Samstag, 26. Februar 2011

TO SHOP OR NOT TO SHOP - that is the question




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Wunderschönen Sonntag ihr Lieben.

Shakespeare möge mir verzeihen, dass ich mich an seinem Zitat vergangen habe. Aber es passt grad so schön als Überschrift für meinen Gedankenspaziergang.

Keine Bange das wird kein SCHAU MAL WAS ICH HABE UND WIE TOLL ICH DESHALB BIN Beitrag. So was find ich großkotzig und langweilig.
Und wer das erwartet, wird bestimmt hier nicht reinschauen.
Also weiter im Programm.

Kaufen oder nicht kaufen, das ist oft die Frage. Und wenn ja, warum und was?
Billig oder nachhaltig. Für den alltäglichen Bedarf oder fürs Wohlbefinden?

Ich gehöre auch zu den (wahrscheinlich eher weiblichen) Bewohnern, dieses Planeten, die an besonders schlechten Tagen gerne einkaufen gehen.
Durch Läden schlendern, dieses anfassen, jenes beschnuppern und ganz wichtig Tüten mit ein paar Kleinigkeiten tragen.
Es muss nicht viel sein, es muss nicht mal was besonders sinnvolles sein, Hauptsache ich habe mich mit etwas belohnt. Shoppen gewissermaßen als Therapie für meine geschundene Seele.

Ja, ich weiß es ist total bekloppt. Der Tag wird nicht besser nur weil ich Dies oder Jedes dann mein Eigen nenne. Ganz im Gegenteil man hat irgendwann soviel von gewissen Dingen, das die Vielzahl zu einer Überforderung wird.
Also eher kontraproduktiv.

Mit Beginn von CARLOS (Ihr erinnert euch, so nenn ich das Jahr 2011) hab ich mir einen Konsumverzicht auferlegt. Zum einem, weil .. [ACHTUNG !!!] .. Geld nicht auf Bäumen wächst, und zum anderen, ich nur noch Sachen kaufe, die ich wirklich brauche.

Besonders Make-Up. Ja, das ist jetzt schwer vorstellbar, aber einer der Vorsätze an die ich mich seit Neujahr halte.
Der siebte brüllen-rosa Nagellack macht aber auch nicht wirklich Sinn, wenn er sich nur im Farbton der Glitzerpartikel von den anderen sechs unterscheidet.
Ich hoffe, ihr begreift worauf ich hinaus will.
Ich will keinem seine Freude neiden, der für sich selbst, einen Sinn im siebten Nagellack sieht.
Wenn man damit zufrieden und glücklich ist, ist wirklich alles in Butter.
Aber mich macht grade das Verzichten, zufriedener und glücklicher, auch wenn ich eine Phase des Entzugs hatte. All die vielen, schönen, bunten Dinge, die ich nicht haben wollen durfte.

Konsum verführt und lockt grade mit seiner einnehmenden Vielfalt. Er gaukelt uns, absolute Freiheit in der Wahl vor. Und will mir erzählen, dass all diese Sachen nur auf mich gewartet haben. Will, das ich mit Sternchenaugen davor stehe, und wie Gollum meinen Schatz anbete.

Ja, Tante Tinks weiß, dass Firmen ein Schweinegeld ausgeben, damit Werbeagenturen genau das, nämlich noch perfidere Strategien entwickeln, um uns, den Konsumenten, zu ködern.

Und verdammt und es klappt. *gnumpf* Selbst wenn ich Sachen kaufe, die ich brauche, lass ich mich von den Marketing Reizen und der schmeichelnden Optik beeinflussen.

Beweisstück A und B
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Okay, das Parfüm von Juicy Couture war ein Weihnachtsgeschenk, aber das Design schrie meinen Namen und ich wollte es haben, daher steht es als Beweisstück hier rum. (by the way; Parfümverpackungen sind mit die größten Mogelpackugen, die es gibt.)

Für mich ist Konsumverhalten kein Statement meiner Gutmenschigkeit. Nicht Ideologisch durchdacht, von Nachhaltigkeit geprägt oder mondphasengerecht ausfeng-shuit.
Und ich bin ziemlich gefeit davor, mich komplett einem Marken- oder Designdiktat zu unterwerfen. Mein Stil ist das gepflegte Chaos.
Ich mag Schönes (also für mich Schönes) das mich zum Schmunzeln und Strahlen bringt.
Und werde nicht darauf verzichten, mir hin und wieder eine kleine Freude einzuräumen. Aber das ist für mich keine Frage des Preises oder der Marke. Es muss zu mir passen, dabei ist es egal ob es eine gefakte Markenhandtasche, eine neongrüne Buddhastatue, ein aufblasbarer Riesengozilla oder ein Drogerie Deospray ist. Ich tu es nur bewusster, als früher und kann auch mal etwas wieder hinlegen.

In dem Sinne, habt Spaß an auch und euren Launen. Lasst es euch gut gehen und Danke für die Aufmerksamkeit bis zum Schluss.

Ach ja, vorhin hab ich die Kraniche gesehen, die zurück fliegen in ihre Sommerquartiere. Yeah, der Frühling kommt, denn die Natur weiß es immer noch besser, als jedes Kachelmännchen.

Habt ne tolle Woche
Eure Tinks

PS: Am Samstag war der Opossumtag <3 und ich hab an die gedacht meine liebe CURLS.
PPS: Wenn ihr Brownies mögt, dann gebt euch die limitierte Müllermilch „American Brownie“. Gott, ich hab gegrunzt vor Wonne. Das Zeug ist wie flüssiger Brownieteig. *mieps*
PPS: „Ganz schön hell in der Lampe“ Danke für den Lacher, liebe Kezza <3

Kommentare:

  1. Huhu Liebes!

    Wie recht du mal wieder hast: "... und ganz wichtig Tüten mit ein paar Kleinigkeiten tragen."
    Jaaaa... und wenn es dann noch hübsche Papptütchen mit klanghaft aufgedruckten Namen sind, käme ich doch nie und nimmer auf die Idee, das noch so kleine Tütchen in die große Kaufhaustüte, die ich auch schon dabei habe, reinzustecken. Neeeiiinnn, ich renne doch lieber mit zehn schicken 1/3 gefüllten Kartönchen rum, als mit 3 gefüllten No-Name-Tüten. Kennst du das auch??? Es ist verdammt schön, wenn man sich was gönnen/leisten kann, aber durch eine selbst auferlegte "Kasteiung" kann es noch mal wertvoller sein. Ich drücke dir jedenfalls die Daumen, dass Carlos dir viele Momente beschert, die du konsumlos stolz und glücklich bist, aber auch mit und wegen dem Konsum deinen Spaß hast :):) :)
    Liebste Grüße von Maggy

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  2. ich wurde zitiert *_*
    daaaaanke <3
    jahhh aber du hats recht :) in allen Punkten <3

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  3. @kezza .. ja sicher zitier ich dich <3

    @maggy .. ja, ist die nobeltüte noch so klein, sie kommt nicht in eine andere tüte rein. Verdammt, die tüte hat man ja mitbezahlt. ^^

    Es tut so gut verstanden zu werden *tränchen aus dem Augen wischt*

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  4. Hilfe Geld wächste nicht auf den Bäumen wirklich nicht ahhhhhh meine Ilusionen Schuckie das kannste doch nicht machen

    aber was die kleinigkeiten angehet ja wohl wahr ich belone mich auch so ^^

    hdl *knuddel*

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