Dienstag, 20. März 2012

Deliziöser Dienstag

Photobucket

Einen wunderschönen Abend meine Lieben,

viele, die mich aus dem realen Leben kennen, können es wahrscheinlich längst nicht mehr hören, aber ich liebe Jamie Oliver. Für mich ist der Mann ein Gott.
Kochende Männer find ich ja generell scharf, aber wenn sie sich dabei nicht so ernst nehmen und ihrem Tun eine Leichtigkeit und Souveränität geben ... *maunz*
Besonders charmant finde ich an Jamie, dass er den oft so verpöhnten Fertigprodukten eine Chance gibt.
Denn mal Hand aufs Herz, wer schnell ein paar Birnen oder passierte Tomaten brauchen, dann greift auch jeder andere Spitzenkoch auf Convenience (schreibt man die so?) zurück.
Vor allem bei Blätterteig.

Ich hab mich heute jedenfalls nicht hingestellt und die Blätterteigpastetchen selber zusammengebastelt. Die hat mein Supermarkt auf Lager und ich kann dafür mein Ragout fin machen. 

Photobucket

Für mich alleine, hat ein kleines Stück Putenbrust gereicht, dass ich in Geflügelbrühe gar gekocht habe. Mein Pappa, der Koch war, würde jetzt bestimmt anmerken, dass die Putenbrust eher gar gezogen ist, aber der liest hier ja nicht mit. ;)
Also wie auch immer, dann wenn das Fleisch innen nicht mehr rosa ist, in kleine Würfel schneiden.

In einer Pfanne Butter schmelzen und mit Mehl, der Geflügelbrühe (Weißwein kann man auch nehmen, aber kommt für mich ja im Moment nicht in Frage) zu einer leichten Soße andicken. Eine klassische Mehlschwitze eben, die man mit Salz, Pfeffer, Muskat und etwas Zitronensaft abschmeckt.
Fleisch und eine Hand voll kleiner Champignons dazu und 5 Minuten kochen lassen. Ich hab noch meinen restlichen Parmesan darüber gerieben.

Die Pastetchen kommen jetzt zum warm werden in den Ofen. Man kann sie aber auch erst befüllen und dann in den Ofen stellen und anwärmen. Ich mags gern ohne Füllung, da werden sie knuspriger, finde ich. Wenn sie goldbraun sind, raus mit ihnen, auf den Teller und mit dem Ragout fin befüllen.

Hin und wieder esse ich das sehr gern, auch wenn es immer ein wenig wie Deluxe Katzenfutter aussieht.  In den 60ern und 70ern war das ein Knaller der neuen Küche aus Frankreich und jede guten Hausfrau und Gastgeberin, die was auf sich hielt, hat damit ihre Gäste gemästet.
Essen mit dem gewissen Vintage Touch. Das nächste mal richte ich es auch im typischen 70ths Style an. Mit einem Petersilienbüschel und einer zickzack ausgeschnittenen Tomate auf braunem Teller.

Ich wünsche euch einen wundervollen Abend

Eure Tinks 

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen