Samstag, 26. Februar 2011

TO SHOP OR NOT TO SHOP - that is the question




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Wunderschönen Sonntag ihr Lieben.

Shakespeare möge mir verzeihen, dass ich mich an seinem Zitat vergangen habe. Aber es passt grad so schön als Überschrift für meinen Gedankenspaziergang.

Keine Bange das wird kein SCHAU MAL WAS ICH HABE UND WIE TOLL ICH DESHALB BIN Beitrag. So was find ich großkotzig und langweilig.
Und wer das erwartet, wird bestimmt hier nicht reinschauen.
Also weiter im Programm.

Kaufen oder nicht kaufen, das ist oft die Frage. Und wenn ja, warum und was?
Billig oder nachhaltig. Für den alltäglichen Bedarf oder fürs Wohlbefinden?

Ich gehöre auch zu den (wahrscheinlich eher weiblichen) Bewohnern, dieses Planeten, die an besonders schlechten Tagen gerne einkaufen gehen.
Durch Läden schlendern, dieses anfassen, jenes beschnuppern und ganz wichtig Tüten mit ein paar Kleinigkeiten tragen.
Es muss nicht viel sein, es muss nicht mal was besonders sinnvolles sein, Hauptsache ich habe mich mit etwas belohnt. Shoppen gewissermaßen als Therapie für meine geschundene Seele.

Ja, ich weiß es ist total bekloppt. Der Tag wird nicht besser nur weil ich Dies oder Jedes dann mein Eigen nenne. Ganz im Gegenteil man hat irgendwann soviel von gewissen Dingen, das die Vielzahl zu einer Überforderung wird.
Also eher kontraproduktiv.

Mit Beginn von CARLOS (Ihr erinnert euch, so nenn ich das Jahr 2011) hab ich mir einen Konsumverzicht auferlegt. Zum einem, weil .. [ACHTUNG !!!] .. Geld nicht auf Bäumen wächst, und zum anderen, ich nur noch Sachen kaufe, die ich wirklich brauche.

Besonders Make-Up. Ja, das ist jetzt schwer vorstellbar, aber einer der Vorsätze an die ich mich seit Neujahr halte.
Der siebte brüllen-rosa Nagellack macht aber auch nicht wirklich Sinn, wenn er sich nur im Farbton der Glitzerpartikel von den anderen sechs unterscheidet.
Ich hoffe, ihr begreift worauf ich hinaus will.
Ich will keinem seine Freude neiden, der für sich selbst, einen Sinn im siebten Nagellack sieht.
Wenn man damit zufrieden und glücklich ist, ist wirklich alles in Butter.
Aber mich macht grade das Verzichten, zufriedener und glücklicher, auch wenn ich eine Phase des Entzugs hatte. All die vielen, schönen, bunten Dinge, die ich nicht haben wollen durfte.

Konsum verführt und lockt grade mit seiner einnehmenden Vielfalt. Er gaukelt uns, absolute Freiheit in der Wahl vor. Und will mir erzählen, dass all diese Sachen nur auf mich gewartet haben. Will, das ich mit Sternchenaugen davor stehe, und wie Gollum meinen Schatz anbete.

Ja, Tante Tinks weiß, dass Firmen ein Schweinegeld ausgeben, damit Werbeagenturen genau das, nämlich noch perfidere Strategien entwickeln, um uns, den Konsumenten, zu ködern.

Und verdammt und es klappt. *gnumpf* Selbst wenn ich Sachen kaufe, die ich brauche, lass ich mich von den Marketing Reizen und der schmeichelnden Optik beeinflussen.

Beweisstück A und B
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Okay, das Parfüm von Juicy Couture war ein Weihnachtsgeschenk, aber das Design schrie meinen Namen und ich wollte es haben, daher steht es als Beweisstück hier rum. (by the way; Parfümverpackungen sind mit die größten Mogelpackugen, die es gibt.)

Für mich ist Konsumverhalten kein Statement meiner Gutmenschigkeit. Nicht Ideologisch durchdacht, von Nachhaltigkeit geprägt oder mondphasengerecht ausfeng-shuit.
Und ich bin ziemlich gefeit davor, mich komplett einem Marken- oder Designdiktat zu unterwerfen. Mein Stil ist das gepflegte Chaos.
Ich mag Schönes (also für mich Schönes) das mich zum Schmunzeln und Strahlen bringt.
Und werde nicht darauf verzichten, mir hin und wieder eine kleine Freude einzuräumen. Aber das ist für mich keine Frage des Preises oder der Marke. Es muss zu mir passen, dabei ist es egal ob es eine gefakte Markenhandtasche, eine neongrüne Buddhastatue, ein aufblasbarer Riesengozilla oder ein Drogerie Deospray ist. Ich tu es nur bewusster, als früher und kann auch mal etwas wieder hinlegen.

In dem Sinne, habt Spaß an auch und euren Launen. Lasst es euch gut gehen und Danke für die Aufmerksamkeit bis zum Schluss.

Ach ja, vorhin hab ich die Kraniche gesehen, die zurück fliegen in ihre Sommerquartiere. Yeah, der Frühling kommt, denn die Natur weiß es immer noch besser, als jedes Kachelmännchen.

Habt ne tolle Woche
Eure Tinks

PS: Am Samstag war der Opossumtag <3 und ich hab an die gedacht meine liebe CURLS.
PPS: Wenn ihr Brownies mögt, dann gebt euch die limitierte Müllermilch „American Brownie“. Gott, ich hab gegrunzt vor Wonne. Das Zeug ist wie flüssiger Brownieteig. *mieps*
PPS: „Ganz schön hell in der Lampe“ Danke für den Lacher, liebe Kezza <3

Freitag, 25. Februar 2011

INTERMEZZO II


Grüezi mitanand meine allerliebsten Toblerone Stückchen!!!

Jaaaaaaaaaaaaaaa es ist endlich wieder Freitag und das ist wirklich gut so. Nein, wirklich. *gg*
Es ist sowas von gut, denn ich war kurz vorm Durchdrehen.
Da hat nicht mal mein mittwöchliches Entspannungsprogramm wirklich geholfen.  
(ja, ich mag das wort "wirklich" wirklich gern ^^)



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Und weil mit jetzt noch ein wenig der Antrieb fehlt meine Gedanken zu ordnen, fang ich mit dem Freitagsfüller an. Irgendwie muss man Traditionen ja anschubsen. Aber keine Bange ich gedenke das Wochenende noch einiges von mir hören zu lassen. *muhaaaa*

Hier also ist er … *trommelwirbel*


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1. Eigentlich wäre es schön, wenn ich jetzt Inspiration hätte.

2. Mittvierziger mit Irokesenhaarschnitten sind lächerlich.

3. Gestern abend war ich schon wieder so früh im Bett.

4. Hawai ist so weit weg.

5. Ich könnte niemals all mein Geld für eine Sache ausgeben.

6. Meeresfrüchte würd ich auch dann nicht essen, wenn ich einen eigenen Koch hätte.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf jede Menge Lachen, morgen habe ich einen DVD-Mädelsabend geplant und Sonntag möchte ich eine tiefenentspannte Tinks sein !

Wie gehabt, hier findet ihr das Original.

Uf widerluege
Eure Tinks

Ps: mooooooar jetzt hab ich voll Lust auf einen Riegel Toblerone bekommen, obwohl ich mit diese Spitzen immer in den Oberkiefer wummere.
*mit auf Einkaufsliste schreibt*

Sonntag, 20. Februar 2011

LIKE ICE IN THE SUNSHINE


  Langnese Eis gibt es auch hier im Kino

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Naböööönd ihr Lieben

Verbindet ihr auch diese Langnese Eismelodie untrennbar mit einem Kinobesuch?
Kurz bevor der Film losging, kam genau diese Werbung, der Vorhang ging noch mal kurz zu und der Eisverkäufer huschte schnell durch die Reihen.
* Erinnerungsseelig seufzt*
Heutzutage kommt Magnumwerbung und das Eis muss man sich schon ins Kino mitnehmen. Aber die Erinnerung kann mir keiner nehmen.

Ach, ich liebe es ins Kino zu gehen. Mir würde was fehlen, wenn ich Filme nur Zuhause schauen müsste, denn ich mag das ganze Kinofeeling Ding.
Egal ob ich unser kleines Traditionskino gehe, oder in ein Multiplex mit Riesenleinwand und einem Sound der mich aus dem Sessel pustet.

Kino ist Kult auch zu Zeiten von illegalen Raubkopien im Netz.

Ich mag das Geraschel, das Gehuste, die leisen Geräusche der Menschen, die um mich herum verteilt sind. Ich mag es wenn sie mit mir an den selben Stellen Lachen und Seufzen.
Ich mag das duftende Popcorn, das dazugehört (okay, die ekligen Nachos weniger) und die perversgroßen Getränkebottiche. Ich mag das Baucheinziehen, wenn sich jemand an einem vorbei drückt. Und ich mag das Aufstehen, wenn die Plätze fälschlicher Weise besetzt sind.
Natürlich nicht von mir!
Ich gehöre zu der Sorte Kinogänger, der sich IMMER auf den Platz setzt, der auf der Eintrittskarte steht. Das Kino könnte menschenleer sein, ich bin so deutsch, dass sich mein Hintern nur auf der mir zugewiesenen Fläche wohl fühlt.

Meine Mutter zieht mich regelmäßig damit auf, dass ich das nicht von ihr haben kann. Okay, sie sieht rote Fußgängerampeln auch eher als einen freundlichen Hinweis an, denn als ein bindendes Verkehrssignal. In dem Punkt schlag ich auch nicht nach ihr.
Oh, ich kann sie protestieren hören. Aber, das musste jetzt sein.

“Find dich damit ab, dass du in diesem Punkt ein gaaaaaaanz schlechtes Vorbild warst, meine Gute.“

Zurück zu meinem Kinobesuch.
Ich war schon voll in der Handlung aufgegangen, da labert mich jemand an, in welcher Reihe ich sitzen würde und quetscht sich dann an mir vorbei. Und bei dem einen Pärchen Verspäteter blieb es nicht. Was mich heute echt rasend gemacht hat, waren die unzähligen Typen, die zwanzig und mehr Minuten, nach Beginn des Films noch dazukamen. Dann wird getuschelt, wo die Plätze sind und bis die Herrschaften dann endlich sitzen, hab ich die Stimmung verloren.

Halloooo?! Filme haben Anfangszeiten, weil sie da anfangen und nicht möglicherweise beginnnen. Wir sind nicht in Italien oder Afrika wo Zeitangaben nur einen groben Rahmen vorgeben.
Ja, auch in diesem Punkt bin ich wohl sehr deutsch.

Falls ich es vergessen sollte, später noch mal zu erwähnen. Ich hab mir heute KINGS SPEECH angeschaut, die wahre Geschichte vom stotternden König George VI. Dem Vater der derzeitigen Queen.

Kein actionlastiger Blockbuster a lá Jerry Bruckheimer, sondern ein leiser Film, der anrührend und tiefsinnig zugleich ist und auch gut pointierte Komik mitbringt.

Ein von Kritikern hoch gelobter Film, der noch dazu für jede Menge Oscars nominiert ist.
Was wahrscheinlich auch die hohe Anzahl richtig alter Menschen im Kino heute erklärt.

Wenn ich mich mal wirklich alt fühle, dann geh ich in eine Matineevorstellung. Da bin ich dann meistens der jüngste Mensch im Raum und alles ist wieder in bester Ordnung.
Okay, das war böse. Aber trotzdem wahr. XD

Ich hab im Vorfeld gelesen, dass Queen Mum darum bat, den Film erst nach ihrem Tod zu realisieren und ich kann verstehen warum. Collin Firth hat die Mühen der royalen Wortfindung sehr glaubhaft dargestellt. Wie viel Anstrengung und Kraft es ihn teilweise gekostet hat, die Buchstaben hervorzuwürgen.
Ich hab mich auch dabei ertappt, wie ich die Worte murmelte, die dem König nicht über die Lippen kommen wollten. Und dem Gemurmel um mich herum, war ich nicht allein damit.

Und Helena Bonham-Carter als junge Queen Mum .. Oh gott, die Frau hat den Oscar so was von verdient. *ICH BIN DAFÜR - Schild hochhält*
Wenn man bedenkt, dass sie in den Harry Potter Filmen eine böse, durch geknallte Fundamentalistin sehr glaubhaft verkörpert, dann ist die Rolle der liebenden Ehefrau das totale Kontrastprogramm davon. Aber ich hab es ihr abgekauft.

Also ich kann den Film wirklich empfehlen, wer die Sprache mag und ein Faible für Anglophiles hat, der darf gerne auch in die Originalversion gehen. Ich glaube, dass gönn ich mir auch noch mal. Überbrückt die Wartezeit bis zum nächsten Londonbesuch allemal

So damit hab ich alles geschrieben was mir unter den Nägeln brannte.
Und ich kann entspannt meinen Sonntagabend einläuten.

Ach jaaaaa .. ich hab am Freitag das passende Rezept für die Popcornreste gefunden, die man eventuell mit nach Hause nimmt nach so einem Kinobesuch.

Popcornsuppe … ich werde sie auf jeden Fall mal ausprobieren.

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So und damit wünsch ich euch eine kreative, produktive, erfreuliche und amüsante Woche. LG Tinks

Ne halt .. da ist ja noch was.

PS: Curls ich hab für dich an der Schottenrock Stelle stellvertretend gefiept, auch wenn ich doof angeschaut wurde. <3 Nur für dich, Babe ^^ PPS: Yeaah, ich hab nen 5. regelmäßigen Leser. Dankedankedanke schön, dass es Leute gibt die wirklich lesen, was ich hier zusammenschwafel. *maggy stellvertretend für alle noch mal knuffelt* PPPS: Uuuuuh Charly BURLESQUE steht auch schon auf meiner DVD Wunschliste. Wobei der im Kino großartig war. Und nicht nur weil Eric Dane ne heiße Schnitte ist. *gg* PPPPS: Kezza .. zeig deiner Hausarbeit wer der Boss ist. Tschakka Mädchen. So DAS wars. Danke für die Aufmerksamkeit



Nachtrag vom 07.02.2014 ...  
Probiert bitte NIEMALS die Popcornsuppe aus. Glaubt mir, euer Leben ist euch lieber !!!

Freitag, 18. Februar 2011

INTERMEZZO



Hallo meine Lieben,

Ich wünsche euch einen schönen Freitagnachmittag. Keine Bange, das ist nur ein kleines Intermezzo, bevor ich die Dynamik verliere und vergesse, was ich vorhatte.

Ich hab in dieser Woche ein bisschen in den der weiten Bloggerwelt gestöbert und einige Blogs gefunden, die mich zum Schmunzeln und zum Staunen brachten und nicht zuletzt zum Abonieren einluden.

Ich frag mich immer was Menschen auf einem Blog alles mitteilen wollen, okay, die Frage stell ich auch jedesmal an mich ... und die Antworten sind so vielfälltig, wie die Menschen, die hintern ihren virtuellen Plattformen stehen.

Von megarelligiösen Gutmenschen in allen Sprachen der Welt, bis zun zu Koch- und Basteltipps ist alles vertreten. Und ich finde immer mehr Gefallen daran.

Auf einer deutschen Seite hab ich einen Freitagsfüller gefunden. Und mach natürlich sofort mit.


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1. Es kommt mir vor wie gestern das das Wochenende noch so weit weg schien.

2. Wenn jetzt eine gute Fee mit drei Wünschen vorbei käme, ich hätte nichts dagegen.

3. Wann hat eigentlich mein Sofa Geburtstag?

4. Da ist eine Welt vor meinem Fenster.

5. Mein Bauch ist total zufrieden.

6. Oh mein Gott, es gibt so kranke Menschen.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf ein Gespräch mit einem sehr lieben Menschen, morgen habe ich einen Familientag geplant und Sonntag möchte ich ins Kino gehen !

Hier findet ihr das Original. Ich will mich ja nicht mit fremden Federn schmücken. Ne ne.

So dann husch ich mal wieder zu meinem Staubsauger und lass bestimmt in Kürze wieder von mir hören.

Habt einen tollen Nachmittag
LG Tinks

Ps. Ich grüß mal die liebe Maggy, die ich in den letzten Wochen ein bisschen kennenlerenen durfte. Du bist echt ne Marke *knuff*
Ja, ja man muss seine Leserchen ja mit irgendwas bei Laune halten und wenn es nur Geschleime ist.

Montag, 14. Februar 2011

BOOM BOOM POW- zugegeben eine blödere Überschrift ist mir nicht eingefallen

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Hallöchen meine Waffelhörnchen...

Ja, ja heut ist Valentinstag. *gäähn* Laaaaaaaaaangweilig.

Viel spannender war für mich heute, dass ich mal wieder scheinbar die Einzige war, die das Erdbeben, welches durch Hessen lief wirklich gespürt habe. Drei Wellenbewegungen, die wie kleine Luftlöcher durch den Raum schaukelten und die Dinge in den Schränken zum Klirren brachten.

„Heeeey, ich glaub das war ein Erdbeben.“
„Also, ich hab nix gespürt.“


Doch die Nachrichten im Radio gaben mir recht.
Ha! Mein Hintern ist ein Seismograph.
Ein Beben der Stärke 4,4 das sein Epizentrum in der Nähe von Nassau hatte.

(Okay, Lorchen hats auch bemerkt, wie sie mit grade per msn messenger erzählt. Und ihr Hintern ist viel viel kleiner als meiner.)

Wahrscheinlich war das gar kein Erdbeben, sondern das saueres Aufstoßen der Erde, von zuviel geheuchelter Liebe auf ihr. Dazu fällt mir immer mein Lieblingswitz ein, den schon fast jeder kennt.

Treffen sich zwei Planeten.
„Uuuh du siehst schlecht aus. Bist du krank?“, fragt der eine Planet den anderen.
„Ja, ich hab die Menschen.“, antwortet darauf hin der Gefragte.
Mitfühlend tätschelt der erste Planet den zweiten. „Keine Sorge, das geht vorbei.“


*kicher* Ich mag ihn ...
aber... ach menno, ... darauf wollt ich doch gar nicht hinaus!
Zum Donnerdrummel, ich komm mir schon vor wie jemand mit ADS, der sich von einem winzigen Vögelchen ablenken lässt.

"uuuh ein Vögelchen"

Ich wollt heute doch eine Lanze für all die tausendundeins kleinen Dinge brechen, die mich nerven und mich an den Rand der Weißglut bringen. Jene Vorfälle, Tatsachen, Begebenheiten und … Dinge halt, die mein Toleranzzentrum ohne Umschweife umgehen und mir gleich auf die Nüsse gehen. Und zwar so richtig.
So richtig, richtig, richtig.
Arrrrrrrrrrrrrrrrrrgh
Wenn ich nur ein bisschen mehr Mut hätte, oder nicht so nachsichtig erzogen worden wäre, würde ich gern meinen Unmut kundtun. Die Leute anschnauzen oder sie hinterrücks vor Busse schubsen, weil sie mit auf die gerösteten Byzantinerkönigsnüsse gehen.
Aber nein, ich halt meinen Mund und ärger mich nur schwarz.

Darum wird das also heute hier der Ort meiner Selbsttherapie.
Ihr dürft übrigens gerne mitmachen, wenn ihr hier eure persönlichen Hassfaktoren verewigen wollt. Gemeinsames Leid bringt ja bekanntlich doppelte Freude, oder so. *gg*

ready, steady .. go

#1001 Großstadttauben. Dazu muss ich nicht weiter ins Detail gehen.
#1000 Frischverliebte, glückliche Pärchen, die sich in aller Öffentlichkeit die Mandeln untersuchen. Ich hab nichts dagegen, wenn sie wild herumknutschen, aber ich will nicht dabei zuschauen müssen
#999 Leute, die über Lautsprecher telefonieren. Es ist schon nervig genug, wenn man ungefragt Ohrenzeuge von einem Teil des Gespräches wird.
#998 Zeitgenossen, die einen ungefragt anlabern um ihre Meinung zu verbreiten.
#997 Douglasmitarbeiterinnen, die mir gleich zwei Gratis Produkte gegen Falten in meine Tüte tun. Wtf?
#996 All die Senioren, die Montagmorgens beim Arzt hocken und die neusten Krankheiten aus der Apothekenumschau ausprobieren.
#995 Spießer, die sich über in der Öffentlichkeit stillende Mütter aufregen. Nur weil sie beim Gaffen keine nackte Brust gesehen haben.
#994 Mütter, die ihren Kindern im Bus die Windeln wechseln. Gott, Kinderkacke ist nichts für schwache Nasen.
#993 Intolerante Nachbarn, die sich selbst alle Rechte heraus nehmen und pingelig reagieren, wenn man für wenige Minuten samstags bohrt.
#992 Hohlbirnen jedweden Alters und Geschlechtes, die es einfach nicht begreifen, dass nicht alles was ich sage immer total ernst gemeint ist.
#991 Teppichräumungsverkauf Prospekte, die meinen Papiermüll zumüllen.
#990 Honks, die nicht begreifen, dass ich sie NICHT als Freund in meinen messegern adden werde. Nicht ohne Grund, hatten wir in den letzten Jahren keinen Kontackt.
#989 Zickige Zahnarzthelferinnen, die mir erklären, dass ich mich nicht wundern sollte, JETZT keinen Termin zu bekomme. Hallo, man nennt es Zahnarztphobie, weil man Angst davor hat.

… To be continuned

So *durchschnauf* .. es geht mir besser.

Ich hoffe ich habe keinem seine Valentinstagsstimmung verdorben, denn das war nicht meine Absicht. Wem der Tag wichtig ist, der kann und sollte sich freuen.
Morgen ist wieder ein ganz normaler Tag und ich komm wohl nicht mehr drum herum meine Fenster putzen zu müssen. Nachher ist der Frühling da und ich seh ihn nicht vor lauter Fensterdreck.

Wobei, ich hab haute zwei neue DVD´s bekommen. Wenn ich heute abend, Gerry Bulter -seelig von dannen dahin scheide, hat sich das auch erledigt.

Eure Tinks
Carpe Diem ich hab euch lieb. Allemiteinander <3

Sonntag, 13. Februar 2011

JUST HUG ME- Schmeicheleinheiten für die Seele
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Ihr Liebe,
ich wünsche euch einen wunderschöne Nachmittag,
oder hoffe zumindest, dass ihr einen solchen bisher gehabt habt. Ach ihr wisst, was ich sagen will.

Wo fang ich denn heute an?
Außer, mich mal wieder dafür zu schämen, dass ich nicht halb sooft hier poste, wie ich es mir vorgenommen hatte. Aber vielleicht sollte ich mich einfach damit abfinden, dass es so ist. Dass ich kein Mensch bin, der Dinge regelmäßig tut. Vielleicht muss ich mich so langsam mit einigen Tatsachen abfinden.
Zum Beispiel, das ich keine Primaballerina mehr werde, oder zum Mond komme.
*rumseufzt*

Keine Panik, mir geht’s gut, das sind nur die Nachwehen einer hinterhältigen Januar Melancholie, die mich befallen hat. Gut, so was kann mich zu jeder Jahreszeit erwischen, aber im Frühjahr empfinde ich sie immer besonders lähmend. Mein Hirn und Biorhythmus ist auf Sonne und frisches Grün programmiert und nicht auf Nebel und Autofensterkratzen. Und ich hab mich so ausgelaugt gefühlt, so überfordert von allem, und genervt von den Menschen, die etwas von mir wollten.

In solchen Momenten werde ich zum Kleinkind, das einfach nur geknuddelt werden will. Egal von wem. Dann steh ich sogar bei meiner Mutter auf der Matte und verlange genau das von ihr.
„Loooos, drück mich mal, bevor ich Amok laufe!“

Und ich bin scheinbar nicht die einzige, die das so sieht. Nicht ohne Grund stehen in Großstädten (ja, auch in Frankfurt hab ich sie schon gesehen) die Leute mit ihren Schildern rum und bieten, jedem der mag unaufdringlich eine Umarmungen an. Man kann einfach hingehen und sich umarmen lassen, es kostet nichts. Eine Bewegung aus den USA, die ich mal großartig finde.

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Genau so wie den Welt Knuddeltag, der genau zwischen Weihnachten und dem Valentinstag liegt.

Umarmungen sind wirklich was Tolles. Ja und ich bin bekennder Knuddelfan. Ein anderer Mensch erweist einem damit tiefes Vertrauen, denn er öffnet seinen individuellen Sozialabstand und macht sich unmittelbar angreifbar. Nicht das ich vorhätte jemandem in den Bauch zu boxen, während er die Arme für mich ausbreitet, aber möglich ist es. Die Literatur ist voller hinterhältiger Morde, die Vertrauen ausgenutzt haben.

Körpernähe ist essentiell für ein ausgeglichenes Leben, werfe ich jetzt mal in den Raum.

Babys verkümmern ohne Berührungen, denn sie stimulieren die Wahrnehmungen. Alte Menschen, die Alzheimer haben oder dement sind, werden nachweislich gelassener und weniger aggressiv, wenn man sie viel streichelt. Oder ihnen ein Tier zum Streicheln in die Hand drückt.

Ich lass mir auch deswegen gern die Haare machen, weil es so unglaublich angenehm ist, das nicht mehr vorhandene Fell gelaust zu bekommen.

Nein, ich verknüpf meine Ausführungen jetzt nicht mit dem morgigen Valentinstag, auch wenn ihr darauf spekulieren solltet. Der ist genau so lächerlich wie der Muttertag. Man sollte Menschen, die man mag und schätzt auch jenseits solcher Tage auf dem Schirm haben.

Nichtsdestotrotz werde ich morgen auf jeden Fall ein paar Knuddler verteilen und einigen Menschen sagen, dass ich sie mag. *gg*

So und wenn ihr einer lieben Person noch eine Freude machen wollt, dann backt ihr doch einen 3 ½ Minuten Muffin in der Microwelle. *lach*
Ich hab das letzten auf Pro 7 bei Gallileo gesehen und musste es ausprobiern. Was soll ich sagen, es ist funktioniert.

Schneller Tassenbrownie

4EL Mehl,
4EL Zucker, 
4EL Fertig Kakaopulver (Erdbeer- oder Vanillegeschmack geht auch) 
Mit einem Ei, 
2EL Milch, 
und 2EL Öl (möglichst geschmacksneutral) in einer Tasse guuuuut verrühren. 
Die Masse ist nicht wirklich lecker anzuschauen, aber nach der Microwelle gewinnt es optisch. 
Diesen Brei in der Tasse für 3 ½ Minuten bei voller Leistung in die Mikrowelle stellen und für eine Minute abkühlen lassen. Sahne, Vanillesoße oder Eis dazu und ein Küchen für zwei ist fertig.

Lasst es euch gut gehen
Eure Tinks.