Sonntag, 30. Mai 2010

THENEXTBIGTHING - gib mir irgendwas das bleibt



Hallo meine Lieben.

Nicht erschrecken, aber der Juni steht vor der Tür.
Wahnsinn, oder?
Ich meine vor knapp fünf Monaten war Sylvester und schon wieder ist soviel Zeit vergangen, dass ich mich kaum noch daran erinnern kann, wo ich an dem Tag war. Nein, ich war nicht zu betrunken, es ist mir einfach entfallen.

Die Zeit rauscht dahin. Ob das gut oder schlecht ist, mag dahin gestellt sein.
Wenn man sich wohl fühlt vergeht sie ja ohnehin schneller, als umgekehrt.
Aber mal ganz ernsthaft gefragt; wie hält man Zeit in seinem eigenen Kopfbildband fest.

Neujahr, Geburtstag, Ostern, Weihnachten reichen ja nicht aus. Ramadan, Bayram, das Ashura-Fest, Pessach, Rosch ha-Schana oder Jom Kippur für alle die, die nicht an christliche Feiertage gebunden sind. Ich hoffe ihr versteht worauf ich hinaus will.

Wie kann man die Monate dazwischen strukturieren, damit sie nicht zu einem farblosen Einheitsmatsch werden.

Ich versuche die wichtigen und unwichtigen Dinge in meinem Kalender aufzuschreiben, damit ich wenigsten voller Staunen nachschlagen kann, wenn es mich überkommt.
Und ich schreibe wirklich alles auf.
Den Jahrestag meines Sofakaufes, wann ich mir meine Haare färbe, besondere Ausgaben, wann ich bei welchem Arzt war, mit wem ich telefoniert habe und in welchem Kinofilm ich wann und mit wem war. Zumeist klebe ich dann noch die Eintrittskarten, Quittungen, Postkarten und Briefe dazu, die so ankommen. Kurzum gegen Mitte jeden Jahres platz mein Filofax schon aus allen Nähten und das wird nur noch schlimmer mit der Zeit. Ende September halten dann dicke Gummibände mein ganzes Jahr zusammen und ich kann froh sein, wenn sie bis zum Neujahr halten.

Ich schreibe nicht nur alles auf, ich schreibe es auch gerne auf. Die Hand über das Papier gleiten zu lassen, das gehört zum Ritual des Festhaltens. Vielleicht eine typisch weibliche Marotte, denn viele Männer würden lässig ihr neuestes Handy zücken und mit dem kleinen Metallstift ein paar Kürzel eintippen.

In diesem Jahr, sind mir auf jeden Fall zwei Wochen besonders in Erinnerung geblieben, die ich auch mühelos ohne Terminplaner und Digitalfotos, ständig im Kopf habe.
Mein Geburtstag im März und die erste Aprilwoche.

Ich hatte wirklich wundervollen Besuch, der mir die denkwürdigsten Tage seit langem beschert hat. Ich kann uns immer noch lachen hören. Witzigerweise bekam ich auch einen Kalender geschenkt, der mich aber eher vom Datum ablenkt, weil ein verboten gutaussehender Mann, mich jeden Monat aufs Neue flashed.

Morgen ist Montag und die Woche fängt wieder an.
Schauen wir mal, was sie uns bringt.
Bestimmt jede Menge Momente zum aufschreiben, lachen und nachdenken.

Ich bin dabei, seit ihr dabei auf der Suche nach dem next big thing?
Was auch immer es sein mag?

PS: Ich gratuliere Samira, die ihrem Traum ein ganzes Stück näher gekommen ist.
Kezza drück ich die Daumen, dass ihre Träume morgen möglich werden.
Bei Kath bedanke ich mich für die wunderschöne Karte vom Meer. Sie hat im meinem Kalender ihrem Platz gefunden.
Und der lieben Curls wünsch ich morgen ganz viel Spaß. <3<3<3

Mittwoch, 26. Mai 2010

ABENTEUER ALLTAG - oder McGyver wäre so stolz auf mich

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Ihr Liebe,
wozu brauche ich noch die Quantenphysik, wenn mich der ganz normale Alltag schon an den Rand der Verzweiflung bringen kann?
Der stinknormale Alltag steckt nämlich voller Tücken.

Ich höre euch sagen: “Ach ne, hat Tinks das auch schon bemerkt. Suuuper erzähl doch mal was Neues!“

Ja, danke. Natürlich wusste ich das auch schon vorher, aber heute ist es mir wieder mal sehr schmerzlich vor Augen geführt worden.
An meiner Lieblingstasche ist die kleine Metalllasche, mit der man den Reisverschluss zuzieht abgerissen. Fragt mich nicht wieso, es kann unmöglich daran gelegen haben, dass meine Tasche zu voll war *hüstel hüstel*
Auf jeden Fall was die Tasche kaputt, der Reizverschluss zu, und beides ein großes Drama.

Mit dem richtigen Werkzeug wäre die Reparatur ja eigentlich kein Problem gewesen, aber wer schleppt das schon mit sich rum - und selbst wenn ich es dabei gehabt hätte, die Tasche ging ja nicht auf.

Dooooooch ich bin ja nicht doof und habe alle Folgen von McGyver geschaut.
Und der konnte aus einer Büroklammer und einer Mullkompresse einen Krankenwagen häkeln, also genau das richtige Vorbild für die Krisensituationen in der ich gesteckt habe.

Um es kurz zu machen.
Ja, man kann Metallringe mit einem Nussknacker zubiegen, nachdem man sie vorher mit einer Nagelfeile aufgebogen hat. HA! McGyver könnte stolz auf mich sein.

Improvisation ist das Zauberwort.
Ich habe schon Pommes warm gebügelt, Zähne aus Fimo gebastelt, weil Zahnärzte an Feiertagen nicht aufhaben, Knöpfe mit Sekundenkleber festgeklebt, Kuchen ohne Eier gebacken und Adventskalender ohne Spuren zu hinterlassen leer gefressen.
Alles eine Frage der Kreativität, von der ich, laut Samira genug habe.
(Danke für das Kompliment <3) Vielleicht liegt es aber auch daran, dass ich das Kind von eingefleischten Heimwerkern bin. Meine Eltern haben das Haus in dem sie wohnen in den Jahren buchstäblich ihren eigenen Bedürfnissen angepasst. Nicht viel, dass sie nicht selbst gemacht haben. Wände gemauert und eingerissen, Dachfenster eingebaut, Kabel verlegt, Decken tapeziert und Hasenkäfige zusammengezimmert und viel mehr. Getreu dem Motto: Werkelst du noch, oder wohnst du schon? Noch heute werden ihre Augen glasig, wenn sie sich gegenseitig die Narben ihrer diversen Bauprojekte rund um Haus und Hof zeigen. „Die Narbe stammt noch vom Teichfolien schneiden 1982“
„Das ist gar nichts. Das hier hier war Parkett verlegen 1995“


Ich gebe zu, mit den Jahren sind sie ruhiger geworden, aber es gab Zeiten, das verbrachten sie ihre Samstage in Baumärkten, um wie Hamster ihr Material zu horten.
Schon möglich, dass Blumenerde von einem Tag auf dem anderen nicht mehr zu haben ist und Zierleisten nicht mehr produziert werden.

Meine Heimwerkerfähigkeit und –begeisterung hält sich in einem eher überschaubarem Rahmen.
Hammer, Zange und Schraubenzieher, eben alles was man braucht um Ikea Möbel zusammen zu bauen. Für alles was mehr PS verlangt ruf ich Fachleuten (in dem Fall meinen Eltern), die mir Löcher bohren, Gardinenseilsysteme spannen oder Lampen anschließen.

Ich habe einfach Angst vor Bohrmaschine und Bohrhammer.
Woher soll ich wissen, welcher Dübel für ein für ein Regalboard ausreichend ist oder welche Halterung für Hängeschränke die beste ist.

Ich könnte in Baumarkt nachfragen, immerhin haben die ja Frauen als potentielle Kundschaft entdeckt, - Globus, Toom, Hagebaumarkt und wie sie alle heißen, bieten sogar spezielle Frauen-Bau-Kurse an, aber ich gebe zu, dass mir der Wille fehlt.
Mittlerweile gibt es auch sehr niedliche Werkzeugeditionen für Frauen, die pink- oder lilafarbene Griffe haben. Die Versuchung mir ein Basisset zuzulegen war groß. Aber ich hab es nicht getan.

Ich gehöre der Bastelfraktion an, die für das Dekorieren nach dem Bauen zuständig ist.
Und ihr glaubt gar nicht, was ich aus Klorollen, Goldfarbe und Nylonfaden für tolle Raumdeko zaubern kann. McGyver wäre stolz auf mich.

Meine Lieben, ich hoffe ich habe euch heute nicht gelangweit. Für den Fall das es so war, einfach nicht mehr hier rein schauen XD denn besser wird’s bestimmt nicht.

Haltet euch tapfer und genießt den Sommer und das Leben in vollen Zügen.

Bis bald eure
Tinks

PS. Ich danke den Leuten, die meinen Blog gelobt haben *knutsch*
Ich habe mich sehr gefreut.

Freitag, 21. Mai 2010

POSITIVE SINNSPRÜCHE - oder “right now, something is good”

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Die Pfingstrosen blühen endlich <3



Hallo meine Lieben.

Die Woche ist endlich geschafft und wir können entspannt aufatmen, denn ein langes Pfingstwochenende steht uns bevor. Und was es nooooooch viiiiiel besser macht; es regnet nicht mehr und die Sonne scheint sogar.

Ich sitze grade mit einer Tasse Kaffee auf meinem viel zu schmutzigen Balkon und genieße einfach nur diesen wundervollen Tag. Leise läuft dazu das neue Katie Melua Album und ich seufze vor Wonne. Ich liebe diese seltenen Momente, wo man einfach nur selig im Hier und Jetzt ist. Wo ich wirklich nichts anderes brauche, als ich habe.

Right now, something is good

Diesen Spruch hab ich gestern Abend im Fernsehen an einer Wand entdeckt und ich finde ihn großartig.
Vielleicht mach ich ein Hobby daraus … Dinge zu entdecken, über die man sich freuen kann. Denn seien wir doch mal ehrlich, über irgendwas kann man sich doch immer freuen.
Die Wolke, die wie ein Nilpferd aussieht, den neuen, brüllendrosa Glitzernagellack, oder das fantastische Katie Melua Album. Vielleicht freu ich mich auch einfach nur über den Mittagsschlaf der dauerplappernden Nachbarskinder.


Jetzt wo ich den Anspruch an mich habe, regelmäßig etwas in meinen Blog zu stellen, fällt mir auf, wie viel ich eigentlich beschreiben oder erzählen könnte, wie schwer es aber fällt dabei nicht die Persönlichkeitsrechte von anderen zu verletzten, ihnen auf die Füße zu treten oder zuviel von ihnen und mir selber preiszugeben. Es ist ein schmaler Grat, wie soviel im Leben.

Was erzählt man, was behält man für sich?
Mit wie viel Offenheit soll man jemanden erklären, dass es Probleme in der Beziehung gibt?
Über was muss man reden oder was bleibt besser ungesagt.
Wie gehe ich danach mit den Konsequenzen um?
Für so was sollte es mal ein Tutorial bei Youtube geben.

Mit Menschen zusammen zu leben, birgt immer Spannungen in sich. Beziehungen leben aber auch von diesen Spannungen. Egal ob es sich um Familie, Freunde oder den jeweiligen Lebenspartner handelt, man wächst daran, auch wenn man durch ein Tal der Tränen geht.
Man öffnet sich, gibt einen Teil von sich preis und riskiert verletzt zu werden oder lernt dabei ein besserer Mensch zu werden.

Oder man verzichtet darauf und bleibt allein. Aber wie traurig wäre das Leben denn, wenn man weder Familie noch Freunde hätte, die einen herausfordern?

Erstaunlich wohin mich meine Gedanken tragen, wenn ich sie fließen lassen. Das liegt bestimmt nur an der Musik, die so herrlich melancholisch ist, ohne mich traurig zu stimmen.
Denn ich bin immer noch wirklich gut drauf.
Seit Tagen fühle ich mich leicht ums Herz und heiter gestimmt.
Mein Leben ist wundervoll auch wenn mein Kaffee jetzt kalt ist.


Bis zum nächsten Mal
Eure Tinks.

Montag, 17. Mai 2010

MENTALER SOMMER - schönes Wetter wird gnadenlos überbewertet.

Also meine Lieben …

Ich habe heute beschlossen, dass für mich der Sommer 2010 angefangen hat. Regenschirm und dicke Wollsocken hin oder her. Ich werde dem Gemotzte und Genöle meiner Umwelt kein Gehör mehr schenken, das es viel zu kalt oder zu regnerisch für die Jahreszeit ist.
Führen sie etwas Buch darüber?
Ich werde auch nicht mehr darauf reagieren, wenn sie mir mit Kennermienen etwas über die Klimaerwärmung zu erklären versuchen.
Als ob sie Ahnung davon hätten.
Löcher in der Ozonschicht, deswegen hat es heute geregnet.
Ja ne, ist klar.

Ich werde nicken, nett lächeln und mir meinen Teil denken.
Ich lass mich ohnehin viel zu leicht beeinflussen und erspare mir so mein kritisches Hinterfragen.
Schluss damit!

Dabei ist es wirklich schwer wegzuhören, denn wir leben in einem Land der Klugscheisser, schon mal gemerkt?
Überlegt euch nur mal, wen ihr als Telefonjoker wählen würdet, wenn ihr in Günther Jauchs Show wärt.
Naaaaaa? Und jemandem im Sinn?
Eben, da habt ihr euren ganz persönlichen Klugscheisser.
Und nein, bitte fragt euren Telefonjoker nicht, ob er sich bei seiner Antwort hundertprozentig sicher ist. Das verunsichert!

Vielleicht ist das ein typisch deutsches Phänomen, das jeder glaubt es besser zu wissen als sein Mitmensch. Vielleicht ist es Überheblichkeit oder schreit der deutsche Ordnungssinn einfach nach der einen, richtigen Antwort?

Wo ist die Leichtigkeit, die Gelassenheit, Standpunkte anderer so zu akzeptieren wie sie sind, ohne ihnen gleich einen Debattenkrieg zu erklären?

Um das zu erleben fahren wir doch immer wieder brav in den Urlaub, genießen mediterrane Lässigkeit, anglo-amerikanische Offenheit oder noch entspanntere Lebenskonzepte auf der anderen Erdhalbkugel.
ALLOHAAA HAWAI, sag ich da nur.


flower Pictures, Images and Photos


Warum können wir das nicht auch im normalen Alltag haben?
Wo bleibt ALLOHAAAAAAA GERMANY?

Ich würde es mir so wünschen.
Wie auch immer.
Darum trage ich von heute an, den Sommer im Herzen und meine mentale Blumenkette um den Hals, komme was da wolle.

Ich bin entspannt und gelassen wie ein Blatt im Wind.


Eure
TINKS

Samstag, 15. Mai 2010

Der erste Post ist immer der schweste


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UNDER CONSTRUCTION - mein neues Lebensmotto?


Hallo meine Lieben.

Nun ist es also soweit, ich Technikdepp habe einen Blogg.
Mein eigenes Tinkitopia. Trommelwirbel und Fanfarenklänge sind das mindeste, das ich erwarte, immerhin hab ich mich doch lange genug dagegen gesträubt.

Warum?
Weil ich mir kaum vorstellen kann, dass es jemanden interessiert, was ich so denke oder hier zu sagen habe. Ich, die kleine Tinks im großen world wide web.

Aber das wieder ist ein schönes Beispiel dafür, was man alles dazu lernen kann. Oder wofür frau offen sein muss. Leben als ewige Baustelle, gewissermaßen under construction.

Erst kam die Langspielplatte aus der Mode, dann die Audio-Kassette und dann wurde die Musik CD von MP-3 Downloads abgelöst. Und bestimmt war das noch nicht das Ende.

Ich weiß noch, wie wir auf Klassenfahrten bergeweise Batterien und Schminkköfferchen große Kassettenbehälter mitschleppten um ja nicht ohne Sound auf den Ohren sein zu müssen. Und mit Stiften die Bänder zurückspulten um Energie zu sparen. Heute passt auf die Festplatte eines I-Pods mehr Musik, als man in einem Menschenleben hören kann.

Simplefy your life, oder auch nicht.
Dieser Trend der vermeintlicher Vereinfachung setzt sich unaufhaltsam fort.
E-mails statt Briefen, Sms statt einer Mail oder Msn statt sms. Und für alles braucht man ein Passwort, das noch möglichst sicher sein soll. Und wehe man hat nur eins für alles.

Geht’s noch? Wo ist das denn einfacher?
Wenn ich länger an der Programmierung meines Handys sitze, als Moses für die Suche nach dem geheiligten Land gebraucht hat.
Aber dafür kann ich damit fotografieren, Musik hören und Wartezeiten mit dem Schütteln von Elvis verbringen. (Ja, meine liebe Curls, ich denke da nur an dich <3) Nun muss ich mir also noch ein Passwort merken, nämlich das für meinen Blogg. Tja, selber Schuld. Mal schauen was sich daraus entwickelt. Aber ich freu mich auch. Denn eines haben mir die letzten Jahre gezeigt; man lernt auch immer wundervolle Menschen kennen, wenn man offen für Neues ist. Ich grüße an dieser Stelle all meine Lieben, die bestimmt tatkräftig an der Baustelle Leben mitwirken. Damit mein ich euch: Curls und Kezza, Lörchen und Kath, Birgit, Samira und Saadet meinen Nasenbären. Mädels ihr rockt. <3333 Bis zum nächsten Mal Eure Tinks