Mittwoch, 28. November 2012

Deliziöser "Nicht mehr" Dienstag


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Ich grüsse euch ihr zauberhaften Winterfeen und Weihnachtselfen …

Es sind zwar noch zwei Tage bis der Dezember beginnt, aber für mich und in meinen vier Wänden, habe ich die Vorweihnachtszeit schon eingeläutet.

Daher gibt als verspäteten Deliziösen Dienstag auch ein weihnachtliches Getränk, bei dem Kalorienzählen verboten ist. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Weisse Kokos-Vanille-Schokoladenmilch

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Milch und Kokossahne 
(Kokoscrem oder Kokosmilch, wie sie auch manchmal heist)
Weiße Schokolade
Lebkuchengewürz
Vanillearoma oder Vanillesirup
Eine Prise Ingwer und Muskat.
Zur Krönung ein Sahnehäubchen oder ein Baiserkrönchen.

Die Milch zusammen mit einem guten Schuss von der Kokossahne kurz zum Kochen bringen und von der Platte ziehen. 3-4 Rippen der weißen Schokolade in der Milch schmelzen lassen, dabei nicht das Rühren vergessen. Mit einem halben Teelöffel Lebkuchengewürz, einer kleine Priese Inger und Muskatnuss, und einem Schuss Vanillearoma abrunden.

Okay, wer mag, darf sich auch gerne einen Schuss Rum in diesem weißen Kokos-Schokoladentraum gönnen.

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Ich wünsch euch einen wundervollen Nachmitttag
Eure Tinks

Montag, 26. November 2012

Wenn du die Götter zum Lachen bringen willst ...

... geh zum Arzt!

wartezimmer

 Ihr Lieben

Montagsmittags, weit nach Ende der regulären Sprechzeit, beim Arzt zu sitzen, das hat schon Ausmaße einer griechischen Heldentragödie.
Nicht nur, weil man die Aussicht auf Rettung genauso schnell entschwinden sieht wie Sisyphos seinen Stein.
Ihr wisst schon, die arme Sau, die einen Felsbrocken die ganze Zeit den Berg raufrollte, nur um ihn kurz vorm Ziel wieder loszulassen, weil es den Göttern so gefiel.


Nein, man muss auch den Hass, der Harpyengleichen Sprechstundenfachkraft ertragen, die einen anfaucht, warum man nicht früher da war. Zum Beweis hatte ich sie erst mal eindrucksvoll angehustet, bevor ich ungnädig um 10 Euro geschröpft ins Wartezimmer gewunken wurde.

"Ich solle Zeit mitbringen" hatte sie mir noch hinterher gerufen, nach dreissig Minuten geht mir auf, dass sie es ernst meinte.
Türen öffnen sich, Namen und Nummern von Behandlungszimmer werden gerufen, nur der eigene ist nicht dabei. Man sieht das Leben in den verschiedensten Stadien des Gebrechens an sich vorbei ziehen, während man mit der eigenen Sterblichkeit ringt. Oder eher röchelt.  
Ja, wenn ich erkältet bin und mein Husten mir Bauchmuskelkater verursacht, werde ich gern ein bisschen melodramatisch.

Memento Mori. Gedenke, dass du Sterblich bist, Mensch.

Im fahlen Neonlicht eines vollgefliesten, tristen Wartezimmers, dessen Lesezirkel Magazine genau so aktuell sind, wie die psychedelischen 70er Jahre Drucke an den Wänden, überdenke ich also meine irdischen Taten und Verfehlungen, während der letzte Mitdahinsichende vor gefühlten Ewigkeiten zu meinem … nein halt! ZU MEINEM Arzt gerufen wurde.

Ist euch schon mal aufgefallen, dass sich Menschen beim Arzt kaum in die Augen schauen?
Man starrt auf seine Füße, die Hände, in sein Handy, die uralten Magazine oder diesen total hippen Flachbildschirm, den einige Praxen als Lesestoffersatz haben … Aber trotzdem, ist so ein Wartezimmer alleine noch … trostloser.

Ich erwische mich dabei, wie ich mit dem Flachbildschirm rede. Ohne Witz. Ich hocke in einem leeren Wartezimmer und motze einen stummen Fernseher an, auf dem überteuerte Zusatzleistungen des Gesundheitswesens angepriesen werden.
Also in Textform, den Ton gibt es ja nicht.
Ton kommt alleine von mir. Und weil es so schön peinlich ist, genau in dem Moment von der genervten Arzthelferin gerufen zu werden, die nur wegen mit hier noch rumhocken muss, (Sorry, dass ich grade im Begriff bin an meinem Husten elendiglich draufzugehen) mache ich mich auch gleich im falschen Arztzimmer der Gemeinschaftspraxis kommod.

Doof nur, dass sich dieser Zimmerbenutzer grade sein Mittagessen holte, und nun mich plötzlich vor seinem Tisch sitzen sieht.
Befremdliche Blicke beiderseits.

Tadaaaaaa! Ich kann Husten. Willste mal hören?

Unglaublich blöder Witz beim Abgang aus der Nummer, der mit den legendären Worten „Kommt eine Frau zum Arzt…“ beginnt, und mit „will ein Stück Pizza abhaben.“ aufhört.
Bitte, keine Kommentare dazu.

Ich kann echt froh sein, dass genau das ein guter Beweis meiner erkältungsbedingten Matschigkeit war. Jedenfalls hat mich meine RICHTIGE Hausärztin erst mal für die Woche krankgeschrieben und mir Antibiotika verordnet und ich bekam kein Stück Pizza ab.

Ein Drama mit erklärlichem Ende, wobei mir der blöde Witz echt noch nachhängen wird. Warum kann ich nicht einfach die Backen halten. Mumpf.

Ich umarm euch aus der Ferne und schick euch ein bellend-gehustetes
Habt eine schöne Woche. 

Eure Tinks

Dienstag, 20. November 2012

Deliziöser Dienstag


deliciousdienstagbanner2012neuneu

Hallo meine Schönen …

Ich dachte mir, dass ich mich mit was zu Futtern zurück melde. Getreu der alten Deliziöses am Dienstag Tradition.

Verzeiht meine lange Sendepause.
Es ist alles in bester Ordnung. Es geht mit gut vom Kopf her, aber das Drum und Dran liegt grade ein wenig im Argen. Der Herbst, wobei es sich schon eher wie Winter anfühlt, hat mich voll im Würgegriff. Müde, schlapp, und dauerhungrig, komm ich abends nach Hause und will nur noch meine Ruhe haben und was Anständiges zwischen den Kiemen, bevor ich mit einem Buch ins Bett sinke. 

Wirklich zum Kochen, Backen und genussvoll Schlemmen komm ich nur noch an den Wochenenden. Unter der Woche wird das gegessen was übrig ist. Daher habe ich am Sonntag ein riesiges Blech Lauchquiche gemacht, das auch wirklich bis heute Abend gereicht hat.

delizi

delizi

Ich bin ja momentan voll den Fertigteigen aus dem Supermarkt verfallen, vor allem dem Flammkuchenteig. Er wird einfach aufs Blech gerollt, nach Belieben belegt und in den Ofen geschoben.

Für meine Lauchquiche braucht es nur wenige Zutaten.

Drei Stangen Lauch klein schneiden, waschen und in etwas Öl angebraten. Wer mag darf gerne auch Speck dazu tun. Nicht zu weich werden lassen, immerhin kommt das Ganze noch in den Ofen. Ein Ei, ein Löffel saure Sahne (Schmand, Sauerrahm oder Ähnliches) mit vier bis fünf Löffeln geriebenem Käse vermischen. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Alles unter den bissfesten Lauch heben und die Masse auf dem ausgelegten Teig verteilen. Bei 180 Grad für 25 bis 30 Minuten in die vorgeheizten Röhre.

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Und losgefuttert. 
Am besten noch warm und mit einem Glas Federweisser dazu.
In dem Sinne wünsch ich euch einen leckeren Start in den Mittwoch und ich bin für jedes schnelle Herbstrezept dankbar, dass ihr noch im Ärmel habt.

Fühlt euch gedrückt

Eure Tinks

Sonntag, 4. November 2012

small things

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Ihr Lieben ... 

Das Bild brachte meine Mutter aus Indien zurück mit folgenden Worten.
„Ich hab´s nur fotografiert, weil ich weiß, du magst sowas.“

Ja tue ich und ich wünsche euch einen tollen Start in die neue Woche.

LG Tinks