Dienstag, 30. Oktober 2012

Deliziöser Dienstag



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Ihr Lieben …

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber mich hat der Herbst voll in seinem Griff. Ich bin müde, nicht wirklich fit, tendenziell eher möpig und hab immer Lust auf Süßes.
Fatal, weil Süßes immer auch mit Zucker verbunden ist, der … wie wir alle wissen… nicht nur schlecht für die Zähne ist, sondern auch die Hauptverantwortung für die Bauch-Beine-Po Problemzonen trägt.

Subtil gekonnte Überleitung für meinen ersten gesponserten Post.

Vor einiger Zeit schrieb mich die liebe Lisa von *steviakaufen.com*
an, ob ich nicht einmal etwas aus ihrem Sortiment testen wolle um dazu meine Meinung kundzutun.

Nach einigem Überlegen hab ich zugesagt, denn ich war neugierig. Stevia, oder Honigkraut, hatte ich vor Jahren auf der Fensterbank selbstgezogen, ohne viel mit der aus Südamerika stammenden Pflanze anzufangen, anders als die Ureinwohner der Anden.

Aber nicht nur bei den Ureinwohner dort, ist Stevia lange schon in Verwendung. Überall auf der Welt ist dieser Zuckerersatz schon sehr viel verbreiteter als in Europa, denn der Süßstoff wurde erst 2011 in Europa überhaupt als Lebensmittelzusatzstoff zugelassen.

Mittlerweile kann man Steviasüßstoffe in Reformhäusern und Biosupermärkten finden oder eben auch online *hier*

Man hat die Qual der Wahl zwischen Stevia in *feiner Pulverform*, als Granulat, flüssig oder als Süßstofftablette im praktischen Spender.  Grade wenn man viel backt und kocht, bietet sich eine Alternative zu raffiniertem Kristallzucker an.  

Es ist ohnehin zu erwarten dass dieser Zuckerersatz in den nächsten Jahren und Jahrzehnten immer stärker in unseren Lebensmitteln Verwendung finden wird, eben weil er kalorienarm ist und insulin-neutral. Also auch für Diabetiker geeignet und Leute die auf ihre schlanke Linie achten wollen.

Die Süßkraft des Steviosid ist um ein Vielfaches höher als bei Zucker und das Gefühl von Süße im Mund ist für mein Empfinden ein anderes. Subtiler und weniger aufdringlich. Natürlich kommt es auf die Dosierung an und den persönlichen Geschmack.

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Für meinen Deliziösen Dienstag habe ich mich Messerspitzenweise  an die richtige Portion Süße für die Seele heran getastet, was bei dem feinen Pulver nicht schwer fällt.
Denn mal ehrlich. Wenns draussen kalt und usselig ist, dann brauch ich was Warmes und Süßes zum Wohlfühlen.

Kokos-Milchreis mit Mango-Kompott gesüßt mit Stevia

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Die gewünschte Menge Milchreis in einem Verhältnis 1:1 von Milch und Kokoskreme weich garen, oder heisst es kochen. Mit einer Messerspitze Stevia (oder Zucker) süßen und einer Prise Ingwer für den Pfiff würzen.  Milchreis in der heissen Flüssigkeit noch ein wenig nachziehen lassen, während das Mango-Kompott zubereitet wird.

Eine halbe essreife Mango in kleine Würfel schneiden und in einem Topf mit einem Löffelchen Kokoscreme andünsten, einen Spritzer Limettensaft dazu geben und je nach gewünschtem Maß süßen. In eine warme Decke kuscheln und schlemmen. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.

Danke Lisa, dass ich eure Produkte testen durfte. Ich bin sicher, ich werden noch ein paar  Ideen mit Stevia ausprobieren.
Und dem Rest von euch, wünsch ich eine wundervolle Woche.

Eure Tinks

Dienstag, 16. Oktober 2012

Deliziöser Dienstag

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Hallo meine Nachtschattenschönheiten ... 


Zur Zeit fahr ich voll auf Quinoa ab.

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Quinoa ist eine Getreideart aus den Anden, die kein Gluten enthält. Nicht das mir Gluten etwas ausmacht, ich mag diese kleinen Dinger einfach.

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Sie werden gekocht bis sie gar sind, in etwa wie Linsen.
Dann kann man sie als Beilage für Salate, für Bratlinge oder Aufläufe verwenden.

Ich hab mich für die Beilage zum Salat entscheiden. Zusammen mit getrockneten Mangos, Cashewkernen, Avocados und Feta.

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Momentan bin ich total verfressen, was auch die Riesenmenge Salat erklärt.
Habt einen großartigen Mittwoch meine Süßen.

Eure Tinks

Sonntag, 14. Oktober 2012

Die Ordnung der Dinge




die Ordnung der Dinge

Ihr Lieben ... 

Als ich am, bitte nagelt mich nicht fest, Mittwoch oder Donnerstag auf Arbeit gefahren bin, kam im Radio eine kleine Anmoderation für den Chemie- oder Physik-Nobelpreis, der in diesem Jahr nach Darmstadt in Hessen hätte gehen können/gegangen ist/noch gehen wird. Ich hab es leider nicht mitverfolgt. Ich und Naturwissenschaften waren noch nie wirklich dicke Freude.

Eben dort, in Darmstadt,  wird mit superschweren, superflüchtigen Ionen herumhantiert, die es in der Natur so nicht gibt. Es sind gewissermaßen (wo auch immer man sowas erzeugt) Frankensteinteilchen, die leben um zu vergehen.
Wahrscheinlich existieren diese Teilchen aus demselben Grund wie jodelnde Volksmusikbarden.
Biologisch-Technisch möglich, scheiß auf die Moral.

ABER, und darauf will ich eigentlich hinaus, es gibt eine Theorie die sich, INSEL DER STABILITÄT nennt und besagt, dass es nur genug Instabilität geben muss um aus ihr heraus, Insel gleich, Stabilität zu erzeugen. Wenn einem Chemiker/Pysiker/Schizophrenen-Weltbeherrscher-Genie das gelingen sollte, so wäre ihm der Preis gewiss.

Okay, das hat jetzt nichts mit jodelnden Volksmusikbarden zu tun. Aber ich hoffe um die kümmert sich dann das Nobelpreis gekürte Chemiker/Pysiker/Schizophrenes-Weltbeherrscher-Genie, wenn es soweit ist.

Hab ich erwähnt, dass es früh war und mein Gehirn noch nicht ganz wach, aber dennoch haben mich diese zwei Minuten Radiobericht den ganzen Tag verfolgt.

Ich finde ja, es braucht gar keine superschweren-superflüchtigen Franketeilchen um diese Theorie zu belegen. Mein Alltag ist voll davon.

Die Wäsche zum Beispiel. Ein sinnlos herumliegender Socken ist ein verirrtes Kleidungsstück. Ein Berg von sinnlos herumliegenden Socken könnte Absicht oder Kunst sein. Und gewiss finden sich in diesem Sockenberg auch immer wieder passende Paare zusammen. Oder der Müll in meiner Handtasche. Wenn genug Potential in diesen Bodensatz der Instabilität kommt, dann wird aus den Krümeln, dem unverschlossenen Labello, der vor sich hin schmilzt und den Münzen etwas sehr Stabiles.
Sehr sehr stabiles. 
Oder dem Brot das immer mit der Butterseite auf den Boden fällt. Was wäre wenn da zufälligerweise schon ein Brot liegen würde. 
Schwupps, eine Insel der Stabilität im umgebenden Chaos. 

Dinge finden einfach ihre Ordnung, weil es in ihrer Natur liegt und das sag ich nicht nur, weil ich grade zu faul bin die Wäsche auf meinem Bett wegzuräumen und nicht vom Sofa ausstehen will. 

Manchmal muss man ihnen, also den Dingen,  nur genug Zeit geben sich zu finden.
Das gilt ebenso für Gedanken, Gefühle und Situationen. Manchmal bedarf es nur ein wenig Abstandes und Geduld und alles bekommt einen tieferen Sinn.
Man könnte es auch ganz ohne Anspruch auf einen Nobelpreis auf die simple Formel herunterbrechen, dass ALLES WIR GUT … IRGENDWIE

… und wenn es das noch nicht ist, wird es das ganz bestimmt noch. Immerhin sind wir alle ja schon zu einem Achthundertmillionstel Friedensnobelpreis. Das ist doch mal einen Autoaufkleber wert.

So und ich schätze jetzt muss ich doch an die Wäsche ran, wenn ich ab morgen nicht barfuss durchs Leben stolpern will.

Danke für euren lieben Kommentare und die Tatsache dass meine Leserzahl die Dreissig geknackt hat, *yeeeeaaaaah jubelfroi* hat mir den ganzen Tag lächeln lassen.

Erobern wir die neue Woche und proben wir die friedliche Revolution

Eure Tinks

Live what you love

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Dienstag, 9. Oktober 2012

Deliziöser Dienstag

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Liebe Freunde des gepflegten Gewaltverbrechens …

Es gibt Tage, da kann ich nur froh sein keine Waffe mein Eigen zu nenne.  Leichen würden meinen Weg pflastern. Eine dumme Frage zu viel und BUMM.
Okay, das ist primär nichts was euch an einem normalen Dienstag interessiert, aber ein Zeichen, dass es mir gut geht.

Aber ich musste meine Aggressionen heute an irgendwas auslassen.  
Wehrloses Gemüse kommt mir da genau richtig.

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Ihr seht, ganz ohne Fertiggekauftes geht es nicht. Die Putenstreifen sind nämlich aus der Packung 

Kartoffeln mit einem Löffelchen Öl anbraten bis sie angeröstet sind. Nur für den Geschmack. Ich hab mit einem Schuss Weisswein abgelöscht, bevor ich die Milch dazu gegossen habe. Nach einigen Minuten kommen die Karotten dazu und mit dem Gewürzmittel der Wahl abschmecken. Ich mag Hühnerbrühe in fast jeder Lebenslage. Wenn Kartoffel und Karotten weich genug sind, kommt das Fleisch dazu und zeiht warm. Mit Kümmel, Knoblauch, Muskat und italienischen Kräutern auskomponieren und guten Appetit.

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Make food no war. 
Mit so viel Zufriedenheit im Bauch werde ich zum trägen Pazifisten.


Hach, Herbst und Eintöpfe gehören einfach zusammen.
Und das wirklich perfekte an diesem Kartoffel-Möhren Eintopf ist die Tatsache, dass man die Reste noch ein bisschen Zweitverwerten kann. Einfach noch ein bisschen einkochen und als Füllung in eine Blätterteigpastete packen.

Lecker und schnell.
So und jetzt geh ich essen, bevor es kalt wird.

Fühlt euch vollkommen waffenfrei geliebt von mir. 
Eure Tinks

Sonntag, 7. Oktober 2012

Feeling a little rebell(a)ious today?



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Ihr Lieben …

Als ich vor ein paar Jahren das erste Mal mit der österreichischen Marke *Rebella* in Berührung kam, war es um mich geschehen, und wenn es um Dinge geht, die ich uneingeschränkt mag, werde ich obsessiv. 
Leider!

Das ist ja prinzipiell nichts Neues für den geneigten Tinktiopia-Öfters-Besucher und für mich noch viel weniger. Aber manchmal erschreckt mich dieser Charakterzug an mir dennoch.

Es dauert einige Zeit, bei solchen Anfällen von Besessenheit, bis sich in mir eine Art Jetzt-isses-aber-ma-gut,-Fräulein-Gefühl aufbaut und der Das-will-ich-ALLES-haben-Impuls abflaut.

Bitte sagt mir, dass ich damit nicht alleine bin. 

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An diesen Punkt komme ich langsam, nachdem ich vom Haargummi und Schlüsselbund, Ohrringen und Lippenpflegestift, bis hin zum Federmäppchen und Post-It Notizen das Emo-Mädchen in mir hinlänglich befriedigt habe. Ja, auch die Quietschattacken ebben ab, wenn ich neues, potentielles Beutegut in den Regalen entdecke. 
Doch wirklich.

Aber ich mag es, dass meine Tasche momentan so ordentlich ist, weil ich diese Alltagsbegleiter habe. 

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(Stifteetui, kleines Notizheft, großer Collegeblock, Schlüsselbund, Portemonaise, Kulturtausche und Make-Up Täschschen.) 

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Vielleicht brauche ich nur noch die Fotoschutzhülle, damit alles in meiner Tasche einheitlich ist. =) 
Ihr seht ich bin noch am Üben, was das GENUG-von-einer-SACHE angeht. 

So ich geh jetzt meine Tasche packen um als Rebellin gut gepunktet in die neue Woche zu starten, .. denn sind wir mal erhlich. ..
Ein bisschen Rebell schlummert in allen von uns. 

Fühlt euch von mir umarmt und geliebt. 
Eure Tinks.