Donnerstag, 24. Oktober 2013

Herbstessentials #4

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Ihr Lieben …

Ich bin soooo müde obwohl ich echt genug schlafe. Ist das eine Begleiterscheinung  vom Herbst oder bin ich einfach nur zum Schlaffi mutiert?

Die Frage ist natürlich rein rhetorisch, untersteht euch darauf zu antworten.
Trotzdem lass ich es mir nicht nehmen Punkt vier meiner sehr subjektiven Liste der jahreszeitlich beeinflussten Wichtigkeiten abzustreichen.

Herbstdüfte.

Zugegeben, ich finde gut zu riechen das ganze Jahr über enorm wichtig, und nicht nur weil ich eine Parfümhorterin bin. Es ist Ausdruck der Persönlichkeit einen Duft zu tragen, der zu einem passt und ein Zeichen der Höflichkeit, wenn man nicht direkt nach Bergtroll möffelt.
Aber das ist eben meine ganz eigene Meinung. Es soll ja auch Menschen geben, die von sich aus, einfach so umwerfend gut duften.

Also andere … nicht ich. Ich muss mich da mit fremden Blütenblättern schmücken.

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Im Prinzip sind sich bei mir Sommer und Herbst/Winterdüfte sehr ähnlich, unterscheiden sich aber deutlich in ihrer Direktheit oder besser dem BÄM, mit dem sie in die Nase steigen.

Im Sommer mag ich Rosendüfte, leichte verspielte Blumenaromen die gern auch superkitschig sein dürfen und gern auch schwer.
Eben Bäm … So ein Duft, der sofort in der Nase ist und dort auch bleibt.

Wie bei Prada Candy, das nach Vanille, Popcorn und Marshmallows duftet und an einen Besuch auf einem Jahrmarkt erinnert. Oder Cherry von Escada, dessen Name Programm ist. Habe ich im Sommer wirklich geliebt bis ich es fast nicht mehr riechen konnte.

Im Herbst will ich aber weniger Bäm. Da darf es gern subtiler und ein bisschen hintergründiger sein.

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Daher greife ich momentan zurück auf das (fast leere) Rock‘n Rose von Valentino, ein sehr erwachsenes Parfüm für meine Verhältnisse und meine neueste große Liebe Le petit robe noir von Guerlain.

Oooh dieser Duft ist sooo zauberhaft und die Guerlain eigene Beschreibung des Duftes klingt schon fast wie Alchemie … aber ich fasse es kurz sinngemäß zusammen. 

Die Kopfnote besteht aus schwarzer  Kirsche, verkörpert durch eine ausgefeilte Kombination aus köstlicher Mandel, saftigen roten Früchten und frischer, prickelnder Bergamotte. Für die Herznote ist die Rose tonangeben. In Form einer kostbaren Melange aus einer frischen, spritzigen Essenz bulgarischer Rosen und einem lieblich-weichen Absolu aus türkischen Rosen. Die Basisnote verleiht dem Duft, ein Aroma aus Süßholz und schwarzem Rauchtee. Die dunkle, kraftvolle, rassige Süßholzwurzel besticht mit einer etwas trockenen Aniswürze, während die eleganten geräucherten Lapsang-Teeblätter geradezu ledrige Nuancen hinzufügen. Und um die ganze Sache rund zu machen, kommt noch ein Hauch aus Tonkabohne, Vanille, Iris und Patschuli dazu.

Wie gesagt, nicht meine Worte … aber egal welche Magie da in die  Flasche gepackt wurde, sie versüßt mir jeden meiner Tage derzeit. Habt ihr Lieblingsdüfte, die ihr nie im Sommer tragen würdet?

Ich wünsche euch einen wundervollen Start ins baldige Wochenende.
Eure Tinks



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