobe Besserung und versuche das Wirrwarr meiner Gedanken nun aktueller zu halten. *die Finger zum Schwur hebt*
Als ob es jemanden interessieren würde, was hier steht. Okay, das war ein Witz, ich weiß genau wer hier reinschaut und ich liebe euch dafür. Echt jetzt.

Aber ist das nicht mit allem so, für das man anfänglich Feuer und Flamme ist?
Man kann nicht genug davon bekommen.
Wochenlang trägt man nur noch das allerliebste Lieblings T-Shirt, hört das ultimativste Album, schaut sich dutzende Male den weltbesten Film aller Zeiten an, liest fünf Mal das genialste Buch oder trägt den supercoolsten Nagellack.
Und RUMS !!!
Irgendwann hat das Neue seinen Reiz verloren und ist nur noch alltäglich? Und irgendwann hat man sich an manche Dinge sosehr gewöhnt, dass man erst wieder von ihnen Notiz nimmt, wenn sie nicht mehr da sind.
Zahnlücken sind ein gutes Beispiel dafür.
Oder ein Indiz für schlechte Zahnhygiene. o.Ô

Anyway ...

Da stell ich mir doch die Frage, was muss eine Sache haben, damit man ihrer nicht irgendwann überdrüssig wird?
Ein Hobby, zum Beispiel, dass man aus der Kindheit mit ins erwachsenen Alter nimmt und mit preußischer Genauigkeit fortsetzt. Oder vielleicht die Liebe zu einem Schauspieler, den man nie schlecht finden wird. Die Vorliebe für eine Band, deren Fan man gegen jeden Widerstand ist.
Die Liste der Dinge ist unendlich und ich hoffe ihr wisst, was ich damit aussagen will.
Was macht diesen Faktor aus, der die Leidenschaft erweckt; die Besessenheiten an einer Sache lebendig hält, der einen innerlich brennen lässt?

Ich kann nur von meinen Besessenheiten ausgehen, als da wären der Schauspieler Gerard Butler

*rumsabbert* und Profi Make-up.

Ja, es ist oberflächlich und angesichts der Probleme in der Welt banal, aber ich fühle mich gut dabei und damit. Beide Dinge erfüllen mich mit Glück und einer inneren Gelassenheit.

Wahrscheinlich geht es dem Hobby-Eisenbahner in seinem Keller, der Überraschungsei-Figurensammlerin, dem Kleingärtner auf seiner Scholle oder dem Fussball-Fan im Stadion genau so.
Wir alle fühlen uns gut dabei, und tanken Kraft für den Alltag, auch wenn unsere Umwelt uns dafür mit Unverständnis straft. Stehen wir zu unseren kleinen und großen Macken, sie machen und zu dem was wir sind.

In dem Sinne, ihr Lieben.
Mehr Mut zur Besessenheit. Findet den Funken der euch brennen lässt bis nur noch Asche übrig bleibt. Phönix ist ja auch aus der Asche aufgestiegen.

Wir lesen uns ganz bald wieder

Eure Tinks


Samstag, 5. Juni 2010

HEAVENSENDBRAIN - alles wird auch wieder gut

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Hallo meine Lieben.

Der Sommer ist nun wirklich da, auch wenn ich sagen muss, dass das mentale Sommerding nicht ganz das halten konnte, was ich mir davon erhofft hatte.
Mental ging es mir damit wirklich gut, aber ganz real hat es meiner üblen Erkältung nichts anhaben können. Den Selbstversuch war es allemal wert, denn ich musste mir mein Nörgeln verkneifen. Es war nicht der einzige Selbstversuch der letzten Zeit und auch nicht der heftigste. Vielleicht erzähl ich euch über den ultimativen anderen Selbstversuch auch noch mal was, aber wer weiss, vielleicht auch nicht. Jede Frau braucht ihr Geheimnis.

Anyway ... was für eine Woche, mal abgesehen von meinem Darniederliegen.

Erst „Wir sind Lena“ und dann sind wir unseren Bundeshorst los. Kurz davor ist hier in Hessen unser Ministerpräsident brutalstmöglich abgetreten und ich frag mich ob ich die Rundmail zum bevorstehenden WELTUNTERGANG irgendwie übersehen habe. Verlassen die Ratten jetzt das sinkende Schiff?

Sind es nicht grade die Politiker, die unserer Jugend ihre Null-Bock Mentalität vorwerfen und ihren Mangel an Durchstehvermögen? Um dann mit solchem Vorbild vorangehen?
Nur dass sie keine Zukunft auf Hartz-4 Niveau erwartet. Roland Koch wird mit offenen Armen in der freien Wirtschaft aufgenommen und Herrn Köhler erwartet eine Luxusrente, die er noch bei seinem Amtsantritt medienwirksam kritisierte.
Er wird sie nicht ablehnen, schätze ich mal.

Sagt es mir, wenn meine Argumentationen falsch sind. Wenn meine Schlussfolgerungen unlogisch sein sollten.

"Nein, Tinks du siehst das ganze nur aus dem Bauch heraus. Sicherlich hast du einfach nur viel zu wenig Ahnung von politischen Strukturen in diesem Land um die Situation richtig einschätzen zu können. Ganz gewiss haben sich die Herren wie aufrechte Gentleman verhalten und nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.", würde mir meine Stimme der Vernunft sagen, wenn ich sowas hätte. So aber darf ich mich ganz gepflegt darüber aufregen und behalte meine noch viel böseren Hintergedanken für mich.

Ich könnte mich hier noch stundenlang über die aktuelle Politik auslassen, aber es ändert ja nichts an der Gesamtsituation. Also keine Bange, ich beende meine kleine Sozialkritik genau hier, weil der Hype um Lena mir noch viel mehr auf die Eierstöcke geht.

Man kann Lena und ihr Lied mögen oder nicht.
Ich für meinen Teil finde sie eher farblos und langweilig, aber ich zolle ihrem Sieg Respekt. Mit neunzehn Jahren über die Gelassenheit und Coolness zu verfügen, um vor einem so großen Publikum seine Leistung zu bringen ist beachtlich. Für sie alle Mal ein Grund zur Freude.

Freude und Jubeln schön und gut, aber waaaarum neigt diese Nation nur so zum übertreiben?
Lena für das Bundesverdienstkreuz vorzuschlagen?
Hallo, was geht denn bitte mit dem Rest der Bestrahlten da draussen ab?

Das war ein Liederwettbewerb. Sie hat nicht das Heilmittel gegen Aides erfunden oder die Lösung für den Klimawandel herbeigeträllert.
Warum freuen wir uns nicht genau so über Erfolge wie Exportweltmeisterschaften, geringste Poliosterblichkeit in Europa oder ... ach was weiß ich denn.

Ich hab jedenfalls beschlossen beim nächsten Nobelpreis für Deutschland demonstrativ einen Aufkleber aufs Auto zu pappen.  
"WIR SIND NOBELPREIS"
Vielleicht setzte ich einen neuen Trend damit.

Auf den Hype, der bald um unsere Fussballnationalmannschaft gemacht werden wird, freu ich mich jetzt schon.
Elf Männer, ein Ball und das Schicksal der ganzen freien Welt hängt daran.
Solange es noch so ist, kann doch gar nichts wirklich schlimm sein.

In dem Sinne, genießt die Sonne und macht euch schöne Tage, ihr Lieben.

Bis zum nächsten Mal

Eure Tinks

Sonntag, 30. Mai 2010

THENEXTBIGTHING - gib mir irgendwas das bleibt



Hallo meine Lieben.

Nicht erschrecken, aber der Juni steht vor der Tür.
Wahnsinn, oder?
Ich meine vor knapp fünf Monaten war Sylvester und schon wieder ist soviel Zeit vergangen, dass ich mich kaum noch daran erinnern kann, wo ich an dem Tag war. Nein, ich war nicht zu betrunken, es ist mir einfach entfallen.

Die Zeit rauscht dahin. Ob das gut oder schlecht ist, mag dahin gestellt sein.
Wenn man sich wohl fühlt vergeht sie ja ohnehin schneller, als umgekehrt.
Aber mal ganz ernsthaft gefragt; wie hält man Zeit in seinem eigenen Kopfbildband fest.

Neujahr, Geburtstag, Ostern, Weihnachten reichen ja nicht aus. Ramadan, Bayram, das Ashura-Fest, Pessach, Rosch ha-Schana oder Jom Kippur für alle die, die nicht an christliche Feiertage gebunden sind. Ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will.

Wie kann man die Monate dazwischen strukturieren, damit sie nicht zu einem farblosen Einheitsmatsch werden.

Ich versuche die wichtigen und unwichtigen Dinge in meinem Kalender aufzuschreiben, damit ich wenigsten voller Staunen nachschlagen kann, wenn es mich überkommt.
Und ich schreibe wirklich alles auf.
Den Jahrestag meines Sofakaufes, wann ich mir meine Haare färbe, besondere Ausgaben, wann ich bei welchem Arzt war, mit wem ich telefoniert habe und in welchem Kinofilm ich wann und mit wem war. Zumeist klebe ich dann noch die Eintrittskarten, Quittungen, Postkarten und Briefe dazu, die so ankommen. Kurzum gegen Mitte jeden Jahres platz mein Filofax schon aus allen Nähten und das wird nur noch schlimmer mit der Zeit. Ende September halten dann dicke Gummibände mein ganzes Jahr zusammen und ich kann froh sein, wenn sie bis zum Neujahr halten.

Ich schreibe nicht nur alles auf, ich schreibe es auch gerne auf. Die Hand über das Papier gleiten zu lassen, das gehört zum Ritual des Festhaltens. Vielleicht eine typisch weibliche Marotte, denn viele Männer würden lässig ihr neuestes Handy zücken und mit dem kleinen Metallstift ein paar Kürzel eintippen.

In diesem Jahr, sind mir auf jeden Fall zwei Wochen besonders in Erinnerung geblieben, die ich auch mühelos ohne Terminplaner und Digitalfotos, ständig im Kopf habe.
Mein Geburtstag im März und die erste Aprilwoche.

Ich hatte wirklich wundervollen Besuch, der mir die denkwürdigsten Tage seit langem beschert hat. Ich kann uns immer noch lachen hören. Witzigerweise bekam ich auch einen Kalender geschenkt, der mich aber eher vom Datum ablenkt, weil ein verboten gutaussehender Mann, mich jeden Monat aufs Neue flashed.

Morgen ist Montag und die Woche fängt wieder an.
Schauen wir mal, was sie uns bringt.
Bestimmt jede Menge Momente zum aufschreiben, lachen und nachdenken.

Ich bin dabei, seit ihr dabei auf der Suche nach dem next big thing?
Was auch immer es sein mag?

PS: Ich gratuliere Samira, die ihrem Traum ein ganzes Stück näher gekommen ist.
Kezza drück ich die Daumen, dass ihre Träume morgen möglich werden.
Bei Kath bedanke ich mich für die wunderschöne Karte vom Meer. Sie hat im meinem Kalender ihrem Platz gefunden.
Und der lieben Curls wünsch ich morgen ganz viel Spaß. <3<3<3

Mittwoch, 26. Mai 2010

ABENTEUER ALLTAG - oder McGyver wäre so stolz auf mich

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Ihr Liebe,
wozu brauche ich noch die Quantenphysik, wenn mich der ganz normale Alltag schon an den Rand der Verzweiflung bringen kann?
Der stinknormale Alltag steckt nämlich voller Tücken.

Ich höre euch sagen: “Ach ne, hat Tinks das auch schon bemerkt. Suuuper erzähl doch mal was Neues!“

Ja, danke. Natürlich wusste ich das auch schon vorher, aber heute ist es mir wieder mal sehr schmerzlich vor Augen geführt worden.
An meiner Lieblingstasche ist die kleine Metalllasche, mit der man den Reisverschluss zuzieht abgerissen. Fragt mich nicht wieso, es kann unmöglich daran gelegen haben, dass meine Tasche zu voll war *hüstel hüstel*
Auf jeden Fall was die Tasche kaputt, der Reizverschluss zu, und beides ein großes Drama.

Mit dem richtigen Werkzeug wäre die Reparatur ja eigentlich kein Problem gewesen, aber wer schleppt das schon mit sich rum - und selbst wenn ich es dabei gehabt hätte, die Tasche ging ja nicht auf.

Dooooooch ich bin ja nicht doof und habe alle Folgen von McGyver geschaut.
Und der konnte aus einer Büroklammer und einer Mullkompresse einen Krankenwagen häkeln, also genau das richtige Vorbild für die Krisensituationen in der ich gesteckt habe.

Um es kurz zu machen.
Ja, man kann Metallringe mit einem Nussknacker zubiegen, nachdem man sie vorher mit einer Nagelfeile aufgebogen hat. HA! McGyver könnte stolz auf mich sein.

Improvisation ist das Zauberwort.
Ich habe schon Pommes warm gebügelt, Zähne aus Fimo gebastelt, weil Zahnärzte an Feiertagen nicht aufhaben, Knöpfe mit Sekundenkleber festgeklebt, Kuchen ohne Eier gebacken und Adventskalender ohne Spuren zu hinterlassen leer gefressen.
Alles eine Frage der Kreativität, von der ich, laut Samira genug habe.
(Danke für das Kompliment <3) Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich das Kind von eingefleischten Heimwerkern bin. Meine Eltern haben das Haus in dem sie wohnen in den Jahren buchstäblich ihren eigenen Bedürfnissen angepasst. Nicht viel, dass sie nicht selbst gemacht haben. Wände gemauert und eingerissen, Dachfenster eingebaut, Kabel verlegt, Decken tapeziert und Hasenkäfige zusammengezimmert und viel mehr. Getreu dem Motto: Werkelst du noch, oder wohnst du schon? Noch heute werden ihre Augen glasig, wenn sie sich gegenseitig die Narben ihrer diversen Bauprojekte rund um Haus und Hof zeigen. „Die Narbe stammt noch vom Teichfolien schneiden 1982“
„Das ist gar nichts. Das hier hier war Parkett verlegen 1995“


Ich gebe zu, mit den Jahren sind sie ruhiger geworden, aber es gab Zeiten, das verbrachten sie ihre Samstage in Baumärkten, um wie Hamster ihr Material zu horten.
Schon möglich, dass Blumenerde von einem Tag auf dem anderen nicht mehr zu haben ist und Zierleisten nicht mehr produziert werden.

Meine Heimwerkerfähigkeit und –begeisterung hält sich in einem eher überschaubarem Rahmen.
Hammer, Zange und Schraubenzieher, eben alles was man braucht um Ikea Möbel zusammen zu bauen. Für alles was mehr PS verlangt ruf ich Fachleuten (in dem Fall meinen Eltern), die mir Löcher bohren, Gardinenseilsysteme spannen oder Lampen anschließen.

Ich habe einfach Angst vor Bohrmaschine und Bohrhammer.
Woher soll ich wissen, welcher Dübel für ein für ein Regalboard ausreichend ist oder welche Halterung für Hängeschränke die beste ist.

Ich könnte in Baumarkt nachfragen, immerhin haben die ja Frauen als potentielle Kundschaft entdeckt, - Globus, Toom, Hagebaumarkt und wie sie alle heißen, bieten sogar spezielle Frauen-Bau-Kurse an, aber ich gebe zu, dass mir der Wille fehlt.
Mittlerweile gibt es auch sehr niedliche Werkzeugeditionen für Frauen, die pink- oder lilafarbene Griffe haben. Die Versuchung mir ein Basisset zuzulegen war groß. Aber ich hab es nicht getan.

Ich gehöre der Bastelfraktion an, die für das Dekorieren nach dem Bauen zuständig ist.
Und ihr glaubt gar nicht, was ich aus Klorollen, Goldfarbe und Nylonfaden für tolle Raumdeko zaubern kann. McGyver wäre stolz auf mich.

Meine Lieben, ich hoffe ich habe euch heute nicht gelangweit. Für den Fall das es so war, einfach nicht mehr hier rein schauen XD denn besser wird’s bestimmt nicht.

Haltet euch tapfer und genießt den Sommer und das Leben in vollen Zügen.

Bis bald eure
Tinks

PS. Ich danke den Leuten, die meinen Blog gelobt haben *knutsch*
Ich habe mich sehr gefreut.

Freitag, 21. Mai 2010

POSITIVE SINNSPRÜCHE - oder “right now, something is good”

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Die Pfingstrosen blühen endlich <3



Hallo meine Lieben.

Die Woche ist endlich geschafft und wir können entspannt aufatmen, denn ein langes Pfingstwochenende steht uns bevor. Und was es nooooooch viiiiiel besser macht; es regnet nicht mehr und die Sonne scheint sogar.

Ich sitze grade mit einer Tasse Kaffee auf meinem viel zu schmutzigen Balkon und genieße einfach nur diesen wundervollen Tag. Leise läuft dazu das neue Katie Melua Album und ich seufze vor Wonne. Ich liebe diese seltenen Momente, wo man einfach nur selig im Hier und Jetzt ist. Wo ich wirklich nichts anderes brauche, als ich habe.

Right now, something is good

Diesen Spruch hab ich gestern Abend im Fernsehen an einer Wand entdeckt und ich finde ihn großartig.
Vielleicht mach ich ein Hobby daraus … Dinge zu entdecken, über die man sich freuen kann. Denn seien wir doch mal ehrlich, über irgendwas kann man sich doch immer freuen.
Die Wolke, die wie ein Nilpferd aussieht, den neuen, brüllendrosa Glitzernagellack, oder das fantastische Katie Melua Album. Vielleicht freu ich mich auch einfach nur über den Mittagsschlaf der dauerplappernden Nachbarskinder.


Jetzt wo ich den Anspruch an mich habe, regelmäßig etwas in meinen Blog zu stellen, fällt mir auf, wie viel ich eigentlich beschreiben oder erzählen könnte, wie schwer es aber fällt dabei nicht die Persönlichkeitsrechte von anderen zu verletzten, ihnen auf die Füße zu treten oder zuviel von ihnen und mir selber preiszugeben. Es ist ein schmaler Grat, wie soviel im Leben.

Was erzählt man, was behält man für sich?
Mit wie viel Offenheit soll man jemanden erklären, dass es Probleme in der Beziehung gibt?
Über was muss man reden oder was bleibt besser ungesagt.
Wie gehe ich danach mit den Konsequenzen um?
Für so was sollte es mal ein Tutorial bei Youtube geben.

Mit Menschen zusammen zu leben, birgt immer Spannungen in sich. Beziehungen leben aber auch von diesen Spannungen. Egal ob es sich um Familie, Freunde oder den jeweiligen Lebenspartner handelt, man wächst daran, auch wenn man durch ein Tal der Tränen geht.
Man öffnet sich, gibt einen Teil von sich preis und riskiert verletzt zu werden oder lernt dabei ein besserer Mensch zu werden.

Oder man verzichtet darauf und bleibt allein. Aber wie traurig wäre das Leben denn, wenn man weder Familie noch Freunde hätte, die einen herausfordern?

Erstaunlich wohin mich meine Gedanken tragen, wenn ich sie fließen lassen. Das liegt bestimmt nur an der Musik, die so herrlich melancholisch ist, ohne mich traurig zu stimmen.
Denn ich bin immer noch wirklich gut drauf.
Seit Tagen fühle ich mich leicht ums Herz und heiter gestimmt.
Mein Leben ist wundervoll auch wenn mein Kaffee jetzt kalt ist.


Bis zum nächsten Mal
Eure Tinks.