Freitag, 17. Dezember 2010

Or is this burning- an eternal flame
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Wunderschöne Nacht ihr Liebe.

Ausnahmsweise ist das mal eine wirklich helle Nacht, denn es schneit und das Licht der Straßenlaternen wird vom Schnee zurück geworfen.
Aber elektrisches Licht ist nichts im Vergleich zu einer Kerze, die in einem Fenster steht.
Ich kann an keinem so erleuchteten Fenster vorbei gehen, ohne ein Blick in den Raum dahinter zu werfen, denn dieses Licht zieht mich magisch an.

Im Schein einer einzigen Kerze verändert sich die Welt. Sie schrumpft zusammen auf den Lichtkegel, die die Flamme wirft und erhellt. Dinge bekommen eine ganz andere Dimension.

Kerzenlicht ist wunderschön und macht staunend, vermittelt Behaglichkeit und Geborgenheit.
Kurz gesagt, die schäbigste Rumpelkammer wird im sanften Licht einer Kerze zu einem richtigen Zuhause.

Wahrscheinlich verkauft IKEA daher so viele Teelichte.

Wohnst du schon? Nö, aber ich hab Kerzen.
Suuuper


Feuer ist eine wirkliche Kulturleistung. Bedeutet es doch, dass unsere Vorfahren ihre Angst bezwingen musste, um den Umgang mit ihrem größten Feind zu lernen. Aber das war es wert, wenn wir mal ehrlich sind. Schon allein wegen der Zubereitung von Speisen. Ich hab's nicht so mit rohem Fleisch oder Rohkost im Allgemeinen. Und über geröstete Marshmallow geht ja mal gar nix.

Auch im alltäglichen Sprachgebrauch hat sich das Feuer nachhaltig niedergeschlagen.
Beweise gefällig?

Mit dem Feuer spielen.
Es brennt mir unter den Nägeln.
Feuer und Flamme für etwas sein.
Wie ein Lauffeuer umgehen
Über glühende Kohlen laufen.


Und wenn gar nix mehr geht, ist man ausgebrannt.

HA! Punkt und Sternchen für Tante Tinks Argumentationskette.

Wären wir Menschen überhaupt soweit gekommen ohne den Umgang mit der freundlichen Hitzequelle? Bestümmt nüschd.
Wobei freundlich, ja so ne Sache ist.
Selbst im Rahmen des romantischsten Candlelight Dinners kann so ein vermeintlich gezähmtes Feuerchen ganz schnell zu einem unkontrollierbaren Großbrand werden. Das ist nämlich der einzige Unterschied zwischen einem offenen Feuer und einem Brand.
Beim Brand muss man die Feuerwehr rufen. *gg*
Ja, das war jetzt nötig. Ich hab Feuerwehrleute in der Familie, die Geschichten erzählen können. Daher Brandmelder retten Leben!

Ich maaaaaag Feuer und nicht nur weil ich ne alte Zündlerin bin. Es beflügelt meine Phantasie und jaaaa, auch meine Lust am zündeln. Ich gehöre zu den Leuten, die es nicht lassen können irgendwas in offene Flammen zu halten, oder mit den Finger durch das Feuer zu gleiten. Ich knibbel auch ständig am Wachsrand von Kerzen rum, bis alles eingesaut ist, denn ich bin dem Bann des Feuers seit meiner Kindheit verfallen. Ich glaube mein Vater hatte oft Alpträume, wegen meiner angezündeten Kerzen.

Ich kann Pyromanen verstehen, was ihren Drang angeht Brände zu legen. Große Flammen haben eine ganz eigene Schönheit, ungeachtet ihrer Zerstörungswut.
Aber auch kleine, harmlose Flammen haben diese Schönheit.
Und Besonders zu Weihnachten gehört der warme Glanz von Kerzen einfach dazu.

Folgten doch auch die drei Könige einem himmlischen Feuer um ein auserwähltes Kind zu finden. Und hat dieses Kind dann nicht den größten religiösen Flächenbrand losgetreten, den die Geschichte kennt.

Und noch mal HAAAAAAAA! Extrasternchen, dafür, dass ich jetzt noch die Kurve zur Weihnachtgeschichte bekommen habe.
DEBÄM
Um mir das unvergleiche Wort von Curls auszuleihen.

Ich bin nicht gläubig und gehöre keiner Konfession an, aber allein wegen den Lichtern mag ich Kirchen zur Adventszeit. Sie vermitteln ein Gefühl von tiefem Wohlbehagen und Offenherzigkeit.

Und auch auf die Gefahr, dass ich mal wieder wie ein drittklassiger Wanderprediger klinge, wie meine Mutter so bissig bemerkte.
Wo Licht ist, sind Menschen, die zusammenkommen um sich zu wärmen und zu kommunizieren.

In dem Sinne, stelle ich für euch alle ein Licht ins Fenster, natürlich brandsicher und wünsche euch einen wundervollen Schlaf.

Eure Tinks.

Sonntag, 12. Dezember 2010

Stories are Gifts – share


Wunderschönen guten Abend meine lieben Schneeelfen.

Verzeiht mir, dass ich mich erst jetzt wieder melde.
Aber ich hatte das Gefühl, dass ich nichts mehr zu erzählen habe, außer Dingen, die nicht mal ich lesen wollen würde. Immerhin ist das hier eure Zeit, die ich vergeude und da will ich euch nicht irgendeinen Müll hinklatschen, denn ich weiß es zu würdigen, dass ihr hier regelmäßig reinschaut.

*tränen der Rührung aus den feuchten Augen blinzelt*

Wie auch immer.

Ich hoffe es geht euch gut an diesem späten Sonntagabend. Ihr sitzt warm eingemummelt auf eurem Lieblingsplatz, liegt im Bett oder wo immer ihr online geht.

Da ist es schon wieder dahin, ein wunderschönes Wochenende.
Aber was für ein Wochenende das war. Ich hatte sehr viel Spaß und nicht, weil ich Powershoppen war.
Um es mit den Worten der RTL News zu sagen, war ich, was Weihnachtseinkäufe in diesem Jahr angeht, bisher ein Shopping Low Performer; und ich werde mich auch nicht mehr in das Gewimmel stürzen, also nicht um nur einzukaufen. Weihnachtsgeschenke sind bei uns sowieso abgeschafft worden, aber ich glaub das hab ich schon mal geschrieben.
*kopf kratz*
Irgendwo.
*nach unten aufs Archiv deutet*

Nein, ich hatte ein tolles völlig stressfreies Wochenende, wirklich.
Ich war auf meinem liebsten Weihnachtsmark, hatte da jede menge warmen Alkohol (Kater am Sonntagmorgen inklusive), war im Kino, bekam meine Haare geschnitten und hab viel gelacht.
Nach dem Kino hab ich mir sogar noch bei meiner liebsten, völligüberhypten Kaffekette einen Vanilla Latte geholt. Ja, die drei Euro neunzig, war ich mir heute wert. Egal, man lebt nur einmal.

Auf den diesweihnachtlichen Cofe-to-go Bechern sind wieder mal schöne Motive zu sehen und ein Sinnspruch. Und da hat mich der Gedanke für heute angesprungen. Mein Wort zum Montag, gewissermaßen…

Stories are Gifts – share

Ich mag Menschen, die spannende oder ergreifende Geschichten erzählen können.
Deren Stimmen mich fesseln, weil sie eine besondere Klangfarbe oder ein Klangbild haben.
Vielleicht hör ich deshalb so gerne Hörbücher.
Das Hören hat eine ganz eigene Dimension.

Aber es bedarf auch Menschen, die zuhören wollen, um Geschichten zu verschenken.
Man muss als Zuhörer Zeit aufbringen, die man jemandem einräumt, damit dieser seine Geschichte erzählen kann.
Ich bin oft viel zu ungnädig, was das zuhören angeht. Ich bilde mir ein, dass meine Zeit zu wertvoll ist, um sie mit dem Lauschen auf banales Geschwätz zu vergeuden.
Aber nur weil es mir nichts bedeutet, muss es für mein Gegenüber ja nicht so sein.
Es hat seinen Grund, warum er oder sie es mir erzählen will.

Wow, wohin mich ein Pappbecher gedanklich bringen kann.

Falls ihr euch ne kleine Task wünscht, dann geb ich euch die mit:

Lasst jemandem seine Geschichte erzählen.
Oder fragt ganz bewusst nach ob er/sie euch etwas von erzählen will.
Vielleicht von früher als ihr noch klein wart,
oder sie oder er noch klein war.


Ich weiß schon, wen ich bei einer Tasse Tee zu seiner Kindheit befragen werden Und ich nehme mir für diese Woche vor, geduldig zuzuhören.

Stories are Gifts – so listen

Meine lieben, in dem Sinne wünsch ich euch offene Ohren für den morgigen Tag. Und damit ihr noch was auf die Ohren bekommt .. schaut euch das Video an.





Irgendwie kann man die Amis auch mögen.

Donnerstag, 9. Dezember 2010

Das Mädchen mit den Schwefelhölzern

Die Macht der Worte



Meine kleinen Frostbeulchen,

ich hab den gestrigen Tag im verschlafen. Das mein ich nicht nur im übertragenen Sinne.
Als ich am Nachmittag nach Hause kam, hat es mich fast augenblicklich auf dem Sofa in einen Tiefschlaf gezogen und ich hab vergessen für euch einen Post zu schreiben. Schande über mich alte Mimose.

Wie auch immer dafür hol ich es nach.

Damit könnt ihr euren Spieltrieb ausleben. 
Ich muss zugeben, ich hab mir den Link aus einem Forum geliehen, wo sich das Team auch jeden Tag eine Riesenmühe macht einen Adventskalender zu erstellen.
Großes Lob an die Mädels vom AML

Für euren unausgelebten Spieltrieb


Wieso ich heute auf die Macht der Worte komme, mögt ihr euch fragen. Nun ja.
Seit ein paar Tagen geht mir die Geschichte vom Mädchen mit den Schwefelhölzern nicht aus dem Kopf. Ich glaub es war der Montag, als ich sie morgens im Sinn hatte.
Einfach so.

Ich weiss nicht wieso, denn es ist eigentlich eines der traurigsten Märchen, die ich kenne.
Aber witzigerweise hab ich mich gar nicht an die Geschichte selbst erinnert, sondern eher an den Film, den das Lesen des Märchens in meinem Kopf erzeugt hat. Bestimmt bin ich nicht alleine damit, aber oft bringe ich Erinnerungen an Filme und Bücher durcheinander, und ich brauch dann eine Weile zu entscheiden, was es denn nun war. Wenn ich Lesen entstehen unweigerlich Bilder in meinem Kopf.

Und je besser die Geschichte ist, desto stärker wird mein visuelles Empfinden.
Ich weiss, dass ich nach der Verfilmung Der unendlichen Geschichte von Michael Ende das Buch nie wieder in die Hand genommen habe. Die Filmversion von Fuchur dem Glücksdrachen hat meine Phantasie für Fantasien zerstört. Mein zarter, fragiler Drache hatte so gar keine Ähnlichkeit mit diesem Flokkati-Dackel-Apfelstrudel-Ding, welches da über die Leinwand flog.
Es gibt Geschichten, die kann man nicht in Bildern umsetzten, oder sollte es nicht,
weil dann die Magie der Worte verloren geht.
Ich glaube daran scheitern auch viele Verfilmungen; sie werden den starken Bildern, die beim Lesen entstehen einfach nicht gerecht.

Daher hab ich mir "mein Märchen" noch mal zu Gemüte geführt und gar nicht erst nach einer Verfilmung gesucht. Falls ihr es noch nicht kennt, dann bringt euch in Märchenstimmung.


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Das kleine Mädchen mit den Schwefelhölzern,
von Hans Christian Andersen

Es war ganz grausam kalt; es schneite und es begann dunkler Abend zu werden; es war auch der letzte Abend im Jahre, Silvesterabend. In dieser Kälte und in diesem Dunkel ging auf der Straße ein kleines, armes Mädchen mit bloßem Kopf und nackten Füßen. Ja, sie hatte ja freilich Pantoffeln angehabt, als sie von zu Hause wegging, aber was konnte das helfen! Es waren sehr große Pantoffeln, ihre Mutter hatte sie zuletzt benützt, so groß waren sie, und die verlor die Kleine, als sie über die Straße eilte, weil zwei Wagen so schrecklich schnell vorbeifuhren. Der eine Pantoffel war nicht zu finden, und mit dem andern lief ein Junge davon; er sagte, daß er ihn als Wiege benützen könne, wenn er selbst Kinder bekomme.

Da ging nun das kleine Mädchen auf den kleinen, nackten Füßen, die rot und blau vor Kälte waren; in einer alten Schürze trug sie eine Menge Schwefelhölzer, und mit einem Bund in der Hand ging sie dahin. Keiner hatte ihr während des ganzen Tages etwas abgekauft, keiner ihr einen kleinen Schilling gegeben; hungrig und verfroren ging sie dahin und sah so verschüchtert aus, das arme kleine Wurm! Die Schneeflocken fielen in ihre langen, blonden Haare, die sich so schön um den Nacken lockten; - aber an die Pracht dachte sie freilich nicht. Aus allen Fenstern leuchteten Lichte, und dann roch es da in der Straße so herrlich nach Gänsebraten; es war ja Neujahrsabend, - ja, daran dachte sie.

Hinten in einer Ecke zwischen zwei Häusern, das eine sprang ein wenig mehr in die Straße vor als das andere, da setzte sie sich hin und kauerte sich zusammen. Die kleinen Beine hatte sie hinaufgezogen unter sich, aber sie fror noch mehr und heimgehen durfte sie nicht, sie hatte ja keine Schwefelhölzer verkauft, keinen einzigen Schilling bekommen, ihr Vater würde sie schlagen. Und kalt war es auch daheim, sie hatten nur grade das Dach über sich, und da pfiff der Wind herein, obschon Stroh und Lumpen in die größten Spalten gestopft waren.

Ihre kleinen Hände waren beinahe ganz tot vor Kälte. Ach, ein kleines Schwefelholz konnte gut tun! Hätte sie nur gewagt, eines aus dem Bund zu ziehen, es an der Wand anzustreichen und die Finger daran zu wärmen! Sie zog eines heraus. "Ritsch!" wie das sprühte, wie es brannte! Es war eine warme klare Flamme wie eine kleine Kerze, als sie die Hand darum hielt; es war ein wunderbares Licht! Dem kleinen Mädchen schien es, als säße sie vor einem großen Eisenofen mit blanken Messingkugeln und Messingtrommel; das Feuer brannte so herrlich, wärmte so gut; nein, was war das! - Die Kleine streckte schon die Füße aus, um auch diese zu wärmen, - da erlosch die Flamme. Der Ofen verschwand, sie saß mit einem kleinen Stumpf eines abgebrannten Schwefelholzes in der Hand.

Ein neues wurde angesteckt, es brannte, es leuchtete, und wie der Schein auf die Mauer fiel, wurde sie durchsichtig wie ein Schleier; sie sah ganz bis in die Stube hinein, wo der Tisch mit einem schimmernden weißen Tuch gedeckt stand mit seinem Porzellan, und herrlich dampfte die gebratene Gans, die mit Pflaumen und Äpfeln gefüllt war; und was noch prächtiger war, die Gans sprang von der Schüssel, wackelte über den Boden mit Gabel und Messer im Rücken, ganz hin zu dem armen Mädchen kam sie; da erlosch das Schwefelholz, und es war nur die dicke, kalte Mauer zu sehen.

Sie zündete ein neues an. Da saß sie unter dem herrlichsten Weihnachtsbaum, der war noch größer und noch mehr geputzt als der, den sie am letzten Weihnachtsabend durch die Glastüre bei dem reichen Kaufmann gesehen hatte. Tausend Lichte brannten an den grünen Zweigen, und bunte Bilder wie die, die die Ladenfenster schmückten, sahen auf sie herab. Die Kleine streckte beide Hände hoch, - da erlosch das Schwefelholz. Die vielen Weihnachtslichter stiegen höher und höher, sie sah, es waren nur die klaren Sterne, einer von ihnen fiel und bildete einen langen Feuerstreifen am Himmel.
"Nun stirbt da jemand!" sagte die Kleine, denn die alte Großmutter, die die Einzige war, die gut zu ihr gewesen, aber jetzt tot war, hatte gesagt: Wenn ein Stern fällt, steigt eine Seele empor zu Gott!

Sie strich wieder ein Schwefelholz an die Mauer, es leuchtete im Umkreis, und in dem Glanz stand die alte Großmutter, so hell, so leuchtend, so mild und gesegnet.
"Großmutter!" rief die Kleine, "oh, nimm mich mit! Ich weiß, du bist fort, wenn das Schwefelholz ausgeht, fort, wie der warme Ofen, der herrliche Gänsebraten und der große, prachtvolle Weihnachtsbaum!" - Und sie strich in Eile den ganzen Rest Schwefelhölzer an, die im Bund waren, sie wollte die Großmutter recht festhalten; und die Schwefelhölzer leuchteten mit einem solchen Glanz, daß es heller war als am lichten Tag. Großmutter war früher niemals so schön gewesen, so groß; sie hob das kleine Mädchen auf ihren Arm, und sie flogen in Glanz und Freude so hoch, so hoch! Und da war keine Kälte, kein Hunger, keine Angst - sie waren bei Gott!

Aber in der Ecke beim Hause saß in der kalten Morgenstunde das kleine Mädchen mit roten Wangen, mit einem Lächeln um den Mund - tot, erfroren am letzten Abend des alten Jahres. Der Neujahrsmorgen ging auf über der kleinen Leiche, die mit Schwefelhölzern dasaß, von denen ein Bund fast abgebrannt war. Sie hat sich wärmen wollen, sagte man; niemand wußte, was sie Schönes gesehen, in welchem Glanz sie mit der alten Großmutter zur Neujahrsfreude eingegangen war!

Quelle: Märchen von Hans Christian Andersen, Berlin 1910


*sich lautstark die Nase putzt*
So schööön und sooo traurig. Und ich glaube es hat nichts von seiner Thematik eingebüßt in den hundert Jahren, da es diese Geschichte schon gibt.

Irgendwie ist es auch auffällig, dass Weihnachten (ja, in dem Fall ist es Neujahr) in den Geschichten für Kindern stärker vorkommt, als in den Geschichten für Erwachsene.

Kennt ihr einen Roman, der Weihnachten thematisiert und kein Kinderbuch ist?
Mir fällt so spontan nichts ein.

Was ist eure liebste Weihnachtsgeschichte? Oder in welchem Roman wird Weihnachten für auch am schönsten beschrieben? Gibt es ein Buch, dass ihr über Weihnachten lesen werdet oder das ihr euch wünscht?
Entschuldigt das ich so neugierig bin.

Ich für meinen Teil, liebe ja die Weihnachtsdarstellung in Harry Potter Der Orden des Phönix. Man erfährt, dass auch magische Familienfeste üble Folgen haben können, denn ein Patient hat eine Satsuma ins Nasenloch gehext bekommen Ein anderer hat von seinem Bruder verfluchte Schuhe bekommen, die dessen Füße auffressen.


Ich wünsch euch noch einen geruhsamen Abend
Eure Tinks <3

Dienstag, 7. Dezember 2010

THE TASTE OF - a new day




Guten Abend meine Lieben,

Wirklich jeder Tag birgt in sich einen Neubeginn, eine Vielzahl von neuen Dingen ist mö …

“Ähm Tinks, halt doch heute einfach mal die Fresse und nerv deine Umwelt nicht schon wieder mit deinen altklugen, heuchlerischen, Harmonie schleimigen Glückskeksweisheiten. Sag den Leuten einfach, dass das Leben auch mal stinken kann, lass es gut sein und geh schlafen.“

*schluck*
Da ist sie wieder, meine innere Stimme. *sich verlegen umshaut* Aber manchmal hat sie recht.

Es gibt Tage, die das Ego ungemein streicheln können. Warum und Wieso? Egal, denn es fühlt sich gut an. Verteufelt gut und man möchte glatt im Kreis grinsen.
Leider gibt es aber auch Tage, die das genaue Gegenteil davon sind. Schon kurz nach dem Aufstehen ist mir in solchen Momenten klar:

Das wird heut nix … den Tag kannste knicken.
Da hilft kein Schöndenken oder mentales Ablenken. Der noch jungfräuliche Tag hat seine Unschuld verloren und stinkt.
Entschuldigt, dass ich es so offen sage. Es ist ein Bad-day und weil das Schicksal eine grausam Schlampe ist, meist auch ein Bad-Hair-day

Dabei ist es unerheblich ob das meine Umwelt genau so sieht, wie ich.
Ich habe das Gefühl von allen Seiten angestarrt zu werden. Her mit der Papiertüte, die ich mir für die verbleibenden Stunden über die Rübe ziehen will. Denn so ein schlechter Haartag kann mich und mein Selbstvertrauen nachhaltiger erschüttern, als es alles andere vermag.

Manchmal beschleicht mich der Verdacht, dass solche Augenblicke für einen kleinen, elitären Kreis aufgezeichnet werden um sie auf Großbildleinwänden zu zeigen, wenn sonst nichts Besseres im Fernsehen kommt. Meine eigene Truman-Show.

Der Gedanke hat auch wieder was Nettes.
*muhaaa*
*Papiertüte wieder abnimmt*

Ich muss dringend zu Frisör. Das werde ich mir vor Weihnachten noch mal geben.

So, ich schätze mal, dass ihr kleinen Füchse längst erraten habt, was für einen Tag ich heute hatte. XD

Naja, wie auch immer. Ich hätte auf meine innere Stimme hören und einfach ins Bett gehen sollen. Oder ihr hättet auf sie hören und euch diesen Schwachsinn gar nicht erst durchlesen sollen.

Wünschen wir und alle für morgen einen guten Tag, der uns im Kreis grinsen lässt, weil uns die Welt zu Füßen liegt.


Eure Tinks

Montag, 6. Dezember 2010

Don´t wake me up - oh bitte lasst mich schlafen




Naaaaaa ihr Lieben …

Und was hat euch der Nikolaus Schönes gebracht?
Das Richtige hoff ich mal und wenn nicht, dann habt ihr nächstes Jahr eine neue Chance.

Ich hab mich heute selbst belohnt und mir einen Lindt Schokoladenmann geschenkt. Als Traumprinzen-Ersatz gewissermaßen.
Ausnahmsweise mal nicht nur wegen der Schokolade, sondern vor allem wegen dem Glöckchen. Ich steh auf diese kleinen Glöckchen, die es nur an den Weihnachstmänner und Osterhasen dieser Marke gibt.
Seit Jahren sammle ich sie, flechte sie auf ein Band und trag sie alle als Anhänger an meiner Tasche mit mir herum.
Ich bin selten zu überhören, weil ich wie eine Kuh beim Almabtrieb klingele. *gnihiiii* Und zu übersehen bin ich ja sowieso nicht.

*Beherzt in die Schokolade beißt und wonnig grunzt*
Das tut gut. Vor allem nach der letzten Nacht.
Seelische Unausgewogenheit schreit geradezu nach den Glückshormonen aus der Kakaobohne.

Vielleicht habt ihr bemerkt (Kezza hats definitiv bemerkt XD), dass ich gestern total neben der Spur lief, nachdem ich Gerry anschmachten durfte.

Mannomann, aber das war NIIIIIIIIIICHTS im Vergleich zu meiner Nacht.
Ich habe einen absoluten Rotz geträumt und immer wenn ich einschlafen wollte, schrie mich der noch wache Teil meines Unterbewusstseins an, dass ich dann doch alles vergessen würde. Na danke.
Jetzt weiß ich also wie es aussehen würde, wenn ich mit Gerry Butler in einem New Yorker Vorgarten Tulpenzwiebeln einpflanze.
Verdammt, wir sahen gut zusammen aus *gg*

Nun ja, falls ihr es noch nicht gewusst habt, .. ja, ich BIN besessen. 
Irgendwo ein Exorzist in der Nähe? Ein Psychiater? Nein?
Dann weiter im Text.

Wobei soviel hab ich heute gar nicht mehr zu erzählen. Denn der Tag ist ja schon fast rum, wenn wir mal ehrlich sind. Ich werd ziemlich bald ins Bett fallen und hoffentlich traumlos schlafen.

Ach ja ..*sich die Hände reibt* ne Aufgabe für euch brauchts noch. *muhiiii*

Wie wäre es, wenn ihr jemandem in euerem Freundes- und Bekanntenkreis mal wieder lobt. Einfach so, für etwas, das er oder sie gut gemacht hat. Ohne Ja aber oder andere Einschränkungen. *gnihihihi* Ich weiß schon zu wem ich es sagen werde.

Und ich habe noch Grüße in die Welt zu schicken.
Here they are …

Erst mal an meine Mutter, die hin und wieder hier reinschaut. Wenn du es bis hier hin geschafft haben solltest, dann bin ich sehr sehr stolz auf dich.

Sie meint nämlich immer, ich schreibe zu viel. *grins*

Ein Grüßchen und ein Küsschen an die liebe Kezza.
Danke für deinen Brief, mein Schokkobär! Vor allem, dass du ihn von Hand geschrieben hast, weiß ich sehr zu schätzen. Es sind unsere kleinen und großen Macken, die uns zu dem machen, was wir sind. *Glückskeks zerbröselt*

Dann grüß ich, auch wenn sie es wohl kaum lesen wird, mein heiliges Lorchen. Schatz, du weißt gar nicht was für ein wundervoller Mensch du bist, gerade weil du so einzigartig bist.

Dich, liebe Kath, grüße ich an dieser Stelle, weil du ein so großes Herz hast. Nicht nur für mich, sondern für alle Sünder auf der Welt. Wir mögen zwar nicht immer die gleiche Sprache sprechen, aber verstehen tun wir uns trotzdem. *knutsch*
Tschakka rock da house in Potsdamm, babe.

Und auch dich, liebe Charly grüß ich hier mal direkt.
Von dir hab ich gelernt, dass man Musen gut behandeln muss, damit sie einen mit Inspiration beglücken.

So und bevor ich hier noch eine Konferenz für den Weltfrieden eröffne und das Gruppenflauschen als menschliches Grundrecht ausrufe,
(Nur fürs Protokoll … liegt alles am Zuckerflash *gg*)
Geh ich schlafen.
Morgen ist auch noch ein Tag und für den Wünsch ich euch jede Menge Power.

Eure Tinks <3

Sonntag, 5. Dezember 2010




I am so sorry - ein völlig unmotivierter Beitrag


Ihr Lieben.

Ich bin gestern Nacht erst spät – oder eher heute morgen früh, ins Bett gekommen. Um genau zu sein, war es kurz vor drei als ich mein Licht ausgemacht hab. Das waren nur fünf Stunden Schlaf bis mein Handywecker wieder Hells Bells erschallen ließ; daher bin ich heute ein bisschen trantütig, also verzeiht mir die fehlende Inspiration für diesen zweiten Adventpost.
Dafür pack ich ganz viel vorweihachtliches Gefühl heute mit rein. Für die Stimmung.





Das schöne und spannende an dieser Jahreszeit ist, dass man morgens nie weiß was einen erwartet, wenn der Rollladen hochgeht. Sonnenschein, Schnieselwetter, eine Mischung aus Schnee und Regen oder eben flauschigem Schneegeflocke. Nichts von all dem war heut morgen der Fall. Es hat heute Nacht geschneit und lag da einfach nur so draußen rum. Und ich habe es natürlich nicht geschafft hinaus in den Schnee zu rennen um Schneeflocken zu küssen. Daher hab ich zum Ausgleich einen tinkitypischen Schneemann gebaut und geküsst. Und auch dieser hat, wie zu erwarten, nicht nach irgendwas anderem als kaltem Schnee geschmeckt.
HA! Wahrscheinlich bin ich in diesem Punkt einfach viel zu rationalistisch. *grübel* gibt es das Wort rationalistisch überhaupt? Neee, das heißt rational. Ach ich bin zu müde um es zu googeln.



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Meine Schneetussi <3 ein bisschen computertechnisch nachmanipuliert


Aber das wirklich Tolle an der verschneiten Umgebung ist diese Stille. Nie wieder im Jahr ist es auf dieses Weise so wattig ruhig. Alles ist sanfter, die vertrauten Geräusche, die Formen der Dinge und auch die Luft selber. Und ich liebe das Knirschen von frischem Schnee unter meinen Füßen. Wie ein Schnurpsen .. ach einfach unvergleichlich. *hach* Und wenn noch Licht auf diese jungfräuliche Schneelandschaft fällt ist das auch wunderschön. Naja, ich hör schon auf rumzuschwafeln. XD Und lass es Joseph von Eichendorff mit seinem Gedicht sagen.



Weihnachten
Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen buntes spielzeug fromm geschmückt
Tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern! Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen, aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen - O du gnadenreiche Zeit!
Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)


Falls ihr wissen wollt, welcher Film dann gestern doch in meinem DVD Player lag? Ich hab mich dann doch für Audrey Hepburn entschieden und mit ihr einen netten Abend verbracht. Ihr habt heute noch die Chance euren Film zu schauen, denn ich werde euch erst morgen wieder eine Aufgabe geben.

Ach ja ... morgen ist ja schon Nikolaus. Vergesst nicht eure geputzten Schuhe vor die Tür zu stellen. Bei uns in Hessen kommt der Gute Niko nämlich schon in der Nacht und befüllt die Stiefel vom 5. auf den 6. Dezember. Ich muss meine Schuhe gar nicht rausstellen, da ich nicht brav war. No way.

Und damit mach ich für heute Schluss.

Eure schnarchnasige Tinks.

Samstag, 4. Dezember 2010



Outside the weather is frightful - let´s watch a movie delightful


Ihr Lieben …

nur noch 20 Tage und es ist überstanden.
Der Weihnachtswahn und meine Hyperaktivität auf diesem Blog.
Wobei ich es auch spannend finde, jeden Tag etwas schreiben zu müssen. Also eher zu wollen, als zu müssen.
Und *muhaaaaa* ich habe es geschafft die liebe Curls zu beeinflussen auch mal wieder in die Tasten zu hauen.
Den Link zu ihrem Blog findet ihr seit heute ganz oben links.
*hindeutet* Lesen lohnt immer.

Und wegen ihr, werde ich mich morgen in den Schneesturm stellen und versuchen Schneeflocken mit der Zunge zu fange. Ich schwöre es. Auch, wenn ich weiß, dass sie niemals nach Bananenmus oder Erdbeereis schmecken werden. *mit den schultern zuckt* Frau will ja keine Erfahrung ungemacht lassen.

Zurück in meinem Konzept.

Je mehr ich über diese besondere Zeit des Jahres nachzudenken gezwungen bin, desto klarer wird mir, dass die Advents- und Vorweihnachtszeit, den kleinen und großen Ritualen gehört. Egal ob man sie besonders gläubig oder unbefangener gestaltet.
Plätzchen backen, Kerzen anzünden, Türchen öffnen, Freunde besuchen, Baum schmücken und noch so vieles mehr.

Aber es gibt auch Rituale, die ganz privater Natur sind und die sich im Laufe vieler Jahre entwickelt haben.
Bei uns ist es Trivial Pursuit das wir an jedem Heiligabend spielen. Die Fragenkarten stammen noch original aus den Achtzigern und irgendwann kennen wir bestimmt jede Frage auswendig und spielen es telepatisch.

„Wer war von 1981 bis …“
„Ronald Reagen.“
„Richtig, verdammt!“


Aber für mich gehören auch Filme zu dieser Vorweihnachtszeit einfach dazu.

Ja, ne … ich sag jetzt nicht Sissi, 3 Nüsse für Aschenbrödel oder Der kleine Lord.
Biiiiitteeee, so klischeehaft und durchschaubar bin ich dann doch nicht. Hoff ich mal.

Für mich ist es Tatsächlich Liebe den ich mit Weihnachten assoziiere.
Ein wundervoller Film, den man unbedingt kennen sollte, wenn man auf britische Filme steht.
Es ist so rührend, wie die Geschichten verschiedener Menschen, sich immer wieder treffen und beeinflussen.
Es geht um Liebe in den verschiedensten Formen und das persönliche Glück, das auch schmerzhaft erkauft sein kann, weil man es loslassen muss um sich zu schützen. Aber vor allem ist es ein sehr amüsanter Film, der mir jedes Mal ein Lächeln aufs Gesicht zaubert.

Daher, hat meine heutige Tag - (zu deutsch Aufgabe) für euch auch etwas mit Filmen zu tun.

Aufpassen, hier kommt es:
Nehmt euch an diesem Samstag, wenn ihr es könnte mal wieder Zeit für einen Film, den ihr schon lange mal wieder anschauen wolltet. Egal wie kitschig oder wie trashig er auch sein mag. Einfach mal wieder anschauen und sich dabei gut fühlen, auf dem Sofa rumzuhängen und irgendwas Ungesundes in sich hineinzustopfen.

Ich selbst schwanke noch zwischen Frühstück bei Tiffany oder James Bond – Ein Quantum Trost. . Audrey Hepburn feine Elleganz gegen Daniel Craigs entschlossene Rache.
Ihr dürft mir gerne helfen, und mir gerne auch verraten für welchen Film ihr euch entschieden habt.

Ich wünsch euch auf jeden Fall schon mal viel Spaß.

Eure Tinks <3

Freitag, 3. Dezember 2010

Ein Herz für den Gringe - oder kann man Weihnachtswahn exorzieren?



Ihr Lieben.

Eigentlich wollte ich dieses Jahr ja Weihnachten boykottieren. Wollte zum Gringe werden und auf all die Weihnachtsirren mit Verachtung hinabblicken, denn seien wir mal ehrlich Weihnachten ist doof.
Echt jetzt!!!

Es geht doch scheinbar nur noch um die Geschenke, das „Wen besuchen wir wann“ und andere Oberflächlichkeiten. Das Shoppen an Verkaufsoffenen Sonntagen. Das heuchlerische Spenden für den guten Zweck. Das Planen des Menüs und das Einkaufen als würde eine siebenjährige Hungersnot vor der Tür stehen.
Dann gibt man sich an Weihnachten nur noch die Kante um die Sippe zu ertragen und die Harmoniesoße zu überleben.

Weihnachten ist doof und nein, da spricht nicht die verbitterte Singlefrau um die *hüstel hüstel* dreißig aus mir, die immer noch auf den Anruf von Gerry Butler wartet.
Ich bin ein nachhaltig gebranntes Kind was Weihnachten angeht. Die schlimmsten Weihnachtsfeiern waren immer die im Kreis meiner Familie. Zu hohen Erwartungen, gepaart mit zuviel Ego auf zu wenig Raum. Und schwupps ist so ein ganzer Abend im Eimer, unwiederbringlich für die Biotonne geeignet.

Weihnachten nur um des hohen Festes Willens ist doof.
Daher ist der heilig Abend für mich ein entspannter Abend an dem ich nur mache worauf ich grade Lust hab und was mich nicht stresst, ganz ohne Perfektionsdruck.

Aber wenn dann abends die Landschaft im Schneeglanz erstrahlt.
*seufz* Das Licht aus den hell erleuchteten Fenstern in die kalte Welt scheint, oder die Lichterketten auf den Weihnachtsmärkten einem freundlich zuzwinkern … verdammt, dann hat er dich erwischt. Der Geist der Weihnacht und du bist verloren, für dieses Jahr.

Ja ich hab meinen Boykott aufgegeben und nehm es nur noch wie es kommt.
Ich hab sogar schon Plätzchen gebacken *rumfiept* und es war eine großartige Sache.
Danke, danke, danke an die Person, die dabei war.

So und hier kommt mein allerliebstes und allerschnellstes Plätzchen Rezept, das eine typische Frankfurter Spezialität ist.

Hier nachzulesen wieso *g* -> http://de.wikipedia.org/wiki/Bethm%C3%A4nnchen

Zurück zu meinen BETHMÄNNCHEN .. aber vorsicht, die gehen auf die Hüfte.


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Man nehme:

250 g Marzipan Rohmasse
65 g geriebene Mandeln (abegezogene, die mit Schale machen das Marzipan zu grau.
80g Puderzucker
1 Eiweiß
Rosenwasser, wenn man so was hat.
Und ganze Mandeln für die Verzierung.

und mache damit:
Das Marzipan mit den geriebenen Mandeln, dem Puderzucker und dem Eiweiß verkneten (mit dem Pürierstab) und dann kühl stellen. Mit den Händen kleine Kugeln formen und je drei ganze abgezogene Mandeln an die Seiten drücken. Das ganze sollte für 40 Stück ausreichen. Dann mit einem Eigelb und einem Löffel Wasser vermischt bestreichen.
Bei 150°C ca. 15-20 Minuten backen.




Viel Spaß beim Nachbacken oder einfach nur ansabbern.

Das wars für heute.

Noch ein weises Wort für diesen Tag?

*kurz nachdenkt*
Bei Einbruch der Nacht ist mit Dunkelheit zu rechnen und legt euch ne Decke ins Auto, wenn ihr im Winter unterwegs seid.

Ich wünsch euch nen tollen dritten Dezember und holt euch keine Frostbeulchen.
Eure Tinks <3

Donnerstag, 2. Dezember 2010



LOOKINg OUT THE WINDOW - and shiver


Mahlzeit Lieben!

Heut ist also der zweite Dezember ... und draußen ist es arschkalt.
Ich war nur kurz draußen um den Müll zu entsorgen und fühl meine Hände nicht mehr.
Jemand der ohne Mütze, Schal und Handschuhe da unterwegs ist, ist entweder zu bemitleiden, oder völlig hirnlos.

(Ja, ich hätte mir auch was anziehen können, aber es waren doch nur wenige Meter)

Und wie in jedem Jahr fallen mir da die Obdachlosen ein, die diesen Witterungen schutzlos ausgesetzt sind. Die sich mit Alkohol und Drogen warm halten müssen, um nicht zu erfrieren.
Wenn ich in der Stadt an ihnen vorbei gehe, erwische ich mich oft dabei wie ich sie abschätzig betrachte. 
So als wäre ich besser als sie, nur weil ich mehr Glück hatte und noch nie aus dem sozialen Netz gefallen bin.
Meistens bringt mich mein schlechtes Gewissen dazu dem ein oder anderen dann doch einen Euro zu geben.
Früher haben sie mich auch in den Bahnhöfen gestört, wenn sie im Winter ihre Lagerstätten dort aufbauen, weil es einfach nur warm ist.

Mittlerweile denk ich auch anders.
Sie gehören zu unserer Gesellschaft, deren Verlierer sie sind verschuldet oder unverschuldet.
Sie sind Teil davon, 
ebenso wie die Gewinner, die mit ihrem Geld nicht wissen wohin. Und heutzutage kann es jedem so ergehen. Job verloren, Krank geworden und der Teufelskreis nach unten beginnt.
Natürlich landet nicht jeder auf der Straße, aber die Möglichkeit ist immer da. In der heutigen Zeit vielleicht noch mehr als früher.
Daher versuche ich mir mein Mitleid abzugewöhnen und stattdessen gegen Mitgefühl einzutauschen, denn man verliert nicht seine Würde, nur weil man nicht krankenversichert ist. Ach .. ihr wisst was ich damit sagen will.

Sooo .. damit mein Geschwafel heute nicht zu deprimierend bleibt, geb ich euch noch einen Rat mit in den heutigen Tag. *höhöhö*
Tante Tinks wird besserwisserisch.

Kinners zieht euch warm an, sonst werdet ihr krank !!!

Eure Tinks.

Mittwoch, 1. Dezember 2010

On the first day of christmas ...




Meine Lieben,
erinnert ihr euch noch an eure Kindheiten oder die Schulzeit, wo man sich ab dem 1. Dezember mit Freunden und Klassenkameraden über den Inhalt seines jeweiligen Adventskalendertürchens ausgetauscht hat?

„Ich hatte einen Marienkäfer drin...“
„... und ich ein Hufeisen aus Schokolade“


Natürlich waren damit diese flachen, massenhaft in Supermärkten angebotenen Adventskalender gemeint, deren Füllungen wahrscheinlich aus eingeschmolzenen Osterhasen gemacht wird, oder noch Üblerem. Man will es gar nicht so genau wissen.

Richtig cool hingegen waren die Glücklichen, deren Mütter eigens für sie, einen Bastelmarathon hinter sich gebracht hatten um einen einzigartigen, individuellen Kalender zu fertigen. Ich selbst hatte auch so eine Mutter XD
Gut, nicht jedes Jahresende wurde in meiner Knirpszeit so exzessiv eingeläutet .. aber doch schon einige Male.
Daher finde ich Adventskalender toll und knüpfe daran schöne Erinnerungen und nicht nur, weil ich extrem verfressen bin und sich die Schokolade potiviv in meine Hirnwindungen gegraben hat.

Wie auch immer.
In diesem Jahr werde ich meinen virtuellen Adventskalender online stellen. Völlig kalorienfrei und unverbindlich. Für euch, für mich, für jeden der mitlesen mag.

Und damit es nicht nur ein banales Bla…bla… bla bleibt, gebe ich euch für heute noch eine kleine Aufgabe mit!!! Ich tagge euch, wie man so schön neudeutsch dazu sagt *muhaaa*

... SAGT JEMANDEM IN EUREM UMFELD; DASS ES SCHÖN IST SIE/IHN ZU KENNEN ...

Wenn ihr möchtet, dürft ihr mir gerne verraten, wem und warum ihr es gesagt habt.

So bis morgen ihr Lieben .. und genießt eure Vorweihnachtszeit.

Eure treulose Tinks, die unbedingt viel viel öfter blogen sollte.