Sonntag, 5. Dezember 2010




I am so sorry - ein völlig unmotivierter Beitrag


Ihr Lieben.

Ich bin gestern Nacht erst spät – oder eher heute morgen früh, ins Bett gekommen. Um genau zu sein, war es kurz vor drei als ich mein Licht ausgemacht hab. Das waren nur fünf Stunden Schlaf bis mein Handywecker wieder Hells Bells erschallen ließ; daher bin ich heute ein bisschen trantütig, also verzeiht mir die fehlende Inspiration für diesen zweiten Adventpost.
Dafür pack ich ganz viel vorweihachtliches Gefühl heute mit rein. Für die Stimmung.





Das schöne und spannende an dieser Jahreszeit ist, dass man morgens nie weiß was einen erwartet, wenn der Rollladen hochgeht. Sonnenschein, Schnieselwetter, eine Mischung aus Schnee und Regen oder eben flauschigem Schneegeflocke. Nichts von all dem war heut morgen der Fall. Es hat heute Nacht geschneit und lag da einfach nur so draußen rum. Und ich habe es natürlich nicht geschafft hinaus in den Schnee zu rennen um Schneeflocken zu küssen. Daher hab ich zum Ausgleich einen tinkitypischen Schneemann gebaut und geküsst. Und auch dieser hat, wie zu erwarten, nicht nach irgendwas anderem als kaltem Schnee geschmeckt.
HA! Wahrscheinlich bin ich in diesem Punkt einfach viel zu rationalistisch. *grübel* gibt es das Wort rationalistisch überhaupt? Neee, das heißt rational. Ach ich bin zu müde um es zu googeln.



Photobucket
Meine Schneetussi <3 ein bisschen computertechnisch nachmanipuliert


Aber das wirklich Tolle an der verschneiten Umgebung ist diese Stille. Nie wieder im Jahr ist es auf dieses Weise so wattig ruhig. Alles ist sanfter, die vertrauten Geräusche, die Formen der Dinge und auch die Luft selber. Und ich liebe das Knirschen von frischem Schnee unter meinen Füßen. Wie ein Schnurpsen .. ach einfach unvergleichlich. *hach* Und wenn noch Licht auf diese jungfräuliche Schneelandschaft fällt ist das auch wunderschön. Naja, ich hör schon auf rumzuschwafeln. XD Und lass es Joseph von Eichendorff mit seinem Gedicht sagen.



Weihnachten
Markt und Straßen stehn verlassen, still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen, alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen buntes spielzeug fromm geschmückt
Tausend Kindlein stehn und schauen, sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern! Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen, aus des Schnees Einsamkeit
Steigts wie wunderbares Singen - O du gnadenreiche Zeit!
Joseph von Eichendorff (1788 - 1857)


Falls ihr wissen wollt, welcher Film dann gestern doch in meinem DVD Player lag? Ich hab mich dann doch für Audrey Hepburn entschieden und mit ihr einen netten Abend verbracht. Ihr habt heute noch die Chance euren Film zu schauen, denn ich werde euch erst morgen wieder eine Aufgabe geben.

Ach ja ... morgen ist ja schon Nikolaus. Vergesst nicht eure geputzten Schuhe vor die Tür zu stellen. Bei uns in Hessen kommt der Gute Niko nämlich schon in der Nacht und befüllt die Stiefel vom 5. auf den 6. Dezember. Ich muss meine Schuhe gar nicht rausstellen, da ich nicht brav war. No way.

Und damit mach ich für heute Schluss.

Eure schnarchnasige Tinks.

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