Sonntag, 17. Februar 2013

Winter ade ...




Ich grüße euch holde Frühlingsgeschöpfe ... 

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber ich bin den Winter überdrüssig und zwar so richtig.
Ich will Sonnenschein länger als nur für zwei Minuten. 
Ich will das Fenster aufreissen können ohne dabei zu einem Eiszapfen zu erstarren. 
Ich will nicht mehr Kuschelsocken anziehen müssen, weil es arschkalt ist. 

Zugegeben, die Zeichen deuten darauf hin, dass der Frühling kommen wird.
Die Vögel singen schon wieder und auch meine verhassten Intimfeinde die Tauben, tuen längst wieder das, was sie immer tun. Sie geben sich hemmungslos dem Liebesgeturtel hin.

Und heute hab ich im Garten hinterm Haus die ersten Schneeglöckchen entdeckt.

Echt jetzt .... *Yeaaaaay* 
Ich liebe liebe liebe liebe liebe liebe sie so sehr. 

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Ein sicheres Indiz dafür, dass der Winter nicht ewig andauern wird.

Lasst es euch gut gehen und werdet bloß nicht krank.
Eure Tinks

Samstag, 16. Februar 2013

Hochgestapelt




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Wundervollen Samstagnachmittag, ihr Lieben …


Wer die Arbeit genau so scheut, wie das Nichtstun 
der findet schnell zum Buch. 

Draußen ist es heute ungemütlich, nass und tendenziell sowas von gittipfui, dass ich nicht einen Fuß vor die Tür setzen werde.
Was gibt es also Schöneres als sich mit leckerem Tee und einem guten Buch an sein Lieblingsleseörtchen zurück zu ziehen und sich in guten Geschichten zu verlieren?

Eben. 
Nichts!

Ich hatte euch außerdem versprochen ein bisschen persönlicher zu werden und das tue ich hiermit.

ICH LIEBE BÜCHER und ICH LIEBE ES MIT BÜCHERN ZUSAMMEN ZU LEBEN.

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Schon als ich noch ganz klein war und noch nicht wirklich lesen konnte, mochte ich Bücher.
Ich liebe es wie sie riechen und sich anfassen. Ich liebe es, wenn sie aufgereiht in Reih und Glied im Regal stehen. Ich liebe das Geraschel, wenn man Seiten umblättert. Ein Geräusch, das mir immer wieder einen Schauer über den Rücken jagt.
Ich mag es, das man ihnen ihr Alter ansehen kann und ich liebe es, wenn ich mit schräggelegtem Kopf auf Buchrücken starre um die Titel zu lesen.

Kurzum … Bücher verbreiten für mich eine beruhigende Gelassenheit und ich brauche sie einfach um mich herum um mich wohlzufühlen.  Mittlerweile sind es so viele, dass einige auch ins Schlafzimmer umziehen mussten. Aber ich kann mich von keinem Buch wirklich trennen.

Fatalerweise gibt es auch einige Bücher, die ich aus diversen Gründen noch nie gelesen habe.
Wahrscheinlich weil ich mir ständig neue kaufe. Verflucht sei Amazon.
Aber als das letzte Jahr zu Ende ging, hab ich keine „guten Vorsätze“  formuliert, sondern eine Liste gemacht von Dingen mit denen ich Schluss machen will.

An dem Punkt „Schluss mit ungelesen Büchern im Regal“ arbeiten ich bereits fleissig.

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Elisabeth Severina, Der Duft von Zuhause
Jhon Conolly, Das Buch der verlorenen Dinge  
Kerstin Pflieger, Die Alchemie der Unsterblichkeit 
Dan Brown, Diabolus 
Stephenie Meyers, The Host 
Eoin Colfer, Artemis Fowl und das Zeitparadox
Lynn Raven, Werwolf
Lori Handeland, Wolfgesang und Wolfskuss
Markus Reits, Sanctum
(und ja, ich liebe Werwolf-Romane)
Cecelia Ahern, PS ich liebe dich
Jules Vernes, In 80 Tagen um die Welt
James Halpern, Die Kunst sich selbst und andere zu lieben.
Paulo Coelho, Der Alchemist  
(Dieses Buch hasst mich)
Suzanne Collins,  Die Hungergames Trilogie
Jonas Jonasson, Der Hundertjährige des aus dem Fenster sprang
Marie-Sabine Roger, Das Labyrinth der Wörter
H.D Lawrence, Lady Chatterley




Okay, wenn ich es so aufgelistet sehe, ist es doch ein gutes Stück Lesearbeit. Zumal auf meiner Wunschliste noch einige Bücher stehen. =)

Aber erst Mal lasse ich mich von diesen Geschichten entführen und verzaubern.
Wie sieht euer Buchstapel in diesem Jahr aus?

LG Tinks


PS. Danke für euren liebevollen Zuspruch nach meinem letzten, latent melodramatischen Rumgeheule.
Ihr seid die TOLLSTEN und ich liebe euch fürs Ihr-Sein.

Dienstag, 12. Februar 2013

Once more with feeling ...


Ihr Lieben …

wie soll ich anfangen, ohne dass es zu melodramatisch klingt?

Ich verfolge wundervolle, tiefgründige, zauberhaftschwebende Blogs so vieler außergewöhnlicher Frauen und Mädchen, deren Energie, Kreativität, Leichtigkeit und Perfektion mich jedes Mal sprachlos macht. Verglichen damit kam ich mit in den letzten Wochen und Monaten wie der Elefant im Porzellanladen vor.

Echt jetzt!

Authentisch zu sein, ging mir ums Verrecken nicht von der Hand. Ich hinterfragte ständig mein Denken und mein Tun mit dem Ergebnis NICHTS zu tun.
Vermisste die Leichtigkeit, die ich immer wollte, wenn es um das Festhalten meiner gedanklichen Momentaufnahmen geht.
Kurz zu, ich versumpfte in meinem eigenen Anspruchsdenken.

Ich habe sogar lange mit mir gerungen ob ich meinen Blog gänzlich an den Nagel hängen soll. Nicht das es mir schlecht ging. Ich war nicht unglücklich oder gar verzweifelt.
Mir fehlte einfach die Freude am Ich-Sein und krankte an mir selbst.

Aber … damit ist jetzt Schluss.
(HA! Man erinnere sich an meine Schluss-mit Liste für 2013)


Es ist an der Zeit wieder Frieden mit mir und meinem Ich-sein zu schließen. Mich wieder so anzunehmen und zu mögen wie ich bin; …  oder eben nicht bin.

Ich brauche diese Gefühle und Gedanken, die mich seit Ende des letzten Jahres verfolgen nicht mehr. Mentaler Ballast, der ausschließlich aus mir selber heraus resultiert.
Diffuse Vermuten nicht gut genug zu sein im Vergleich mit anderen.
Fremdbestimmt zu  sein und mich ständig zu hinterfragen.

Mein Leben ist nicht perfekt und wird es nie sein.
Das ist aber okay. Ist es wirklich.
In meinen Zimmerecken gibt es Staub. Wenn ich abends nach Hause komme, sehe ich nicht wie aus dem Ei gepellt aus. Mein Leben taugt für keine Homestory in einem Wohnmagazin.
Mein Blog wird nie makellos sein oder gar stimmig durchkomponiert voller Weichzeichner Ästhetik. Ein Ort wo sich Massen tummeln um mich zu bewundern.
Es würde nicht passen, auch wenn ich dafür mit dem Teufel paktieren würde.

Aber er soll wieder mein „Ding“ werden. Etwas das mit hilft mich zu verwirklichen.
Ich will wieder Spaß daran haben mich aufzuregen über Dinge, die außer mir wahrscheinlich keiner doof findet oder einfach nur ein Foto, ein Zitat hochzuladen von etwas, dass mich berührt. 

Wie das hier!
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Raucher sterben vielleicht früher, aber vorher muss die Kippenpackung dranglauben. 


Ich will tiefgründig, poetisch oder lächerlich sein, wenn es mir danach ist, und ich nicht grade auf dem Sofa einschlafe, weil ich müde bin.

Ich will zeigen wofür ich sinnlos Geld auf den Kopf haue ohne damit angeben zu wollen oder mich rechtfertigen zu müssen.
Zeigen, welchen kulinarischen Frontalabstürze ich wieder zusammen geschmurgelt habe.
Ich will persönlicher werden und mir nicht mehr so viele Gedanken um Angemessenheit machen. Ich meine, wenn nicht jetzt wann sonst?

Und damit schließe ich mein Manifest fürs Ich-Sein. Falls überhaupt noch jemand bis hierhin weitergelesen hat.
Danke für die Aufmerksamkeit und einen wundervollen Abend, wünsche ich weiterhin?

Eure (reanimierte) Tinks