Freitag, 24. Juni 2011

INTERMEZZO XII


Hallöchen meine liebe, geneigt Leserschaft

es ist wieder Freitag *wohoooo* oder whooot whoot, wie Curls sich gerne ausdrückt, und mir ist aufgefallen, dass ich schon ewig nicht mehr am Freitagfüller teilgenommen habe.
Da ich heute nur so voller Energie sprühe, was bestimmt an den drei Muffins liegt, die ich gefuttert habe, werde ich mich mal wieder austoben.

Übrigens nähere ich mich meinem PERFEKTEN MUFFIN/CUPCAKE Rezept für genau 12 Muffinförmchen.
Sobald ich es habe, werde ich es mit euch teilen. Versprochen.

Aber zurück zum Freitagsfüller.


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1. Mir schmeckt mein selbstgemachter Salsadip, so sehr, dass ich ihn bestimmt noch mal machen werde.

2.In Zukunft werde ich öfters "Klar, ich kann das" sagen ohne groß zu überlegen.

3. Regenwetter hat auch schöne Seiten. Man kann singend spazierengehen und die Blumen müssen nicht gegossen werden.

4. Mit einem Lächeln auf den Lippen ist die beste Art den Tag zu beginnen

5. Fast hätte ich vergessen, wie schön das Leben sein kann .

6. In einer besseren Welt leben nur Phantasten. Auf diese Welt kommt es an.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf wenigstens ein paar neue Sofakissen , morgen habe ich die Fertigstellung des Restes der neuen Sofakissengeplant und Sonntag möchte ich chillig bei Birgitt Frühstücken!

>Hier gehts zum Original

Habt ein wundervolles Wochenende, ihr Lieben

Ps: Gute Besserung für Charlys Hand <3
Grüße an Curls, die die City rockt ^^
und an alle die ich noch nie gegrüßt habe.

Eure Tinks

Donnerstag, 23. Juni 2011

DAS GEHEIMNIS - des Glücks

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"Eines Tages schickte ein Geschäftsmann seinen Sohn zu dem größten Weisen weit und breit, um ihm das Geheimnis des Glücks beizubringen. Der Jüngling wanderte vierzig Tage durch die Wüste, bis er schließlich an ein prachtvolles Schloß kam, das oben auf einem Berg lag. Dort wohnte der Weise, den er aufsuchen sollte.

Anstatt nun einen Heiligen vorzufinden, kam der Jüngling in einen Raum, in welchem große Betriebsamkeit herrschte; Händler kamen und gingen, Leute standen in den Ecken und unterhielten sich, eine kleine Musikkapelle spielte leichte Melodien, und es gab eine festliche Tafel mit allen Köstlichkeiten dieser Gegend. Der Weise unterhielt sich mit jedem einzelnen, und der Jüngling mußte zwei volle Stunden warten, bis er an der Reihe war.
Der Weise hörte sich aufmerksam seine Geschichte an, sagte jedoch, er habe im Moment keine Zeit, ihm das Geheimnis des Glücks zu erklären. Er empfahl ihm, sich im Palast umzusehen und in zwei Stunden wiederzukommen.
›Aber ich möchte dich um einen Gefallen bitten, fügte der Weise hinzu und überreichte dem Jüngling einen Teelöffel, auf den er zwei Öltropfen träufelte.›Während du dich hier umsiehst, halte den Löffel, ohne dabei das Öl auszuschütten.‹

Der Jüngling stieg treppauf und treppab, ohne den Blick von dem Löffel zu lösen. Nach zwei Stunden erschien er wieder vor dem Weisen.
›Na‹, fragte dieser,›hast du die kostbaren Perserteppiche in meinem Eßzimmer gesehen? Und den prachtvollen Park, den der Gärtnermeister innerhalb von zehn Jahren anlegte? Und die schönen Pergamentrollen in meiner Bibliothek?‹
Beschämt mußte der junge Mann zugeben, daß er nichts von alledem gesehen hatte, weil seine ganze Aufmerksamkeit dem Teelöffel mit dem Öl gegolten hatte, das ihm anvertraut worden war.
›Also, dann zieh noch einmal los und schau dir all die Herrlichkeiten meiner Welt genau an‹, sagte der Weise.›Man kann einem Menschen nicht trauen, bevor man sein Haus nicht kennt.‹
Nun schon etwas ruhiger, nahm er wieder den Löffel und machte sich erneut auf den Weg, doch diesmal achtete er auf all die Prachtgegenstände, die an den Wänden und an der Decke hingen. Er sah den Park, die Berge ringsherum, die Vielfalt der Blumen, die Vollendung, mit der jeder Kunstgegenstand am richtigen Ort eingefügt war. Zurück beim Weisen schilderte er ausführlich, was er alles gesehen hatte.

›Aber wo sind die beiden Öltropfen, die ich dir anvertraute?‹bemerkte der Weise. Als er auf den Löffel blickte, mußte der Jüngling entsetzt feststellen, daß er sie verschüttet hatte.
›Also, dies ist der einzige Rat, den ich dir geben kann‹, sagte der weiseste der Weisen.
›Das Geheimnis des Glücks besteht darin, alle Herrlichkeiten dieser Welt zu schauen, ohne darüber die beiden Öltropfen auf dem Löffel zu vergessen.<"

Eine Geschichte aus "Der Alchemist von Paulo Coelho"

Montag, 13. Juni 2011

HEUTE MORGEN - im Garten


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DURCH FREMDE AUGEN Photobucket


Habt ihr euch …

auch schon mal gewünscht, einen Tag, eine Stunde oder nur wenige Sekunden durch die Augen eines anderen zu sehen? Nicht seinen Standpunkt einzunehmen, sondern einfach nur mit seinen Sinnen zu empfinden.

Die Wahrnehmung der Welt hängt maßgeblich davon ab, welche Eindrücke man von ihr bekommt und wie man gelernt hat sie zu verarbeiten.
Ich sehe meine Umwelt aus einem bestimmten Blickwinkel. In meinem Fall aus etwas mehr als 170 cm Distanz zum Boden und laut Augenarzt ohne nennenswerte Beeinträchtigungen. Ich fühle Kälte und Wärme auf eine bestimmte Art und Weise, nehme Nervenimpulse spezifisch wahr und verdränge so und soviel Raum. All das prägt meine Eindrücke und in dieser Form, bin ich die einzige, die die Welt so empfindet!

Aber wie wäre all das, wenn ich die Möglichkeit hätte meine Sicht zu hinterfragen, indem ich, wie ein kurzer Besucher, in den Körper eines anderen schlüpfen könnte?

Vielleicht nicht grade durch ihre Augen ^^ aber so generell



Was würde sich dadurch ändern. Würde sich überhaupt etwas ändern?
Wäre mein Gehirn in der Lage diese völlig neuen Impulse zu verarbeiten?
Oder bliebe die Welt dunkel durch die Augen eines anderen?

Es gibt ja Fälle in denen von Geburt an Blinde nach Operationen wieder sehen konnten, doch ihr Gehirn, das nie sehen gelernt hat, weigert sich die neuen Impulse zu verarbeiten. Sie blieben blind.

All meine Fragen bleiben unbeantwortet, ohne Hirntausch. Schon klar! Vielleicht fragt ihr euch grade jetzt, warum ich überhaupt Zeit auf solche schwachsinnigen Hypothesen verschwende.

Ja, die Fragen mögen kindisch sein, aber ich finde den Gedanken dennoch faszinierend!
Zumal es schon genug Momente gibt in denen ich diesem ungewohnten, fremden Blickwinkel ziemlich nahe komme.
Manchmal, beim Betrachten von Fotos, wo ich mich so gar nicht getroffen fühle, oder wenn ich zähneputzend vor dem Spiegel stehe, gibt es Augenblicke, in welchen ich mich frage, wer die Person mir gegenüber ist. Sie kommt mir vage bekannt vor, wie eine Figur aus einem Lieblingsbuch, einem Song oder Film, aber eben mit einer klaren Distanz zu mir.
Ich schau sie an und versuche zu erkennen ob sie glücklich ist, ob sie in sich ruht. Ich betrachte mich mit den Augen eines unbeteiligten Beobachters voller Neugier. Und dann fällt der Schleier wieder, es ist vorbei und ich sehe wieder mich beim Zähneputzen, weil mein Hirn weiß, dass ein Spiegelbilde nur mich zeigen kann.

Das ist ähnlich, wie bei dem Kinderspiel, wo man ein Wort solange wiederholt, bis sich die Bedeutung vom Wortlaut löst. Versucht es mal.

„Tischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtischtisch“

Und habt ihr es gemerkt. Es gibt da diesen einen Punkt, wo es bricht. Dafür gibt es auch in der psychologischen Linguistik ein Fachwort, mir fällt es grade nur nicht ein.

Nein, polymorphe Schwachsinnigkeit ist es nicht. *g*

Anyway …
bevor ich jetzt noch vollkommen in den Tiefen meiner pseudo-philosophischen Phase abtauche, wünsch ich euch einen wundervollen Rest Pfingstmontag.
Lasst es euch gut gehen

Eure Tinks

Sonntag, 5. Juni 2011

VORFREUDE - egal was andere sagen




Wunderschönen Sonntagabend ihr Lieben …

Eigentlich wollt ich einen total tiefsinnigen Beitrag tippen, der mich schon lange anschreit, dass ich ihn schreiben soll. Ja, hin und wieder machen das Gedanken mit mir, aber mir will heut nichts Tiefgründiges aus den Fingern fließen.

Also widme ich mich meiner anderen Leidenschaft. Kinofilmen .. und noch besser wird es, wenn ich mich auf Filme freue.

Dieses Jahr kann ich mich auf eine Menge Filme freuen:
Der letzte Potter Film, Vorfreude und Wehmut deluxe.
Die neue X-Men Verfilmung
Transformers 3

Uuuuuh … aber vor allem CORIOLANUS


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>>Bildquelle

14. Februar 2011 | CORIOLANUS • Kritik • Der Spiegel

„Hannah Pilarczyk sah die erste richtige Stinkbombe des Wettbewerbs. "Die Geschichte eines blutrünstigen römischen Feldherren, der sein Volk zutiefst verachtet und ihm nicht nach dem Maul reden will, läuft als politische Analogie komplett ins Leere. Die testosteronspritzende Rivalität von Ralph Fiennes in der Titelrolle und Gerard Butler als sein Widersacher Aufidius macht die Sache noch schlimmer: Ralph Fiennes übertreibt maßlos mit seinem Kampfesgeist, selbst als Lord Voldemort mit Schlangengesicht war er überzeugender. Gerard Butler liefert mit irritiertem Blick und schottischem Akzent dagegen einige unfreiwillig komische Momente. Vereint in der Überforderung mit dem Stoff gehen sie gemeinsam unter."


>Quelle



Okay, es gibt bessere Kritiken für einen Film, aber hey ich geh nicht wegen der Handlung in einen Film, in dem Gerry Butler mitspielt. Tzzz, echt mal.
Da geht’s es darum meine Sitznachbarn mit meinem Gefiepse zu nerven, ihre Händchen plattzudrücken und Tränen der Wuschigkeit wegzublinzeln.

Kurzum einfach SPASS HABEN.

Hat euch schon mal eine Kritik von einem Film ferngehalten oder seit ihr dennoch in den Film? Nehmt ihr Filmkritiken überhaupt vorher wahr, oder macht ihr euch euer eigenes Bild?

Dann wünsch ich euch einen guten Start in die neue Woche, nach soviel Freizeit am Stück eine harte, ganze Woche. ^^ Aber hey, wir schaffen das

Eure Tinks

Mittwoch, 1. Juni 2011

SEND ME POSTCARDS - from the past?



Ihr Lieben …

ich bin schon längst wieder im Land, aber im Moment glaub ich auf dem Weg zurück in alte, faule Gewohnheiten.
Ich hab das Gefühl keine Geschichten mehr erzählen zu können, ausser banalem Altagsblablabla.

Interessant? Nicht wirklich!
Ich versuchs trotzdem *g*

Alsooooo ...
Brüssel war aufjedenfall eine Erfahrung wert. Zumal ich die Möglichkeit hatte in das Europaparlament zu kommen. Sehr sehr imposant und das Gewimmel von Menschen aus aller Herren Länder hat einen ganz eigenen Flair.
Ob ich die Stadt selbst mag oder nicht, kann ich immer noch nicht sagen. Dafür war die Zeit einfach zu kurz.

Ein Europa-Abgeordneter sagte, dass man das erste Jahr überleben muss um dem Zauber von Brüssel zu erliegen. So lange wollt ich dann doch nicht bleiben. ^^
Es war halt der typische Touristenausflug mit den Postkartensehenswürdigkeiten und den üblichen Mitbringseln.
Schokolade und Pralinen.
Vielleicht geb ich Brüssel in ferner Zukunft noch mal eine Chance mich zu bezaubern. Im Moment hab ich immer noch den Geruch von Fisch und Abgasen in der Nase.

Ich habs aber zum ersten Mal geschafft eine Postkarte an mich selber zu schicken und das Gefühl ist ein merkwürdiges. WIe eine kleine Zeitkapsel, die man danach bekommt.
Schlagartig ist die Erinnernug da, wo ich in dem Moment des Schreibens war und wie es sich angefühlt hat.
Ich bin ohnehin ein Fan von Zeitkapseln, die man unvermittelt findet. Seien es alte Schuhkartons in denen mann Briefe verwaht, die man vergessen hat, Kartons mit alten Kuscheltieren vom Dachboden oder Sammelmappen in denen all der Kram verschwunden ist, für den man in dem Moment keinen besseren Ort fand.

Ich weiss noch, dass meine Deutschlehrerin uns gegen Ende der Abizeit einen Brief schreiben ließ, den sie uns nach 20 jahren schicken wollte.
Oh mein Gott, das ist ja nur noch 4 Jahre hin, wenn ich 39 bin.

Wir sollten uns mit unseren Augen beschreiben, unsere Wünsche, Träume und Hoffnungen in Worte fassen. Es war freiwillig, aber alle haben mitgemacht. Na, dann bin ich wirklich mal gespannt, wie ich die Welt mit 19 sah und wie weit ich von dem entfernt bin, was ich mir damals ausgemalt habe.

Vielleicht ist es längst Zeit für eine neue Zeitkapsel, die ich dann öffen, wenn ich fünfzig werde? Wahrscheinlich würde ich mich immer noch in den Zeilen erkennen, die ich verfasst hätte.

So und bevor ich jetzt noch mehr Unfug hier tippe, wünsche ich euch einen wundervollen Start in ein laaaaaaaaanges Wochenende.

Ach ja, Anna, die ich über ein Forum kennengelernt habe, hat jetzt auch einen Blog. Sie ist eine wirklich Süße und sie auf dem Schirm zu haben, lohnt sich bestimmt.
HEADINGOLDFISHBOWL


Damit hätt ich auch meinen neunten Leser angemessen begrüßt ^^ und Manu, die Nummer acht, bekommt auch noch gleich einen Gruß auf diesem Weg. Ich bin echt froh, dich kennengelernt zu haben.

Dann schick ich noch einen kleinen Gruß an Maggy und das Julikind, die an diesem Wochenende gemeinsam Taufe feiern. Juli als Hauptperson und Maggy als die Mamma <3 Habt ganz viel Spass.


Eure Tinks