Donnerstag, 24. Juni 2010

JEDER TAG EIN MASKENBALL - oder wer bin ich und für wen?





Hallöchen meine Lieben,
der Sommer ist da und es ist heiß geworden.
Die Fussball WM geht weiter, da unsere Jungs es in das Achtelfinale geschafft haben.
Überall steigt einem der Duft von Grillfeuern in die Nase und die Menschen entledigen sich ausgelassen ihrer überflüssigen Kleidung.

Aber es gibt Dinge, die kann man nicht so leicht abstreifen wie ein T-shirt oder eine Kette.

Sorry, aber ich werd jetzt ein bisschen tiefgründig.
Da müsst ihr durch. Oder ihr hört genau jetzt auf zu lesen.

KURZE BEDENKZEIT?

Immer noch da? Ich hab euch gewarnt.

Wir alle tragen neben unsere Kleidung und all den anderen Dingen, die wir mitschleppen, auch Alltagsmasken. Scheinpersönlichkeiten, hinter denen wir uns verstecken und die uns teilweise schützen.
Dabei bin ich mir nicht mal sicher ob man diese Masken bewusst aufsetzt oder ob es instinktiv passiert.

Für den Fall, dass ihr solche Masken nicht habt oder braucht, dann beneide ich euch wirklich.

Ich habe jede Menge davon. Eine Maske für Freunde und die Familie, eine Maske für meine Arbeit und die alltäglichen Erledigungen. Und noch so einige mehr. Jeweils eine Art Avatar, der nur einen Teilaspekt meiner Persönlichkeit preisgibt. Ich entscheide wie viel und wem ich was von mir zeige.

Verwirrend?
Wahrscheinlich ein bisschen.
Willkommen im meinem Leben.

Bestimmt hab ich sogar Masken für mich selber.
Denn auf die Frage, ob ich weiß wer Tinks wirklich ist, gibt’s ein definitives NEIN!!!
Ich muss mich erst noch endgültig kennen lernen. Vielleicht erklimme ich mal den Himalaya um mich selber in mir zu finden. Oder pfeif mir Drogen rein, die das Bewusstsein erweitern. Nein das war ein Witz.

Wie ich ausgerechnet heute darauf komme?

Als ich heute früh vorm Spiegel stand um mir die Zähne zu putzen, hatte ich ein Gefühl der grenzenlosen Fremdheit und Skurrilität. Ich sah mich selber und fragte mich „wer zum Geier ist das“. Es hätte genau so gut eine vertraute Romanfigur oder eine gute Bekannte sein können, die ich da anstarrte, jedenfalls nicht mich.

Nein, es lag nicht daran, dass ich nicht geschminkt und ungekämmt war; bevor hier jemand rum klugscheissern will. Mir war klar, dass ich es bin, aber das Gefühl war trotzdem seltsam.

Vielleicht muss ich das Ganze mit einen Psychoanalytiker ausdiskutieren.
Ob man sich je ganz kennen wird, oder ob das Gehirn seine Geheimnisse hat. Und wenn ja, wie kommuniziere ich mit meinem Gehirn?
„Hallo Hirn“ ..
„Ja, Tinks!“
Der Gedanke hat was und wird mich bestimmt noch den ganzen Abend beschäftigen.

Meine Lieben,
ich wünsche euch einen gelassenen, in-euch-ruhenden Abend.
Eure Tinks

Kommentare:

  1. du bist so süß Tinks und lass mal ich hab auch masken ^^

    AntwortenLöschen
  2. Hey ich bin nicht alleine *jubelfroi*

    Hab dich lieb, schnuffi <3

    AntwortenLöschen