Donnerstag, 31. Mai 2012

Thank you ... may

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Hallöchen meine Kokosflöckchen ...


Ich lasse mich mal besser nicht darüber aus, wie unfassbar schnell diese ersten fünf Monate des Jahres vergangen sind, sonst bekomm ich nur überflüssige Torschlusspanik und fange an, mir über Weihnachtsgeschenken Gedanken zu machen.

Als ich eben so meinen Kalender durchgeblättert habe, ist mir aufgefallen, dass ich diesen Monat gar nicht so viel erlebt habe, das berichtenswert wäre.
Unfassbar wie viele Brückentage der Mai hatte.

Ich hab Man im Black III im Kino gesehen und durfte einen Leihwagen fahren und habe ein Muttertagskaffetrinken gemacht. 
Aber sonst, war ich eigentlich abends eher zuhause und hab es mir gut gehen lassen. 
Die drei leeren Weinflaschen sind sprechender Beweis dafür.

Die kann ich unmöglich alleine auf dem Gewissen haben.
Never.

Meine Couchkartoffeligkeit, lag nicht zuletzt auch an dem Wetter in weiten Teilen des Monats.
Regen und Sonnenschein, die sich im Dauer-Rhythmus abwechselten; manchmal sogar innerhalb von Minuten.
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Aber der Regen hat der Natur scheinbar noch mehr Kraft geliefert, denn alles blühte und grünte, als würde es was zu gewinnen geben.

Pfingstrosen ich krieg nicht genug von ihnen, wenn sie blühen.
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(Noch mehr Blümchen, da must ihr jetzt durch)
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Und ich hab auch entdeckt, dass im Garten eine Elfe wohnt. Wirklich war, ich konnte sie hinter der Tür husten hören.
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Ich habe auch im Mai ein wenig sinnlos Geld ausgegeben.
Leider hab ich es nicht mehr geschafft, den Cakestand zu fotografieren, aber der Amazonpaketbote glaubt jetzt bestimmt, ich beziehe Illegales aus den Niederlanden, weil das Paket so groß aber so leicht war. *ggg*

Mein neuer OPI Lack und ich hoffte, dass der Lippenstift vom LIDL dazu passt.
Er tut es nicht. =( und noch viel frecher, ich bekam bei Douglas nicht mal eine gescheite Parfümprobe, sondern nur einen Omaduft. 
Wer will denn wie eine Gewürzmischung riechen?

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Das schwarze Häkelblümchen ist selbstgemacht. Ja, ich bin ein Feedbackjunkie =) 
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Dafür duftet die Balea Maske suuupergut. 
Eigentlich müsste ich sie  bei den kulinarischen Genüssen des Monats aufführen.

Meine BBCream hab ich ja schon besungen und ansonsten war mein DM Raubzug überschaubar und eher funktionaler Art.

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Was ich zurzeit sehr schätze ist, dass Tomaten endlich wieder wie Tomaten schmecken und von Erdbeeren hab ich auch noch lange nicht genug. 

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Frisches Obst auch auf Mammas Panna Cotta, die ich für sie gemacht habe.
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Ich stelle grade fest, dass wirklich jede Menge frisches Grünzeug von mir in diesem Monat verputz wurde.
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Und meine Teebestände hab ich mit frischem Earl Grey, Chais und kalten Früchtetees aufgefüllt.
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Ich kannte diese Beutel, die auch an kaltes Wasser ihr Aroma abgeben nur aus England. Aber ich hab sie bei Teegut entdeckt in drei verschiedenen Geschmackssorten. Genial für heiße Tage.

Dieses Zeitungsbild bringt mich immer wieder zum Schmunzeln und steht für das vierzehntägige Zeitungs-Abo, das ich ausprobiert habe.

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Was für eine großartige Zeit das doch ist. Wo ein farbiger US-Präsident mit einer deutschen Kanzlerin flirten kann. Egal wie man zu Politik steht. Ich mag das Bild.

Ebenfalls vierzehn Tage durfte ich auf dieses Glas starren und hab mich nicht immer zurück halten können.
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Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Büroklammer für Beispiele perfekten Designs halte.
Form und Funktion in Harmonie und wenn sie dann noch bunt sind, kann ich nicht aufhören mit ihnen zu spielen.
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Am Anfang des Jahres hatte ich mir vorgenommen kreativer zu sein. Also mehr Zeit für Kunst und kreatives Schaffen freizuschaufeln. Ich hab mich an Versuchen von ArtJournaling versucht und schmücke meine To-Do Listen mit Doodles aus.

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Ach ja, ich habe einem älteren Menschen seine neue Waschmaschiene erklären dürfen. Warum muss neue Technik immer auch gleichzeitig noch komplizierter sein? 

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Gelesen wird bei mir grade ein Roman namens „Kuss des Engels“ und ja, genau so liest es sich auch. Aber nachdem ich mal wieder den Fänger im Roggen durchhatte, (ich hasse das Buch, gebe ihm aber alle paar Jahre die Chance, dass es vielleicht doch nur an mir liegen könnte. Tut es nicht! ) musste etwas Seichtes her. 

So viele Bilder für einen so langweiligen Monat. 

Ich wünsche euch einen genialen Start in den Juni und lasst es euch gut gehen. 

Eure Tinks 

Dienstag, 29. Mai 2012

Merengue nach Jamie Oliver

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Ich grüße euch meine Honighasen ...
 
Ich hab bestimmt schon mal erwähnt, dass ich Jamie Oliver total gern beim Kochen zuschaue. Im Allgemeinen sind mir Kochsendungen eher verhasst, weil sich die Köche feiern lassen und überkandidelte Dinge zubereiten, die die wenigsten Privat in ihren vier Wänden nachkochen werden.

Jamies Rezepte hingegen sind bodenständig und ich mag den Kerl. Er schummelt auch gerne mal und nimmt Konserven statt jungfräulicher Zutaten. Doch ich glaub das hab ich schon mal geschrieben.

Also kommt ich besser zur Sache.

Pfingsten war ein Anlass endlich mal die Merengue (eigentlich nur ein anderer Name für Baisers) auszuprobieren, die schon ganz lange in meinem Rezeptblock schlummerte.
Ich hab das Rezept von Jamie halbiert und es hat locker für den Insulinschock bei vier Personen gereicht. Für bessere Bilder hatte ich keine Zeit, denn der Cakestand wurde mir förmlich aus den Händen gerissen.

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2 Eiweiß, 100 gr brauner Zucker, ein bisschen Vanilleextrakt, ein Becher Sahne und eine Tafel Edelbitter Schokolade. Bei Jamie gabs Birnen dazu, ich hab Erdbeeren genommen.

Mit dem Handmixer wird das Eiweiß angeschlagen, bitte nicht die Prise Salz vergessen. Die gehört immer zum Eiweiß dazu. Dann unter ständigem Rühren, den Zucker einrieseln lassen und die Vanille dazu geben. Solange schlagen bis sich alles aufgelöst hat und man keine Zuckerkristalle mehr auf der Zunge spürt. Also kosten ist angesagt. Wenn die fluffige Masse ein Häubchen am Mixer hinterlässt ist es fertig.

Unregelmäßig auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen und bei 150 Grad auf der obersten Schiene für eine Stunde trocken lassen.

Währenddessen Schokolade schmelzen, Sahne schaumig mixen und die Früchte zerschneiden.

Die Meringue vielleicht ein bisschen abkühlen lassen, damit sich die Sahne nicht gleich wieder verabschiedet, so wie es bei mir der Fall war.

Die heiße Schokolade auf das Riesen Baisers Häubchen gießen, danach Sahne darüber geben, die Früchte, noch mal Schokolade und Sahne, je nach Lust und Laune.

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Und das wars schon.
Mit einem großen Löffel darf sich jeder selber bedienen.
Ein schnelles und imposantes Dessert, das nicht viel Aufwand macht.  
Über die Kalorien schweigt man sich besser aus. =) 

Habt einen tollen Tag 

Eure Tinks

Montag, 28. Mai 2012

I am in love with …




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Hallo meine Lieben …

Ich muss gestehen, dass ich auch dem Hype erlegen bin und mir vor etwas mehr als zwei Wochen meine erste BB Cream gekauft habe.
Ich brauchte eine neue Foundation und eigentlich wollte ich mir das Produkte von Garnier holen, aber gegriffen hab ich mir dann die Loreal Nude Magique BBCream.

Der Sonder-Aufsteller stand einfach plötzlich vor mir und ich mag Loreal als Marke.
Was soll ich noch sagen?
Ich bin nicht grade willensstark, wen es um Make-up geht. :)

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(Alle Foundations, die ich momentan besitze. Von MAC über Aldi ist alles dabei, wobei die MAC Studio Sculp einen Tuck zu gelbstichig ist an mir.)

Für die Neugierigen: BB Cream steht für Blemish and Balm und wurde in den 50er/60ern JAhren in Deutschlande entwickelt, um nach Laserbehandlungen die Haut vor zu viel Sonne und Austrocknung zu schützen. Im Grunde eine getönte Tagescreme mit höherem Lichtschutzfaktor, die aber hauptsächlich in Asien Abnehmer fand und jetzt wieder bei uns durchstartet.
Man kann momentan wirklich von einem Hype sprechen. Fast jede Firma von Drogerie- bis High-End Segment hat so eine BB Cream derzeit in ihrem Programm und wirbt mit den All-in One Vorteilen.

Höhere Deckkraft als bei normalen getönten Tagescremes, zusätzlich soll ein ebenmäßiger, strahlender und makellosen Teint geschaffen werden. Rötungen und Augenringe werden abgedeckt und man spart sich den Concealer, die Tagescreme und den Lichtschutzfaktor. 

... und wenn der Mond günstig steht, dann erscheint einem noch ein Einhorn aus dem Regenbogenlala-Land.
Sorry, das konnte ich mir nicht verkneifen.

Ich habe mir eigentlich nicht viel versprochen, außer dass ich mir morgens das eincremen sparen kann. Aber was soll ich lange drum herum reden.
Ich habe mich verliebt.  
Wirklich verliebt und das kommt selten vor.

Es scheint für mich wie gemacht, denn meine Haut reagiert im Sommer auf schwere Foundations immer sehr unberechenbar. Entweder wird sie zu trocken oder zu ölig. Wahlweise Hautschüppchen auf der Nase oder Pickel auf den Wangen.
Wollt ihr nicht wissen, ich sag es trotzdem.

Das Problem hab ich jetzt nicht mehr.
Nude Magique BBCream hat eine leichte Tönung, die beim Auftragen mit der Haut verschmilzt und quasi nicht spürbar ist. Irgendwie sehe ich damit jeden Morgen frisch und geglätteter aus. Tinks 2.0 sozusagen.

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Was man dagegen sehr deutlich spürt ist eine Art Peelingeffekt, der daher rührt, dass die kleinen Pigmentkapseln aufplatzen müssen, die das Make-up enthalten.
Mag ich persönlich sehr gern, weil es mich wach macht und mir zeigt, wo noch keine Farbe ist.

Ich hab aber auf anderen Blogs gelesen, dass genau das nicht jederfraus Sache ist.

*Hier* und *Hier* haben sich zwei Bloggerinnen wirklich große Mühe gegeben ihre Eindrücke zu beschreiben. Sie haben auch die Nachteile sehr detalliert aufgelistet, die es gibt.

Witzigerweise hab ich erst durch diese beiden Posts erfahren, dass Loreal das gleiche Produkt unter zwei Namen zu zwei verschiedenen Preisen anbietet.
Einmal als BB Cream für 11,95 € und einmal als ihr normales Make-Up für 17,95 €.

Man könnte es als Mogelpackung ansehen, aber ich hätte mir nie das „Original“ gekauft, weil es mir für ein Drogerieprodukt zu teuer wäre. So finde ich den Preis für das Ergebnis angemessen.

Mein Fazit: Auf jeden Fall wieder kaufen, wenn es aufgebraucht ist, denn ich bin verliebt =)

 So mal wieder viel Geschnatter über eigentlich Unwichtiges .. aber ich konnte es mir nicht verkneifen. Liebe macht eben blind oder blöd XD

Habt einen tollen Start in die neue Woche

Eure Tinks 

Edit: Ich hab keinen Schimmer, warum der Text so unterschiedlich formatiert ist. Blogger hasst mich wahrschienlich.

Sonntag, 27. Mai 2012

Kleiner Luxus

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Ich grüße euch meine Süßen, 

Inspiration kommt immer dann, wenn man am wenigsten damit rechnet.

Bei der lieben Vera von  *nicest things* hab ich ein supereinfaches Rezept für Rosengele gesehen und sofort war mir klar, dass ich das ausprobieren will. Nicht irgendwann, sondern SOOOOFORT =)
Gelierzucker und Zitronen hab ich fast immer im Haus und eine großherzige Tante, mit einen Kleingarten voller Rosenbüschen in der Hinterhand. Der Hammer war nur, dass sie auch wirklich bereit war, mir einen ihrer Bourbonrosenbüsche zu opfern.

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Zweihundert Gramm Rosenblüten sind eine Menge und es tat mir ein bisschen in der Seele weh, die wundervoll duftenden Blüten zu zerrupfen, aber das Ergebnis ist es wert.
Der Duft und der Geschmack vernebelt mir jedesmal, wenn ich das Glas aufschraube, die Sinne und hebt meine Laune.
Schnuppert mal an einer Rose und versucht dabei an Sorgen und Schlimmes zu denken. Geht einfach nicht.

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Essbare Gute Laune sag ich nur.
Danke liebe Vera für diese spontane Inspiration.

Habt ein wundervolles Restpfingsten

Eure Tinks

Mittwoch, 23. Mai 2012

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Ich freu mich immer wie ein kleines Kind, wenn ich eine Wiese voller Löwenzahn sehe und möchte am liebsten alle abgeblühten Flauschbällchen wegpusten.



Dienstag, 22. Mai 2012

Deliziöser Dienstag

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Hallo meine Lieben...

eigentlich wollte ich heute doch nicht mehr kochen, weil ich erst so spät nach Hause kam. 
Aber wer hat heute morgen schon die Linsen eingeweicht? 
*sich auf die Nasenspitze tippt* 
Richtig ich ... und wer weiß, welche Lebensform sich bis morgen daraus entwickelt hätte. Also hab ich doch noch mal losgeschnibbelt und gebrutzelt für meinen warmen Linsensalat mit Mango und Paprika.


2012Mai22004

Irgendwie sehen all meine Bilder gleich aus, so als würde ich alles zu Rissottoähnlichen Gematsche zerkochen. Dabei hatte heute alles sogar noch Biss. 


Für den Salat: 
Eine Tasse mit gelben und roten Linsen
Eine Paprika 
Eine halbe, reife Mango
(Die Erbsen waren noch der Rest vom Vortag und so gar nicht eingeplant, aber trotzdem lecker. Dafür hab ich die Zwiebeln vergessen)
Ein bisschen Essig, Salz, Pfeffer, Cheyennepfeffer und Sojasauße. 
Frische Minze und eine Knoblauchzehe
und je nach Geschmack saure Sahne oder Schmand. 


Am längsten dauern die Linsen bis sie gar sind. eingeweicht ca. 20-30 Minuten. 
Paprika und Mango würfeln in einer Schale mit Essig, der Sojasauße und den Gewürzen nach Geschmack vermischen.
Linsen (und die Erbsen) mit der frischen Minze und dem zerkleinerten Knoblauch in die Schale geben und fertig ist der Salat. 


Für die Tortillas brauch ich ca. 100 gr Mehl, 10 ml Öl, Salz und Knoblauchpulver und ein Schnapsgläschen voll Wasser. Der Teig darf noch feucht sein, sollte aber nicht mehr an den Händen kleben.
Dem Teig Zeit zum Ruhen geben.
Die Menge reicht für 4 Tortillas und mit dem Nudelholz zu kleinen Fladen ausrollen. 
In einer heissen Pfanne backen. 
Das wars auch schon und man kann alles zusammen bringen.
Das beste daran ist, dass man mit den Händen essen kann. 

2012Mai22005 

Dann sag ich mal gute Nacht für heute und wünsch euch eine ruhige Gewitterfreie Nacht 
Eure Tinks

Montag, 21. Mai 2012

... und was hast du heute gelernt?

2012Mai20012

Ihr Lieben ... 

es gibt Entscheidungen, die trifft man fürs Leben ohne sich darüber im Klaren zu sein und die einen mehr prägen als man glaubt.
Ich rede jetzt nicht davon, sich für mehr als zehn Tage eine Auszeit vom bloggen und der Welt zu gönnen oder sich den Namen des aktuellen Lebensbegleiters im Breitwandformat über den Hintern tätowieren zu lassen. 

Ich denke an diese vielen, scheinbar unwichtigen Entscheidungen, die man einmal für sich selber fällt und dann dabei bleibt, wenn man die freie Auswahl hat.

So etwas wie Tee oder Kaffee am Morgen.
Das entscheide ich ja für mich nicht jeden Morgen neu.
Ich bin Kaffeetrinker.
Basta.
Oder zum Beispiel schreibe ich hingebungsvoll mit Füllern und würde dafür den tollsten Kuli der Welt liegen lassen. Ich würde nie mein heiß geliebtes Windows gegen ein anderes Betriebssystem austauschen.

Die Liste dieser Entscheidungen ist wirklich lang, wenn man mal darüber nachdenkt.

Greift man zum roten Kaubonbon oder zum grünen?
Sagt man auf Grillpartys spontan zu jedem Würstchen ja und verschmäht damit das Steak, wenn man die Wahl hat?
Nimmt man ein Vollbad oder lieber eine kurze Duschen, Duschgel oder doch lieber die Seife am Stück?
Mag man Katzen lieber als Hunde, das Meer lieber als die Berge?
Ihr hoffe ich versteht worauf ich hinauswill.

Wir alle sind Gewohnheitstiere, weil wir damit schneller und einfacher durchs Leben kommen. Von dieser inneren DIN-Norm abzuweichen fühlt sich merkwürdig an.
Wahrscheinlich ist es daher auch so schwer sich schlechte Gewohnheiten abzugewöhnen.

Das Hirn sagt, *** (Hier bitte beliebiges Laster denken) ist gut, also warum sollte das Hirn dann auf den gesunden Menschenverstand hören.

Ich schweife ab ... zurück zum Thema.

Wenn man es mal wagt, seine eigenen eingefahrenen Entscheidungen kritisch zu hinterfragen, dann reflektiert man nicht nur sich selbst, sondern entdeckt mitunter auch neue Aspekte an sich selbst.

Voll tiefsinnig … ne? XD

Dabei hab ich den Gedanken nur im Kopf, weil ich heute Morgen einen linierten Schreibblock aus der Schublade zog.
Echt, ich weiß nicht wo der herkam. Ich schreibe nie auf liniertes Papier. 
Für mich muss die Welt Kästchen haben. 
Linien bringen mich dazu mich unwohl zu fühlen, weil es einfach nicht meiner mentalen DIN-NORM entspricht.
Witzigerweise schreibe ich die Blätter jetzt konsequenter voll als bisher, weil es rechts keine vertikalen Balken gibt, die meinem Augen eine Grenze vorgeben.
Ich male auch den scheinbar unwichtigen Rand nicht mit Doodles voll.

Und Tinks, was hast du heute gelernt?
Ich kann auch auf liniertem Papier schreiben, auch wenn ich es voll doof finde.

Ich werde den Block bis zum letzten Blatt weiterverwenden und die Gelegenheit nutzen, eine dieser einmal getroffenen Entscheidungen neu auszuloten. 
Wer weiß, vielleicht finde ich ja auch Tofu toll, wenn ich ihm und mir die Chance gebe und kennen zu lernen. 

Sooohoooo, nun seid ihr von meinem Gefasel erlöst, falls es überhaupt jemand bis hierher geschafft hat.
Morgen werde ich mich an einem warmen Mango-Linsensalat mit selbstgemachten Torrtillas versuchen.
Dann gibt’s auch wieder Fotos.

Habt einen schnukkelfeinen Abend ihr Lieben

Eure Tinks

Donnerstag, 10. Mai 2012

DIY: Erdbeernägel

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Ich grüße euch meine Lieben ... 

Okay okay, ich gebe zu, dass es nicht wirklich ein DIY ist und ich auch nicht wirklich Ahnung von Nageldesing habe. Es ist mir meist zu Zeit intensiv und ich bin zu ungeschickt beide Hände gleich hinzubekommen.
Meine Nägel sind eigentlich auch nicht wirklich vorzeigbar .. aber was solls. 
Lange Rede ... gar kein Sinn.

Da ich momentan obsessiv der Erdbeere verfallen bin, trage ich sie auch auf meinen Nägeln.
Es gibt diverse Inspirationen im Netz mit dem Erdbeergrün nur als breiter Streifel am Nagelrand, oder am Nagelbett, ich mag es gern so.

Alles was man braucht sind im Prinzip nur drei Farben.
Rot oder Rosa, ein Grün und ein Weiß. 
Einen alten dünnen Pinsel und ein Werkzeug um die Punkte zu setzen. Aber man kann auch ausschließlich mit einem Zahnstocker arbeiten. 

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Bei Rot und Rosatönen, trage ich immer einen Unterlack auf meinem Nagel. Grade bei billigen Lacken, neigen diese Farben dazu, den Nagel dauerhaft zu vervärben.

Also Farbe auswählen, leicht antrocken lassen. Grünzeug aufmalen, jenachdem ob man es schön gleichmäßig oder "wilder" mag. Eventuell mit einem helleren Grün Lichtreflexe setzten. Weiße Punkte auftupfen, trocken lassen und noch einmal mit einem Topcoat überlacken. Fertig ist das freche Früchtchen.

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Verzeiht, dass ich keine schöner Collage hinbekommen habe.
Habt einen wundervollen Nacht und lasst euch nicht von den Stechmücken aufessen.

Eure Tinks