Freitag, 6. Juli 2012

Absolut Lecker

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Hallöchen ihr Lieben …

Naaaa, seid ihr alle gut durch die Woche gekommen?
 

Wahrscheinlich könnt ihr längst keine Erdbeeren mehr sehen.
Ich ja eigentlich auch nicht.
Aber auf dem Wochenmarkt hat mich heute ein Schnäppchen angelacht und nach einer ausbiegen Kostprobe, 
Sind die auch wirklich, wirklich süß?“ "Abba sicha Määdsche. Kannsde ja mo kosdä"
wanderten drei Schälchen dieser sündigen-süßen Früchte ins Körbchen.

Die Frage was ich daraus machen werde, war für mich auch schnell beantwortet.

Erdbeermarmelade.

Selbstgemachte Marmelade ist für mich Kindheitserinnerung pur.
Als Krümeltinks hab ich meiner Oma stundenlang beim Einkochen, Einwecken, Entkernen und Zuschneiden zugeschaut.
Helfen war nicht so meins, aber ich war ganz toll im Töpfe auslecken und ungestraft Obst stibitzen. =)
Das alleine gibt schon mal erinnerungstechnisch enorm viele Bonuspunkte.

Ich schweige mich jetzt darüber aus, das die eine Hälfte meiner Babybilder, mich beim Essen, die andere auf dem Töpfchen hockend zeigt. Zuviel Info, ich weiß.Tschuldigung.

Wo war ich?
Ach ja …

Marmelade selber zu machen ist im Prinzip ganz einfach. 
Gaaaaanz einfach. Doch echt!!!

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1 Kg Erdbeeren.
Es darf auch gern ein bisschen mehr sein, denn man muss ja das Grün und die fauligen Stellen wegschneiden.
500 gr. Gelierzucker (2:1)
Entweder man nimmt 2 Teile Früchte auf einen Teil Zucker (Gelierzucker 2:1) oder streckt das auf 3 Teile Früchte 1 Teil Zucker. Es gibt auch Gelierzucker 3:1. Dann wird es nicht ganz so süß.
Den Saft einer Zitrone und ein Schuss Vanilleextrak.
Topf, Herd, leere Glasgefäße und ein Kochlöffel erklärt sich von selbst.

Behutsam die Früchte waschen, von allem, was nicht in die Marmelade soll, befreien und kleinschneiden.
Mit dem Gelierzucker und dem Zitronensaft in einem großen Topf vermengen auf den Herd stellen.
Unter Rühren zum Kochen bringen und 3-5 Minuten sprudelnd kochen lassen.
Dabei gilt es aufzupassen, dass nichts überläuft. Das Gebräu ist verteufelt heiss. 

Mit der Gelierprobe prüft man schließlich, ob das Werk gelungen ist.
Dafür ein paar Spritzer der warmen Marmelade auf einen kalten Teller tropfen und hoffen dass es dickflüssig wird, wenn es erkaltet.
Kein Panik, da kann eigentlich nichts schief laufen.

E voilat

Glasgefäße und jeweilige Deckel auskochen oder (so mach ich es; mit kochendem Wasser ausspülen), abfüllen und verschrauben. Gläser für 2-3 Minuten auf den Kopf stellen, damit der Zucker auch in den Rand kommt und dort Bakterien evtl. noch abtöten kann.
Kalt werden lassen, beschriften und loslöffeln.

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Gut, ich verschweige jetzt, dass man danach die Küche noch ein wenig wieder auf Vorderfrau bringen muss, weil alles ein bisschen klebrig und verspritzt ist. 
Aber das ist es wert. Definitiv.

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Soooo … ich gehe jetzt meine Resterdbeeren, mit einem Glas eiskalter Sangria genießen.
Habt ein wundervolles Wochenende ... 

Ach und  ich freu mich riesig über meine neuen Leser.
Fühlt euch von mir geknuffelflauscht.

Eure Tinks

1 Kommentar:

  1. Hey! Toller Blog :)
    Vielleicht schaust du ja auch mal bei mir vorbei!

    Julia
    fightoff-yourdemons.blogspot.de

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