Mittwoch, 30. Juni 2010

THIS AIN´T NOTHING BUT A SUMMER JAM


Meine Lieben,

ich hoffe ihr habt ein schattiges Plätzchen ergattert oder eure Füße in einer Wanne mit Eiswasser oder am besten gleich beides.
Denn es ist heiß, wirklich heiß.
*schweiß von der Stirn tupft*
Bei solchen Temperaturen wünsche ich mir jedes Jahr ein Nilpferd oder ein Manati zu sein, um den ganzen Tag faul in warmes Wasser rumzudümpeln.

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Okay, das hätte zwar ständig schrumpelige Finger und Fußzehen zur Folge, aber man muss auch bereit sein Opfer zu bringen für die Schattenseiten *ha ha ha* des Sommers.

Schminken ist im Moment auch absolut und definitiv überflüssig, wenn man es mag, dass Lippenstift und Lidstrich da bleiben wo sie hingehören. Ansonsten ist Waschbär-Look echt angesagt.

Wem´s steht?! Ich verzichte derzeit gänzlich auf Foundation und Co.
Nicht das ich deswegen morgens weniger Stress hab pünktlich aus dem Haus zu kommen, denn bei der Hitze verpenne ich auch regelmäßig und es bedarf derweil vier Wecker um mich aus den Federn zu holen.

Aber darüber wollte ich altes Plappermaul heute eigentlich gar nicht schreiben, denn ich hab mein Sommerprojekt 2010 gefunden.

Yeeeeaaaaaaah … sinnloser Feizeit einen sinnentleerten Sinn geben.
Öhm, das muss jetzt nicht logisch klingen.
Etwas, dass ich auch bequem vor mich hindösend auf meinem [ … ja er ist immer noch schmutzig… ] Balkon durchziehen kann.

Um ehrlich zu sein, haben mich zwei sehr liebe Mädels darauf gebracht, nachdem sie nicht mehr über mich lachen mussten. Wozu abendliche MSN Messenger Konferenzen nicht alles gut sein können. Spiel, Spaß und Inspiration.

Mein Sommerprojekt 2010 ist es mal wieder all meine CD´s laufen zu lassen.
Und was für vergessene Schätzchen dabei sind.

Sicher auch ein paar Alben, für die ich heute keinen Cent mehr ausgeben würde, die aber unabdingbar zu meiner musikalischen Prägung gehören und daher ihre Daseinsberechtigung haben.
Ich sag nur Captain Jack und Rondo Veneziano.

Wenn die musikalischen Vorlieben etwas über einen Menschen aussagen, dann beweist meine Liedersammlung, dass ich Mut zu Extremen habe.

Von Klassik, über Heavymetal, Pop, Jazz, Musicals, zu bulgarischen Hirtengesängen ist alles bei mir zu finden. Und wenn ich dann in der jeweiligen Stimmung bin, will ich soviel wie möglich davon hören. Ich weiß noch wie ich eine üble Irish-Folkphase hatte, die von einer indischen Bollywoodmusik Ära abgelöst wurde.

Tschakkkkkkaaaaa .... Und all das werd ich mir in den nächsten Wochen und Monaten wieder anhören und in Erinnerungen schwelgen, bis die Ohren bluten oder mich gnadenvoll ein Gehörsturz erlöst.


Aber einen Musik-Tipp hab ich schon. Vivaldis „Vier Jahreszeiten“ sind bei diesen Temperaturen echt grandios.

Probiert es mal aus.
Und damit widme ich mich wieder meinem Sommerprojekt und drehe SEEED lauter.

Schönen Abend noch ihr Süßen.


LIebe Grüße eure Tinks.

Donnerstag, 24. Juni 2010

JEDER TAG EIN MASKENBALL - oder wer bin ich und für wen?





Hallöchen meine Lieben,
der Sommer ist da und es ist heiß geworden.
Die Fussball WM geht weiter, da unsere Jungs es in das Achtelfinale geschafft haben.
Überall steigt einem der Duft von Grillfeuern in die Nase und die Menschen entledigen sich ausgelassen ihrer überflüssigen Kleidung.

Aber es gibt Dinge, die kann man nicht so leicht abstreifen wie ein T-shirt oder eine Kette.

Sorry, aber ich werd jetzt ein bisschen tiefgründig.
Da müsst ihr durch. Oder ihr hört genau jetzt auf zu lesen.

KURZE BEDENKZEIT?

Immer noch da? Ich hab euch gewarnt.

Wir alle tragen neben unsere Kleidung und all den anderen Dingen, die wir mitschleppen, auch Alltagsmasken. Scheinpersönlichkeiten, hinter denen wir uns verstecken und die uns teilweise schützen.
Dabei bin ich mir nicht mal sicher ob man diese Masken bewusst aufsetzt oder ob es instinktiv passiert.

Für den Fall, dass ihr solche Masken nicht habt oder braucht, dann beneide ich euch wirklich.

Ich habe jede Menge davon. Eine Maske für Freunde und die Familie, eine Maske für meine Arbeit und die alltäglichen Erledigungen. Und noch so einige mehr. Jeweils eine Art Avatar, der nur einen Teilaspekt meiner Persönlichkeit preisgibt. Ich entscheide wie viel und wem ich was von mir zeige.

Verwirrend?
Wahrscheinlich ein bisschen.
Willkommen im meinem Leben.

Bestimmt hab ich sogar Masken für mich selber.
Denn auf die Frage, ob ich weiß wer Tinks wirklich ist, gibt’s ein definitives NEIN!!!
Ich muss mich erst noch endgültig kennen lernen. Vielleicht erklimme ich mal den Himalaya um mich selber in mir zu finden. Oder pfeif mir Drogen rein, die das Bewusstsein erweitern. Nein das war ein Witz.

Wie ich ausgerechnet heute darauf komme?

Als ich heute früh vorm Spiegel stand um mir die Zähne zu putzen, hatte ich ein Gefühl der grenzenlosen Fremdheit und Skurrilität. Ich sah mich selber und fragte mich „wer zum Geier ist das“. Es hätte genau so gut eine vertraute Romanfigur oder eine gute Bekannte sein können, die ich da anstarrte, jedenfalls nicht mich.

Nein, es lag nicht daran, dass ich nicht geschminkt und ungekämmt war; bevor hier jemand rum klugscheissern will. Mir war klar, dass ich es bin, aber das Gefühl war trotzdem seltsam.

Vielleicht muss ich das Ganze mit einen Psychoanalytiker ausdiskutieren.
Ob man sich je ganz kennen wird, oder ob das Gehirn seine Geheimnisse hat. Und wenn ja, wie kommuniziere ich mit meinem Gehirn?
„Hallo Hirn“ ..
„Ja, Tinks!“
Der Gedanke hat was und wird mich bestimmt noch den ganzen Abend beschäftigen.

Meine Lieben,
ich wünsche euch einen gelassenen, in-euch-ruhenden Abend.
Eure Tinks

Donnerstag, 17. Juni 2010

Alltagsmonsterchen

CARPE DIEM - oder was vom Tage übrig ist


Ich grüße euch meine Lieben,
an diesem verregneten Tag.

Wir nähern und wieder dem Wochenende und regelmäßig fange ich jeden Donnerstagnachmittag damit an, meine angefallenen Wochenarbeiten zu planen.

Der Hausputz, saugen, die Wäsche, weg- und aufräumen und … und … und.

Die Liste ist lang und genau um diese Liste geht es.

Ich schreibe hingebungsvoll gerne To-Do Listen, die mich erstens vollkommen demotivieren, weil sie so lang und umfassend sind, dass ich schon müde vom Schreiben bin. Und zweitens so zeitintensiv, dass wenn ich sie erstellt habe, kaum noch genug Tag übrig ist um sie abzuarbeiten in der verbleibenden Zeit.

Warum schreibe ich sie dann?
Na, weil ich eben gerne schreibe.


Ich bestelle auch Bücher und lese sie monatelang nicht.
Ich kaufe Unmengen von karierten Blöcken bei Discountern nur weil sie im Angebot sind und brauche sie eigentlich nicht.

Inkonsequent? Ja, aber bitteschön.
Faul? Könnte man drüber reden.

Es hat mich über dreißig Jahre gekostet so zu werden.

Aber vielleicht kann ich gar nichts dafür, dass alles so ist, wie es ist. Möglicherweise bin ich unschuldig und bei mir hat sich einfach nur ein Parasit eingenistet.
Ein Tempus happihappicus vulgaris - Zu Deutsch; das gemeine Zeitfresserchen.



[Solange ich noch kein Foto von ihm geschossen habe, muss diese Phantomzeichnung genügen]
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Jene hinterhältig, fiese, pelzige Kreatur, die heimlich und unbemerkt von meiner Zeit Stück um Stück abknabbert um sie gierig zu verschlingen und zu verdauen.
Kein Wunder, dass so zwischen meinem Aufstehen am Morgen und schlafen gehen am Abend kaum noch Raum für Leben ist.
Das Zeitfresserchen war´s. Somit wäre auch klar woher all der Staub und die Wollmäuse in meinem Ecken kommen. Zeitfresserchenkacke.

Ob mir da ein Schädlingsbekämpfer helfen kann?
Oder werde ich nach dem Anruf gleich in die nächste geschlossene Psychatrie eingewiesen?

Wie auch immer. Ich werd euch auf dem Laufenden halten, was meinen kleinen Untermieter angeht.

Meine Lieben, ich wünsch euch eine schöne Restwoche und genießt eure Zeit, solange ihr sie noch habt, denn vermutlich ist auch schon längst ein Zeitfresserchen bei euch eingezogen.

Eure Tinks.

Dienstag, 15. Juni 2010

KOMM LASS UNS BRENNEN - bis nur noch Asche übrig ist


Meine Lieben,
ich grüße euch an diesem sonnigen Junitag, der schon eher ein Abend ist.

Mich haben einige Leute darauf hingewiesen, dass mein Blog einschlafen würde. Ganz unrecht haben sie damit ja nicht. Aber ich gelobe Besserung und versuche das Wirrwarr meiner Gedanken nun aktueller zu halten. *die Finger zum Schwur hebt*
Als ob es jemanden interessieren würde, was hier steht. Okay, das war ein Witz, ich weiß genau wer hier reinschaut und ich liebe euch dafür. Echt jetzt.

Aber ist das nicht mit allem so, für das man anfänglich Feuer und Flamme ist?
Man kann nicht genug davon bekommen.
Wochenlang trägt man nur noch das allerliebste Lieblings T-Shirt, hört das ultimativste Album, schaut sich dutzende Male den weltbesten Film aller Zeiten an, liest fünf Mal das genialste Buch oder trägt den supercoolsten Nagellack.
Und RUMS !!!
Irgendwann hat das Neue seinen Reiz verloren und ist nur noch alltäglich? Und irgendwann hat man sich an manche Dinge sosehr gewöhnt, dass man erst wieder von ihnen Notiz nimmt, wenn sie nicht mehr da sind.
Zahnlücken sind ein gutes Beispiel dafür.
Oder ein Indiz für schlechte Zahnhygiene. o.Ô

Anyway ...

Da stell ich mir doch die Frage, was muss eine Sache haben, damit man ihrer nicht irgendwann überdrüssig wird?
Ein Hobby, zum Beispiel, dass man aus der Kindheit mit ins erwachsenen Alter nimmt und mit preußischer Genauigkeit fortsetzt. Oder vielleicht die Liebe zu einem Schauspieler, den man nie schlecht finden wird. Die Vorliebe für eine Band, deren Fan man gegen jeden Widerstand ist.
Die Liste der Dinge ist unendlich und ich hoffe ihr wisst, was ich damit aussagen will.
Was macht diesen Faktor aus, der die Leidenschaft erweckt; die Besessenheiten an einer Sache lebendig hält, der einen innerlich brennen lässt?

Ich kann nur von meinen Besessenheiten ausgehen, als da wären der Schauspieler Gerard Butler

*rumsabbert* und Profi Make-up.

Ja, es ist oberflächlich und angesichts der Probleme in der Welt banal, aber ich fühle mich gut dabei und damit. Beide Dinge erfüllen mich mit Glück und einer inneren Gelassenheit.

Wahrscheinlich geht es dem Hobby-Eisenbahner in seinem Keller, der Überraschungsei-Figurensammlerin, dem Kleingärtner auf seiner Scholle oder dem Fussball-Fan im Stadion genau so.
Wir alle fühlen uns gut dabei, und tanken Kraft für den Alltag, auch wenn unsere Umwelt uns dafür mit Unverständnis straft. Stehen wir zu unseren kleinen und großen Macken, sie machen und zu dem was wir sind.

In dem Sinne, ihr Lieben.
Mehr Mut zur Besessenheit. Findet den Funken der euch brennen lässt bis nur noch Asche übrig bleibt. Phönix ist ja auch aus der Asche aufgestiegen.

Wir lesen uns ganz bald wieder

Eure Tinks


Samstag, 5. Juni 2010

HEAVENSENDBRAIN - alles wird auch wieder gut

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Hallo meine Lieben.

Der Sommer ist nun wirklich da, auch wenn ich sagen muss, dass das mentale Sommerding nicht ganz das halten konnte, was ich mir davon erhofft hatte.
Mental ging es mir damit wirklich gut, aber ganz real hat es meiner üblen Erkältung nichts anhaben können. Den Selbstversuch war es allemal wert, denn ich musste mir mein Nörgeln verkneifen. Es war nicht der einzige Selbstversuch der letzten Zeit und auch nicht der heftigste. Vielleicht erzähl ich euch über den ultimativen anderen Selbstversuch auch noch mal was, aber wer weiss, vielleicht auch nicht. Jede Frau braucht ihr Geheimnis.

Anyway ... was für eine Woche, mal abgesehen von meinem Darniederliegen.

Erst „Wir sind Lena“ und dann sind wir unseren Bundeshorst los. Kurz davor ist hier in Hessen unser Ministerpräsident brutalstmöglich abgetreten und ich frag mich ob ich die Rundmail zum bevorstehenden WELTUNTERGANG irgendwie übersehen habe. Verlassen die Ratten jetzt das sinkende Schiff?

Sind es nicht grade die Politiker, die unserer Jugend ihre Null-Bock Mentalität vorwerfen und ihren Mangel an Durchstehvermögen? Um dann mit solchem Vorbild vorangehen?
Nur dass sie keine Zukunft auf Hartz-4 Niveau erwartet. Roland Koch wird mit offenen Armen in der freien Wirtschaft aufgenommen und Herrn Köhler erwartet eine Luxusrente, die er noch bei seinem Amtsantritt medienwirksam kritisierte.
Er wird sie nicht ablehnen, schätze ich mal.

Sagt es mir, wenn meine Argumentationen falsch sind. Wenn meine Schlussfolgerungen unlogisch sein sollten.

"Nein, Tinks du siehst das ganze nur aus dem Bauch heraus. Sicherlich hast du einfach nur viel zu wenig Ahnung von politischen Strukturen in diesem Land um die Situation richtig einschätzen zu können. Ganz gewiss haben sich die Herren wie aufrechte Gentleman verhalten und nach bestem Wissen und Gewissen gehandelt.", würde mir meine Stimme der Vernunft sagen, wenn ich sowas hätte. So aber darf ich mich ganz gepflegt darüber aufregen und behalte meine noch viel böseren Hintergedanken für mich.

Ich könnte mich hier noch stundenlang über die aktuelle Politik auslassen, aber es ändert ja nichts an der Gesamtsituation. Also keine Bange, ich beende meine kleine Sozialkritik genau hier, weil der Hype um Lena mir noch viel mehr auf die Eierstöcke geht.

Man kann Lena und ihr Lied mögen oder nicht.
Ich für meinen Teil finde sie eher farblos und langweilig, aber ich zolle ihrem Sieg Respekt. Mit neunzehn Jahren über die Gelassenheit und Coolness zu verfügen, um vor einem so großen Publikum seine Leistung zu bringen ist beachtlich. Für sie alle Mal ein Grund zur Freude.

Freude und Jubeln schön und gut, aber waaaarum neigt diese Nation nur so zum übertreiben?
Lena für das Bundesverdienstkreuz vorzuschlagen?
Hallo, was geht denn bitte mit dem Rest der Bestrahlten da draussen ab?

Das war ein Liederwettbewerb. Sie hat nicht das Heilmittel gegen Aides erfunden oder die Lösung für den Klimawandel herbeigeträllert.
Warum freuen wir uns nicht genau so über Erfolge wie Exportweltmeisterschaften, geringste Poliosterblichkeit in Europa oder ... ach was weiß ich denn.

Ich hab jedenfalls beschlossen beim nächsten Nobelpreis für Deutschland demonstrativ einen Aufkleber aufs Auto zu pappen.  
"WIR SIND NOBELPREIS"
Vielleicht setzte ich einen neuen Trend damit.

Auf den Hype, der bald um unsere Fussballnationalmannschaft gemacht werden wird, freu ich mich jetzt schon.
Elf Männer, ein Ball und das Schicksal der ganzen freien Welt hängt daran.
Solange es noch so ist, kann doch gar nichts wirklich schlimm sein.

In dem Sinne, genießt die Sonne und macht euch schöne Tage, ihr Lieben.

Bis zum nächsten Mal

Eure Tinks