Montag, 14. November 2011

Wie ein roter Faden ...

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Herbst am Bach

Im Herbstlaub
baden meine Augen
ein Blatt ertrank
im tiefen Rot

und herbstgefärbt 
zum Uferrande 
ein  Sonnenstrahl 
hernieder schwebt 

der Herbstwind lockt 
mit seinen Runden 
vom Bach ertönt
ein Wellenschlag 

und Blüten die 
einst Halt gefunde 
sie taumeln still 
ins bunte Grab

Sieghild Krieter 
Guten Abend ihr Lieben, 
  
Dieser Bach, 
zieht sich wie ein roter Faden durch mein Leben und vor allem durch meine Kindheit und Schulzeit. 
Ich weiss nicht wie oft ich als Kind nass vom spielen dran war. 
Oder wie oft wir Schulkinder an ihn gezerrt wurden um etwas über Ökologie zu lernen. 

Er war der Ort von unzähligen Abenteuern und Papierschiffchen, die ins Meer schwimmen sollten. 
Das sie da wahrscheinlich nie ankamen ist egal. 
Es geht um die Grenzenlosikeit der Hoffnung.
Und noch heute macht es mich glücklich und wehmütig zugleich, 
wenn ich kleine Kinder an seinen Ufern oder in ihm spielen sehe. 
Werden sie "meinen Bach" später auch mit den gleichen Augen sehen?

Ich dachte er verdient aufjedenfall mal eine kleine Erwähnung in den Montagimpressionen.

Eure Tinks

 
 


 

Kommentare:

  1. definitiv. und mit dem gedicht dazu hast du die passende stimmung dafür aufgebracht. wundervoll <3

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